Europa League

26.08.2016 - 14:00 Uhr


Attraktive Europa-League-Gegner für Schalke und Mainz

Die Gruppenphase zur Champions League wurde in Monaco ausgelost

Köln - In der diesjährigen Europa-League-Saison treffen die beiden deutschen Teilnehmer FC Schalke 04 und FSV Mainz 05 auf durchaus anspruchsvolle Gegner. Während die Königsblauen unter anderem auf RB Salzburg treffen, warten auf die Mainzer Spiele gegen den RSC Anderlecht.

Für beide deutschen Mannschaften warten in der Gruppenphase der Europa League durchaus interessante Gegner - das hat die Auslosung in Monaco ergeben. Sowohl für Mainz als auch für Schalke stehen unter anderem lange Auswärtstouren nach Qäbälä bzw. Krasnodar auf dem Programm.

Mainz' Gruppe C

RSC Anderlecht, AS Saint-Etienne, FSV Mainz 05, FK Qäbälä

Schalkes Gruppe I

FC Schalke 04, RB Salzburg, FK Krasnodar, OGC Nizza

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Wiedersehen mit Favre

Mit RB Salzburg wartet der amtierende österreichische Meister auf die Königsblauen in der Gruppe I - die Salzburger scheiterten kürzlich in Champions-League-Qualifikation und müssen deshalb nun erneut in der Europa League ran. Dazu gesellen sich der russische FK Krasnodar und der französische Erstligist OGC Nizza. Bei den Aufeinandertreffen mit den Franzosen kommt es für die Schalker übrigens zu einem Wiedersehen mit einem alten Bundesliga-Bekannten: Der ehemalige Mönchengladbach-Trainer Lucien Favre betreutet mittlerweile den Club aus Nizza.

"Das ist definitiv eine starke und spannende Gruppe. Salzburg ist in der Champions-League-Qualifikation knapp gescheitert. Bei Nizza führt mit Lucien Favre ein Trainer Regie, der uns aus der Bundesliga bestens bekannt ist. Und bei Krasnodar konnte man im vergangenen Jahr in den Duellen mit dem BVB sehen, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt", sagte Schalke-Trainer Markus Weinzierl nach der Auslosung. Kapitän Benedikt Höwedes geht optimistisch in die Gruppenphase: "Wir haben Respekt vor jedem Gegner und wissen, dass es gegen Salzburg, Krasnodar und Nizza nicht einfach wird. Unser Ziel ist es ganz klar, die nächste Runde zu erreichen."

Ausgeglichene Gruppe für Mainz

Auf den zweiten deutschen Teilnehmer wartet eine ausgeglichene Gruppe, in der der RSC Anderlecht, die Mainzer und der französische Erstligist AS Saint-Etienne wohl um die ersten beiden Plätze kämpfen werden. Dem FK Qäbälä dürften maximal Außenseiterchancen zu kommen. Dementsprechend positiv ist die Auslosung beim FSV aufgenommen worden.

"Natürlich hat jeder von Manchester United geträumt. Aber Anderlecht und St. Étienne sind attraktive Reiseziele, so dass wir natürlich auf die Unterstützung unserer fantastischen Fans hoffen können. Die von mir prophezeite Abenteuer-Reise ist es mit Qäbälä letztendlich auch geworden", erklärte Vereinspräsident Harald Strutz. Auch der Mainzer Sportdirektor, Rouven Schröder, zeigte sich zufrieden mit der Auslosung: "Es ist eine ausgeglichene Gruppe, möglicherweise mit leichten Vorteilen für Anderlecht und St. Étienne. Die große unbekannte Variable ist dabei natürlich Qäbälä."

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