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03.08.2014 - 19:00 Uhr


Werder dominiert Chelsea überraschend deutlich

Ludovic Obraniak (l.) war beim deutlichen 3:0-Sieg für das zweite Tor der Bremer zuständig

Köln/Bremen - Der SV Werder Bremen bleibt in der Vorbereitung auf die kommende Saison auch nach dem Härtetest gegen den FC Chelsea weiter ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt gewann bei der Saisoneröffnung im heimischen Weserstadion gegen den viermaligen englischen Meister, der ohne Weltmeister Andre Schürrle antrat, mit 3:0 (2:0).

Vor 30.517 Zuschauern schoss Eljero Elia die Bremer gegen das Team von Trainer Jose Mourinho vom Elfmeterpunkt in Führung (17.), nachdem Blues-Kapitän John Terry im Strafraum mit der Hand am Ball war. Der polnische Nationalspieler Ludovic Obraniak legte vor der Pause (37.) per Kopf nach. Kurz vor dem Abpfiff traf Felix Kroos erneut per Elfmeter zum Endstand (89.). Zuvor war Nils Petersen im Strafraum von Nathan Ake gefoult worden.

Analyse

Auffälligkeiten: Der Bremer Abwehrverbund stand sicher und ließ gegen Weltstars wie Fernando Torres, Diego Costa und Cesc Fabregas kaum Torchancen zu. Immer wieder glänzten Garcia, Galvez und Co. mit Reaktionsschnelligkeit und guten Aktionen, was mehrfach zu Szenenapplaus führte.

Szene des Spiels: Wie Elia in der ersten Hälfte Marco van Ginkel im Mittelfeld einfach stehen ließ und blitzschnell vorbei zog, war schon allererste Klasse. Auch die Fans honorierten diese Aktion sofort. Die anschließende Flanke führte zum Elfmeter, den Elia letztlich verwandelte.

Werder-Spieler des Spiels: Schwierig, jemanden herauszunehmen. Werder präsentierte sich als verschworene Einheit, war trotz intensiver Vorbereitung lauffreudig und engagiert in den Zweikämpfen. Wenn vielleicht einer etwas herausragte, dann Elia. Qurilig, voller Spielfreude.

Fazit: Frühform! So sehr dieser Begriff auch eine abgedroschene Fussballfloskel ist, so sehr trifft er aktuell auf Werder Bremen zu. Noch keine Niederlage in der laufenden Vorbereitung - und selbst der große FC Chelsea - bei dem Mourinho seine Stars nun wirklich nicht schonte - konnte daran nichts ändern. Bei den Grün-Weißen kämpft aktuell jeder für jeden und das zahlt sich auf dem Platz aus.

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