Bundesliga

29.01.2016 - 12:00 Uhr


Diese 5 Dinge sollten Sie über den 19. Spieltag wissen

Köln - Endlich wieder Bundesliga! Letzte Woche ist die Rückrunde der Saison 2015/16 gestartet, schon heute Abend geht es mit dem ersten Duell des 19. Spieltags zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach weiter (zur Vorschau). bundesliga.de sagt ihnen fünf wichtige Dinge, die Sie auf jeden Fall über den 19. Spieltag wissen müssen.

Treffen sie weiter?

Der FC Bayern München spielt eine überragende Saison. Insbesondere was die Treffsicherheit angeht, übertrifft sich der Tabellenführer der Bundesliga zurzeit selbst. Gerade Robert Lewandowksi und Thomas Müller sind auf historischer Rekord-Tour. Schon nach 18 Spieltagen hat das Münchner Sturm-Duo 31 Tore auf dem Konto - genauso viel wie das legendäre Zweigespann Gerd Müller und Uli Hoeneß, das in der Spielzeit 1972/73 nach 18 Spieltagen ebenfalls 31 Mal einnetzte und damit einen mehr als vierzig Jahre gültigen Rekord aufstellte.

Und genau dieser ist nun eingestellt. Lewandowski und Müller treffen in dieser Saison nach Belieben. 17 Mal schon ließ es der polnische Nationalstürmer klingeln, 14 Mal versenkte Weltmeister Müller die Kugel im Netz. Damit erzielten beide 65 Prozent der gesamten Bayern-Tore.

Offensivduo: Lewandowski & Müller auf Rekordjagd

Zur Torjägerliste der Bundesliga

Heimstärke zurückholen

Nach dem 3:1-Auswärtssieg beim FC Schalke 04 macht sich beim SV Werder Bremen Optimismus breit. Wie in der Vorsaison wollen die Hanseaten das Feld von hinten aufrollen und so schnell wie möglich den Relegationsplatz verlassen. Auch für Bremens Mittelfeldmotor Zlatko Junuzovic war der Sieg nicht unbedingt zu erwarten. "Umso erfreulicher war, dass wir die drei Punkte geholt haben", so der Österreicher.

Ein Manko in der bisherigen Saison der Bremer sieht er in der fehlenden Heimstärke: "Natürlich wollten wir vor heimischem Publikum mehr Punkte holen. Das hat uns letzte Saison enorm stark gemacht. Jetzt heißt es, diese Stärke wieder zurückzuholen. Wir brauchen die Punkte aus den Heimspielen", sagte Junuzovic im exklusiven Interview mit bundesliga.de.

Balanceakt gelungen

Unter Coach Jürgen Kramny entwickelt sich der VfB Stuttgart langsam, aber sicher zu einem konkurrenzfähigen Bundesliga-Team. Die zuvor wackelige Abwehr hat sich gefangen, durch Weltmeister Kevin Großkreutz einen neuen Eckpfeiler erhalten und die hochgelobte Offensive liefert endlich regelmäßig ab. Schon zum Ende der Hinrunde war beim VfB ein Aufwärtstrend zu erkennen, auch von zwischenzeitlichen Rückschlägen lässt man sich nicht mehr so leicht aus der Bahn werfen.

Dass der VfB den Aufwärtstrend auch zum Rückrundenstart fortsetzen konnte, liegt in erster Linie aber an der geschlossenen Defensivleistung. Das verdiente 3:1 beim 1. FC Köln war ein Sieg des Willens und der Furchtlosigkeit. Jetzt gilt es für den VfB Stuttgart darum, im Heimspiel gegen den Hamburger SV den Trend fortzusetzen und den dritten Dreier in Folge einzufahren.

VfB Stuttgart unter Kramny: Balanceakt gelungen

Video: HSV und VfB - historisch auf Augenhöhe

Optimistisch bleiben

Für Wolfsburgs Abwehrchef Dante hat das neue Jahr zumindest persönlich positiv begonnen: Vergangene Woche wurde der Brasilianer zum dritten Mal Vater, und beim Rückrundenauftakt am Sonntag gegen die Eintracht glückte ihm sein erstes Bundesliga-Tor für den VfL Wolfsburg - die Wölfe unterlagen den Frankfurtern dennoch mit 2:3. Im Interview mit bundesliga.de erklärt der brasilianische Nationalspieler was er von seiner Mannschaft in dieser Rückrunde erwartet, warum er optimistisch bleibt und verrät seine Wünsche für 2016.

Im Rampenlicht

Drei weitere Spieler haben sich vor dem 19. Spieltag außerdem in den Fokus gespielt: Marco Reus scheint nach verletzungsfreier Vorbereitung und einer bärenstarken Leistung am vergangenen Wochenden gegen Gladbach wieder zum absoluten Leistungsträger von Borussia Dortmund zu avancieren. Diese Leistung will er am Samstag gegen den FC Ingolstadt bestätigen. Das gilt auch für Daniel Didavi, den großen Hoffnungsträger und Trumpf des VfB Stuttgart im Tabellenkeller. Gegen Köln letzte Woche avancierte er abermals zum Mann des Spiels, auch er will die überzeugende Leistung vom Rückrundenauftakt wiederholen.

Letzter im Bunde ist Nadiem Amiri, der aufstrebende Jungspund der TSG Hoffenheim. Auch wenn es vergangene Woche gegen Leverkusen nur zu einem Kurzeinsatz reichte, gehört der 19-Jährige zu den aufstrebenden Talenten der Bundesliga, wird im Kraichgau gar als Nachfolger von Roberto Firmino gehandelt. Beim FC Bayern München am Sonntag könnte der nächste Startelfeinsatz folgen. Das nächste Highlight in seiner jungen Karriere. Und gegen wen kann man besser seine Klasse unter Beweis stellen, als gegen den Tabellenführer?

Video: Marco Reus - fokussiert zum Erfolg

Video: Hoffnungsträger Daniel Didavi

Video: Shootingstar Nadiem Amiri

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