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02.07.2014 - 17:17 Uhr


Gute Nachrichten beim Kölner Trainingsauftakt

Köln, Trainingsauftakt

Mit einer lockeren Laufeinheit startete der 1. FC Köln am Mittwoch in die Vorbereitung auf die neue Saison in der Bundesliga.

Köln, Trainingsauftakt

Das erste öffentliche Training wurde von vielen Fans beobachtet.

Köln, Trainingsauftakt, Neuzugänge

Sieben Neuzugänge begrüßte Trainer Peter Stöger zum Trainingsauftakt.

Köln - Gut gelaunt und voller Tatendrang ist der 1. FC Köln in die Saisonvorbereitung gestartet. Der Kader steht schon seit einigen Wochen, nun vermeldeten die Domstädter auch Vollzug in Sachen Vertragsverlängerung mit Trainer Peter Stöger. Der Österreicher unterzeichnete am Mittwochvormittag ein neues, bis 2017 gültiges Arbeitspapier beim Aufsteiger.

"Wir freuen uns sehr auf die neue Herausforderung Bundesliga und sind guten Mutes, dass wir gestärkt durch einen langen Urlaub und mit neuer Kraft in die Saison gehen", begrüßte Jörg Schmadtke die zahlreich erschienen Medienvertreter, um dann auch schnell zur Sache zu kommen und die Nachricht der Vertragsverlängerung mit Stöger und seinem Assistenten Manfred Schmid zu verkünden.

Sieben Neuzugänge beim Auftakt

"Wir haben mit ihnen verlängert, weil beide nette Typen sind", scherzte Schmadtke. "Im Ernst: Wir haben in der vergangenen Saison angenehm zusammengearbeitet und sind vernünftig miteinander umgegangen. Das ist die Basis, auf der man aufbauen kann. Zudem hatten wir sportlich Erfolg." Die Kölner spielten bekanntlich die beste Zweitliga-Saison ihrer Vereinsgeschichte und stiegen als Meister souverän in die Bundesliga auf. Das Interesse mit dem Erfolgstrainer zu verlängern, war auf beiden Seiten groß.

"Es hat wahnsinnig viel Spaß in der letzten Saison gemacht, mit diesem Team etwas aufzubauen", freute sich Peter Stöger über das Vertrauen des Vereins. "Wir hoffen, dass wir diese Entwicklung des Clubs in den uns möglichen kleinen Schritten weiter vorantreiben können." Der Klassenerhalt ist das primäre Ziel.

Nach den sportmedizinischen Untersuchungen am Vortag stand bei den Rheinländer das erste Training der neuen Saison an. Dabei konnten die FC-Fans auch schon die sieben Neuzugänge begrüßen. Tomas Kalas (FC Chelsea, Leihe), Simon Zoller (1. FC Kaiserslautern), Kevin Vogt (FC Augsburg), Dusan Svento (Red Bull Salzburg), Pawel Olkowski (Gornik Zabrze), Mergim Mavraj (SpVgg Greuther Fürth) und Yuya Osako (1860 München) sorgen dafür, dass der Kölner Kader nun breiter aufgestellt ist. "Wir haben einen sehr ausgewogenen, jungen und guten Kader", ist Jörg Schmadtke überzeugt.

Viele Spieler, viele Möglichkeiten

"Wir haben nun einige weitere Optionen und Alternativen und können sowohl defensiv als auch offensiv variabler spielen", glaubt Peter Stöger. "Die Neuen passen charakterlich gut zu uns und haben fußballerisch auch schon das gezeigt, was wir von ihnen erwarten. Wir müssen nun die Spieler auf ein Level bringen, dass sie ihre Leistung abrufen. Mein Job ist es, die Mannschaft weiterzubringen. Es ist alles vorbereitet. Wir freuen uns auf die Saison und werden alles unternehmen, um in der Bundesliga zu bleiben."

Der 1. FC Köln geht mit einem großen Kader in die Saison. "Wir haben mit den Spielern über ihre Perspektiven gesprochen", meint Jörg Schmadtke, um aber auch zu betonen: "Wer bleiben möchte, bleibt." Der Trainer geht mit der Situation ganz entspannt um. "Für mich ist es nicht schwer, mit einer großen Gruppe zu arbeiten", sagt Peter Stöger. "Man muss auch als Trainer permanent flexibel sein und dann auch mal mit 25 Feldspielern sinnvoll arbeiten. Darunter wird die Qualität der Arbeit nicht leiden. Ich habe lieber mehr Spieler als zu wenig. Ich sehe da null Probleme."

Nach den ersten Trainingseinheiten am heimischen Geißbockheim reist der Tross des 1. FC Köln am 7. Juli für sieben Tage ins erste Trainingslager ins Burgenland, dem vom 23. Juli bis 1. August ein zweites in Kitzbühel folgen wird. Auch die ersten Testspiele sind bereits vereinbart. Der FC spielt gegen eine Auswahl "AVITA Therme" (8. Juli), den TuS Koblenz (16. Juli), die SSVg Velbert (17. Juli) und den Lokalrivalen Fortuna Köln (20. Juli).

Aus Köln berichtet Tobias Gonscherowski

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