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21.08.2014 - 11:08 Uhr


Im Fokus: Ibrahima Traore - Hochgeschwindigkeits-Update

Mit Ibrahima Traore setzt Mönchengladbach künftig auf schnelleres Umschaltspiel (©Imago)

Einmal im Sprint, ist Traore kaum noch zu stoppen. Der 26-Jährige Außenbahnspieler ist pfeilschnell unterwegs (©Imago)

Mit hoher Präzision schießt und flankt Traore, der in der letzten Saison an zehn Treffern direkt beteiligt war

Mönchengladbach - Es ist ein netter Zufall, dass Ibrahima Traore am Sonntag (ab 17:00 Uhr im Liveticker) ausgerechnet gegen seinen Ex-Club aus Stuttgart das erste Bundesliga-Spiel für Borussia Mönchengladbach absolvieren wird (Hintergrund: Die große Duell-Vorschau). Der VfB kennt natürlich die Stärken des 26-Jährigen. Doch können die Schwaben ihn auch stoppen?

Am Niederrhein soll der Außenbahnspieler das im Vorjahr merklich lahmende Flügelspiel beleben. In Juan Arango verfügten die Gladbacher zwar über einen technisch brillanten Linksfuß mit einer tollen Schusstechnik, in Sachen Tempo hatte der 34-Jährige jedoch erhebliche Defizite.

Einer der besten Flankengeber der Liga

Bei Ibrahima Traore sieht das anders aus: Er ist pfeilschnell, technisch stark und dazu in der Lage, brandgefährliche Flanken zu schlagen. In der Saison 2013/14 brachte Traore beim VfB die mit Abstand meisten Hereingaben in den Strafraum (96) und landete damit ligaweit auf Platz 4. Dabei agierte er mit großer Präzision, was 52 vorbereitete Torschüsse verdeutlichen.

Für das System von Trainer Lucien Favre ist Traore - gemeinsam mit Andre Hahn, seinem Pendant auf der rechten Seite - gewissermaßen ein Update. War das Spiel der Mönchengladbacher bislang in erster Linie auf Ballbesitz und Geduld ausgelegt, soll nun verstärkt die Komponente Geschwindigkeit zum Einsatz kommen (Hintergrund: Borussia Mönchengladbach im Check). Bei Balleroberungen wollen die Borussen wesentlich schneller umschalten, um die Defensive des Gegners mit wenigen Ballkontakten zu überspielen.

Vor dem Tor noch mit Luft nach oben

Für dieses Vorhaben scheint Traore geradezu prädestiniert zu sein. Einmal gestartet, ist der Flügelflitzer kaum noch zu stoppen. Steigerungspotenzial hat er sicherlich noch beim eigenen Torabschluss. Lediglich zwei Treffer erzielte Traore in der vergangenen Saison, weil ihm vor dem Tor noch die nötige Ruhe und Übersicht fehlt.

Im Duell mit dem VfB Stuttgart bekommt es Traore mit VfB-Neuzugang Florian Klein zu tun. Der Österreicher wird von seinen neuen Mitspielern viele Tipps bekommen, um den alten Kollegen zu stoppen. Ob ihm das gegen den neuen Gladbacher Tempofußballer gelingt, steht auf einem anderen Blatt.

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