Bundesliga

04.05.2017 - 15:44 Uhr


Abstiegskampf: Darum bleibt Wolfsburg drin

Mario Gomez ist beim VfL Wolfsburg Leistungsträger und Führungsspieler

Köln – Selten war der Abstiegskampf in der Bundesliga spannender als 2016/17. Drei Spieltage vor dem Finale kämpfen noch sieben Mannschaften um den Klassenerhalt. Wer darf sich noch berechtigte Hoffnungen machen? Fünf Gründe, warum der VfL Wolfsburg drin bleibt.

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1) Mario Gomez

Diesen Mann darf man aus der Mannschaft der Wölfe durchaus herausheben. Nationalstürmer Mario Gomez trifft besonders gerne unter Trainer Andries Jonker, gehört seit dessen Amtsübernahme zu den absoluten Leistungsträgern und übernimmt durch die Sperre von Luiz Gustavo nun auch noch die Kapitänsbinde. Keine Frage: Gomez wird auf dem Weg zum Klassenerhalt vorweg gehen.

2) Auswärtsstärke

In der Auswärtstabelle der Bundesliga stehen die Wölfe auf dem achten Platz. Zwei der letzten drei Saisonspiele dürfen die Wolfsburger auf fremden Plätzen bestreiten. Der Spielplan sollte dem VfL hier in der heißen Phase der Saison zugute kommen.

3) Qualität im Kader

Vor der Saison hatte niemand erwartet, dass Wolfsburg in Abstiegsnot geraten könnte. Der Kader hat eigentlich die Qualität, um in der oberen Tabellenhälfte zu landen. Das wird auf den letzten Metern der Saison ein Trumpf für den VfL sein! Die individuelle Klasse ist stark genug, um die nötigen Punkte einzufahren.

4) Erinnerungen an die Hinrunde

Wem in Wolfsburg vor den letzten drei Spielen Bange wird, der sollte sich noch einmal an die Hinrunde erinnern. Da schlugen die Wölfe vor der Winterpause sowohl Eintracht Frankfurt (1:0) als auch Borussia Mönchengladbach (2:1) und den Hamburger SV (1:0). Die Niedersachsen müssen sich daher auch jetzt vor keinem der drei Gegner fürchten.

5) Zweikampfstärke

Es heißt nicht umsonst Abstiegskampf! Wer drin bleiben will, muss kämpfen. Und das kann der VfL. Unter Jonker ist Wolfsburg mit 52 Prozent gewonnenen Zweikämpfen das zweitbeste Team der Liga. Nur der FC Bayern München ist noch besser (54 Prozent). Frankfurt liegt in diesem Zeitraum mit 45 Prozent gewonnenen Duellen auf dem letzten Platz. Dass in Person von Josuha Guilavogui ein sehr zweikampfstarker Spieler nach Sperre zurückkehrt, kommt dem VfL zusätzlich zu Gute.

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