Bundesliga

12.05.2016 - 16:00 Uhr


Diese 5 Dinge müssen Sie vor dem 34. Spieltag wissen

Köln - Die Bundesliga geht in die letzte Runde. Und es stehen noch einige Entscheidungen an. Wer steigt neben Hannover ab, wer geht in die Relegation - und wer darf in den europäischen Wettbewerben starten? bundesliga.de hat 5 Dinge zusammengestellt, die Sie wissen müssen.

Showdown um den Klassenerhalt

Es geht um alles oder nichts – und es kommt zu einem klassischen Showdown. Der SV Werder Bremen und Eintracht Frankfurt treffen sich am letzten Spieltag zum direkten Duell um den Klassenerhalt. Klar ist: der Sieger dieses Matches hat den Klassenerhalt geschafft. Der Eintracht (aktuell 36 Punkte) reicht hierzu sogar ein Remis, da sie damit Bremen hinter sich lassen würde und Stuttgart nur auf maximal 36 Punkte kommen kann. Der Verlierer (oder Bremen bei einem Remis) muss um die Relegation zittern, da Stuttgart dann noch vorbeiziehen kann. Werder-Coach Viktor Skripnik ist zuversichtlich: "Wir glauben an uns." Die Hessen hoffen auf die Rückkehr ihres Topstürmers Alex Meier, der seit Ende Februar verletzungsbedingt nicht mehr gespielt hat, zuletzt aber am Mannschaftstraining teilnehmen konnte. Meier verspricht: "Wir werden nicht nachlassen."

>>> Infografik: Die Abstiegs-Endspiele

>>> Heute in der Bundesliga

>>> Zur Vorschau: Werder Bremen - Eintracht Frankfurt

Stuttgart hofft noch

Die Chancen stehen schlecht, doch beim VfB Stuttgart herrscht dennoch das Prinzip Hoffnung. Die Schwaben müssen gegen den VfL Wolfsburg gewinnen, sonst steht der erste Abstieg aus der Bundesliga seit 1974/75 fest. Sollte das Spiel zwischen Bremen und Frankfurt unentschieden enden, müsste Stuttgart gegen die Wölfe mit sieben Toren Differenz gewinnen, um das schlechtere Torverhältnis gegenüber Bremen auszugleichen. Bei einem Bremer Sieg sieht es ein wenig besser aus, denn Frankfurt ist aktuell nur sechs Tore vor, der Abstand würde sich schon um die Frankfurter Gegentore reduzieren. Das beste Szenario für den VfB ist aber ein Frankfurter Sieg, da den Schwaben dann ein eigener Dreier reichen würde, um Bremen zu überflügeln und doch noch in die Relegation zu marschieren. VfB-Coach Jürgen Kramny glaubt noch an den Klassenerhalt: "Es ist ein Endspiel, mit dem wir die Relegation erreichen können. Es geht um den VfB Stuttgart. Die Chance ist noch da. Wir müssen jeden Tropfen für den Verein geben."

>>> Zur Vorschau: VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart

Lewandowski will den Rekord

Die Deutsche Meisterschaft hat der FC Bayern München schon klar gemacht. Doch für Robert Lewandowski geht es noch um einen weiteren Titel - und sogar um einen Rekord. 29 Tore hat der Pole bisher in dieser Saison erzielt, liegt damit um vier Treffer besser als Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang auf Platz eins der Torjägerliste. Die Torjägerkrone würde der Stürmer natürlich gerne mitnehmen. Und noch mehr: Er könnte der erste Spieler seit Dieter Müller in der Saison 1976/77 werden, der in einer Spielzeit 30 oder mehr Tore erzielt. Trifft Lewy gegen Hannover 96, stellt er sogar einen Rekord auf und wird der beste ausländische Torjäger in der Bundesliga-Geschichte. Den bisherigen Saisonrekord für einen Ausländer hält Schalkes Klaas-Jan Huntelaar mit 29 Toren (von Lewandowski eingestellt).

>>> Zum Interview mit Robert Lewandowski

Endspiele um Europa

Die Europacup-Teilnehmer stehen schon fest. Da Bayern und Dortmund im DFB-Pokalfinale stehen, darf auch der Tabellensiebte in der kommenden Saison international spielen. Aber wer kommt in die Qualifikation zur Champions League, wer ist direkt für die Europa League qualifiziert und wer muss im Sommer erst durch die Qualifikation? Die besten Chancen hat Borussia Mönchengladbach. Drei Punkte und mindestens elf Tore trennen die Borussia von den Verfolgern. Selbst bei einer Niederlage in Darmstadt dürfte den Fohlen Platz vier nicht mehr zu nehmen sein. Aber um Platz fünf streiten die punktgleichen 1. FSV Mainz 05, Hertha BSC und FC Schalke 04. Mainz und Berlin spielen die bessere Position im direkten Duell aus. Schalke hofft durch einen deutlichen Sieg in Hoffenheim die Konkurrenz noch zu überflügeln.

>>> Zur Vorschau: SV Darmstadt - Borussia Mönchengladbach

>>> Zur Vorschau: 1. FSV Mainz 05 - Hertha BSC

>>> Zur Vorschau: TSG 1899 Hoffenheim - FC Schalke 04

Party mit Weltstars

Im Feiern haben die Bayern jede Menge Erfahrung. 25 Mal schon hat der FC Bayern München eine Meisterparty ausrichten dürfen, dabei in jeder der vergangenen drei Spielzeiten. Dennoch wird die Schalenübergabe am Samstag etwas ganz Besonderes. Schließlich hat noch nie zuvor ein Club vier Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Für die Fans wartet deshalb in der Pause ein besonderer Leckerbissen: die amerikanische Popband OneRepublic tritt in der Allianz Arena auf und präsentiert ihre neue Single. Nach dem Spiel wird die Meisterschale von Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball und DFL-Geschäftsführer Christian Seifert an Kapitän Philipp Lahm übergeben. Am Sonntag präsentiert sich der Deutsche Meister seinen Fans dann traditionell auf dem Rathausbalkon. Und wie schon im Vorjahr feiern die Bayern wieder ein Double, denn auch die Frauen des Clubs sind Deutscher Meister geworden.

>>> So feiern die Bayern die Deutsche Meisterschaft

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