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31.08.2014 - 19:40 Uhr


Streich: "Es ist jedes Jahr ein Kampf bis zum Ende"

Freiburgs Trainer Christian Streich sieht im zweiten Durchgang eine überlegene Freiburger Mannschaft, die das entscheidenden Tor verpasst

"Freiburg war gut organisiert", weiß Lucien Favre, der mit dem Punkt leben kann und muss

Freiburg - Nach dem torlosen Remis zwischen dem SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach hadert SCF-Trainer Christian Streich mit den nicht genutzten Gelegenheiten im zweiten Durchgang. Die Stimmen zum Spiel.

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "In der zweiten Halbzeit haben wir Übergewicht bekommen. Aber wir haben es nicht geschafft, ein Tor zu schießen. Nach zwei Spielen haben wir einen Punkt. Jetzt geht es nach Dortmund: Es ist jedes Jahr ein Kampf bis zum Ende."

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Das war nicht so fantastisch, was wir gespielt haben. Ich bin seit Februar 2011 Trainer in Gladbach, heute ist es das erste Mal, dass wir einen Punkt geholt haben. Freiburg war gut organisiert und hat es uns nicht leicht gemacht. Vor drei, vier Monaten haben wir hier 2:4 verloren und waren dreimal so gut."

Christoph Kramer: "Wir haben einen Punkt mitgenommen, haben in unseren englischen Wochen kein Spiel verloren und in der Bundesliga zwei Unentschieden gegen undankbare und sogenannte Angstgegner geholt. Damit können wir gut leben und von daher ist alles okay. Freiburg ist wirklich eine unangenehme Mannschaft, die uns überhaupt nicht hinten raus hat spielen lassen. Gleichzeitig hatten wir vorne etwas zu wenig Bewegung, das muss wieder besser werden."

André Hahn: "Nach den englischen Wochen war es für uns nicht einfach. Es war eine umkämpfte Partie, bei der wir am Ende mit einem Punkt zufrieden sein können. Wir haben streckenweise gar nicht so schlecht gespielt, doch dann hat der letzte Pass oder die letzte Konsequenz gefehlt. Wir hatten zu viele Ballverluste und waren einfach nicht zwingend genug."

Tony Jantschke: "Am Ende war der Punktgewinn sicherlich etwas glücklich. Wir haben uns schwer getan und nach vorne zu umständlich gespielt. Durch Freiburgs Pressing hatten wir zu viele Ballverluste. Gleichzeitig ist uns auch nie der lange Ball über die gegnerische Hintermannschaft gelungen. Man hat gemerkt, dass im Kopf vielleicht auch nicht alle bei 100 Prozent waren."

Granit Xhaka: "Das ist ein wenig wie ein gefühlter Sieg für uns. Wir wussten, dass es in Freiburg sehr schwer werden wird, was auch die Statistik aus den letzten Jahren unterstreicht. Wenn man das Spiel im Großen und Ganzen betrachtet, können wir mit dem Punkt gut leben. Man muss Freiburg ein Kompliment machen, denn sie haben sehr gut gespielt. Wir waren gleichzeitig vielleicht etwas müde, weshalb die Bewegung gefehlt hat."

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