Champions League

25.08.2016 - 19:15 Uhr


Top-Gegner für die Bundesliga-Clubs in Europa

Die Gruppenphase zur Champions League wurde in Monaco ausgelost

Köln - Absolute Top-Gegner haben die deutschen Vertreter in der Champions League zugelost bekommen. Die Bayern bekommen es mit Champions-League-Finalist Atletico Madrid zu tun. Borussia Dortmund spielt gegen den Champions-League-Sieger Real Madrid. Auch Borussia Mönchengladbach trifft mit dem FC Barcelona auf einen Club aus Spanien.

Schon in der Gruppenphase der Champions League bekommen es die Clubs aus der Bundesliga mit einigen der ganz großen Namen in Europa zu tun. Allein für drei Clubs kommt es zu Duellen mit Teams aus der spanischen Premiera Division. Zwei Mal geht es auch gegen Clubs aus England.

Bayerns Gruppe D

FC Bayern München, Atletico Madrid, PSV Eindhoven, FK Rostow

Dortmunds Gruppe F

Real Madrid, Borussia Dortmund, Sporting Lissabon, Legia Warschau

Leverkusens Gruppe E

ZSKA Moskau, Bayer 04 Leverkusen, Tottenham Hotspur, AS Monaco

Gladbachs Gruppe C

FC Barcelona, Manchester City, Borussia Mönchengladbach, Celtic Glasgow

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Schweres Los

Das schwerste Los hat sicherlich Borussia Mönchengladbach erwischt. Die Fohlen, die sich mit einer Galavorstellung gegen Young Boys Bern für die Gruppenphase qualifiziert haben, treffen auf den FC Barcelona, bei dem Ex-Borussen-Torwart Marc-André ter Stegen zwischen den Pfosten steht, sowie Manchester City, den neuen Club von Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola. Hinzu kommt der schottische Serienmeister Celtic Glasgow.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl freut sich über die attraktive Gruppe: "Es ist eine schöne Gruppe, ich freue mich, dass wir den FC Barcelona haben mit unserem alten Torhüter Marc-André ter Stegen. Wir sind dabei, um zu lernen. Wir haben uns das erarbeitet, und jetzt wollen wir weiter lernen. Mein großer Traum ist es, in Europa zu überwintern."

Ancelotti warnt zur Vorsicht

Für den Deutschen Meister FC Bayern München stehen die Chancen auf das Erreichen der K.o.-Runde hingegen sehr gut. Mit Atletico Madrid treffen die Münchner zwar auf den Club, gegen den sie in der vergangenen Saison im Halbfinale gescheitert waren. Gegen den 23-maligen niederländischen Meister und aktuellen Titelträger PSV Eindhoven sowie Russlands Vizemeister FK Rostow sollte das Weiterkommen für die Mannschaft von Coach Carlo Ancelotti jedoch machbar sein.

Bayerns-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge warnt dennoch zur Vorsicht: "Wir sollten keinen Gegner unterschätzen. Wir müssen konzentriert spielen, dann reicht es hoffentlich dafür, dass wir ins Achtelfinale einziehen." Auch Coach Carlo Ancelotti glaubt an schwere Duelle: "Es ist eine schwierige Gruppe, da müssen wir aufpassen. Atlético hat den FC Bayern ja schon in der vergangenen Saison aus dem Wettbewerb geworfen, Rostow hat mich bei dem hohen Sieg gegen Ajax überrascht und Eindhoven ist letzte Saison nur knapp im Elfmeterschießen an Atlético gescheitert. Diese Gruppe wird nicht einfach."

Wieder gegen Real

Vizemeister Borussia Dortmund trifft mal wieder auf Real Madrid. Der Champions-League-Sieger gilt als Favorit in der Gruppe. Mit dem portugiesischen Vizemeister Sporting Lissabon und Polens Meister Legia Warschau haben die Borussen aber auch zwei schlagbare Gegner erwischt. "Es ist eine reizvolle Gruppe, schwer und attraktiv gleichermaßen. Gegen Real zu spielen, ist für Dortmund schon fast ein Klassiker. Wir freuen uns auf den Titelverteidiger", sagt BVB-Coach Thomas Tuchel.

Auch Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der BVB-Geschäftsführung, blickt voller Zuversicht auf die Gruppenspiele: "Das ist eine sehr spannende Gruppe! Die Highlights für mich sind natürlich – abermals – unsere Duelle mit Real Madrid. Und mit Sporting Lissabon haben wir ein für uns neues, attraktives Ziel auf unserer europäischen Fußball-Reiseroute."

"Die ausgeglichenste Gruppe"

Bayer 04 Leverkusen ist in der Gruppe der Dritten gelandet. Denn genauso wie Bayer schnitten auch Tottenham Hotspur in England und der AS Monaco in Frankreich als Dritter in der Liga ab. ZSKA Moskau hingegen kommt als russischer Meister dazu. Bayer-Coach Roger Schmidt freut sich: "Genau wie in der Saison 2014/15 ist das eine sehr ausgeglichene Gruppe. Damals sind wir am Ende Zweiter geworden. Und auch jetzt haben wir das Ziel, die Gruppenphase zu überstehen."

Das sieht Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler ähnlich: "Das ist sicher die ausgeglichenste aller Gruppen, da ist alles möglich. Mit Monaco haben wir aus dem vierten Topf wohl einen der schwierigsten Gegner gezogen. Tottenham ist sehr stark, auch Moskau als russischer Meister. Aber natürlich gehen wir optimistisch in diese Gruppenphase. Wir wollen uns durchsetzen."

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