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Bundesliga

13.08.2014 - 18:08 Uhr


Borussia Dortmund gewinnt den Supercup

Die Vergangenheit gegen die Zukunft - Robert Lewandowski (r.) im Duell mit Ciro Immobile

Aubameyang trifft, Spiderman jubelt. Der Torschütze des 2:0 freut sich mit Maske

Henrikh Mkhitaryan (r.) feiert mit Jonas Hofmann den 1:0-Führungstreffer

Gut bewacht: Robert Lewandowski (M.) kam kaum zur Geltung, die BVB-Defensive hatten den Angreifer gut im Griff

FCB-Keeper Manuel Neuer hatte keine Chance beim Treffer von Henrikh Mkhitaryan

Robert Lewandowski (Mitte) spielte beim Supercup das erste Mal gegen seinen Ex-Klub

Der erst 17-jährige Gianluca Gaudino (r.) hat FCB-Trainer Pep Guardiola in der Vorbereitung überzeugt

In dieser Szene verletzt sich Javi Martinez. Der erste Verdacht lautet auf Kreuzbandriss (© imago)

Dortmund - Borussia Dortmund hat das ewig brisante Duell gegen den FC Bayern München für sich entschieden und den ersten Titel der Saison gewonnen. Der deutsche Vizemeister sicherte sich durch ein hochverdientes 2:0 (1:0) gegen den Double-Gewinner zum insgesamt fünften Mal und zugleich zum zweiten Mal in Folge den Supercup (der Live-Ticker zum Nachlesen).

"Wir haben als Mannschaft ganz, ganz toll verteidigt und waren ein unangenehmer Gegner - genau das wollten wir", sagte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp im ZDF, auch der Titel des "Rekord-Supercup-Siegers" sei ein schöner: "Da machen wir ein T-Shirt draus" (Bildergalerie des Spiels).

Henrikh Mkhitaryan (23.) und Pierre-Emerick Aubameyang (62.) besiegelten vor 80.667 Zuschauern in der ausverkauften Dortmunder Arena den Sieg für die Gastgeber in einer unterhaltsamen Partie, die Appetit auf die neue Saison machte.

"Viele Spieler sind erst kurz im Training, es ist also normal, dass wir Zeit brauchen", sagte Bayerns Weltmeister Philipp Lahm: "Es war heute nicht so einfach. Wir sind mitten in der Vorbereitung, erst nach ein paar Spielen ist man wieder voll im Rhythmus."

Vier Weltmeister von Beginn an

Die Auflösung des Rätselratens um die Startformation ergab einen Weltmeister (Matthias Ginter) beim BVB und immerhin drei aufseiten der Bayern (Manuel Neuer, Thomas Müller und Jerome Boateng). Dafür hatten Dortmunds Trainer Jürgen Klopp und sein Münchner Kollege Pep Guardiola jeweils zwei Neuzugänge aufgeboten.

Doch während sich der ehemalige BVB-Torjäger Lewandowski bei Sokratis gut aufgehoben sah, deutete der 18,5 Millionen Euro teure Ciro Immobile mit seinem ersten Torschuss (10.) im Trikot der Schwarz-Gelben seine Torgefährlichkeit an.

Ohnehin wirkten die Westfalen in der ersten Halbzeit wesentlich aggressiver und entschlossener, so zwang Oliver Kirch (17.) Bayern-Torhüter Neuer zu einer Glanzparade. Deutschlands frischgekürter Fußballer des Jahres war jedoch wenig später gegen den Schuss von Mkhitaryan aus 14 Metern machtlos.

Verdacht auf Kreuzbandriss bei Martínez

Keine gute Figur machte dabei Javi Martínez, der wenige Minuten zuvor mit einem Rückpass fast ein Eigentor fabriziert hätte. Nach einer halben Stunde schied der Spanier mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss aus, der eingewechselte Brasilianer Dante versuchte die Bayern-Defensive zu stabilisieren. Das gelang jedoch nur bedingt.

Denn mehrfach stand Neuer bei wuchtigen Schüssen von Immobile, Jonas Hofmann und Sebastian Kehl im Fokus. Dagegen blieb es in der ersten Halbzeit bei einem Torschuss-Versuch der Bayern durch Xherdan Shaqiri in der dritten Minute.

Mit Weltmeister Philipp Lahm und der ersten Chance des Ex-Dortmunders Lewandowski, der jedoch an Mitchell Langerak scheiterte, begannen die Bayern nach dem Wiederanpfiff. BVB-Coach Klopp schickte WM-Teilnehmer Erik Durm ins Duell der Erzrivalen. Der 22-Jährige sorgte gleich für einige Turbulenzen im Bayern-Strafraum.

Aubameyang macht das zweite Tor

Auch nach dem Wechsel taten sich die Bayern schwer im Spielaufbau gegen hochmotivierte Borussen, die noch drei Tage zuvor ein Testspiel beim FC Liverpool mit 0:4 sang- und klanglos verloren hatten.

Mehr Druck in der Offensive erhoffte sich Guardiola mit der Einwechselung des WM-Finaltorschützen und Ex-Borussen Mario Götze, der mit einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert empfangen wurde. Den Pfiffen folgte nur Sekunden später frenetischer Jubel, als Aubameyang nach einer Flanke von Lukasz Piszczek zum 2:0 einköpfte. Für den Angreifer aus Gabun war es das erste Pflichstspieltor gegen die Bayern.

In der Folge wurden die Münchner nur noch durch einen Freistoß (81.) von David Alaba gefährlich, während die Hausherren das Spiel weiter dominierten. Am Ende des verdienten Sieges standen beim BVB 22 Torschüsse auf der Habenseite. Das Team von Pep Guardiola kam lediglich auf vier.

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