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26.08.2014 - 08:08 Uhr


Neuer freut sich auf Schalke

Vor dem Spiel gegen Wolfsburg wurde Manuel Neuer als Fußballer des Jahres ausgezeichnet.

Bei der Fans in der Schalke Nordkukrve hat Neuer einen schweren Stand.

München/Gelsenkirchen – Schon am zweiten Spieltag der Budnesliga steht Weltmeister Manuel Neuer wieder im Fokus. Der "Fußballer des Jahres 2014" kehrt an alte Wirkungsstätte zurück – in die Veltins Arena des FC Schalke 04.

2011 wechselte der gebürtige Gelsenkirchener vom FC Schalke zum FC Bayern. Nun kehrt er zum vierten Mal  im Bayern-Trikot an seine einstige Wirkungsstätte zurück. "Es ist auf jeden Fall ein besonderes Spiel", sagt Neuer. "Ich freue mich, wieder dort in der Arena zu spielen."

Diese Vorfreude ist nicht unbegründet, schließlich waren seine bisherigen drei Bundesliga-Gastspiele auf Schalke durchweg von Erfolg gekrönt. Die Münchner gewannen jeweils und Neuer hielt seinen Kasten jedes Mal sauber.

Steht auch beim vierten Mal die Null?

Zum Saisonauftakt gegen Wolfsburg gelang ihm das allerdings nicht. Beim Kunstschuss von Ivica Olic war die Nummer 1 der Bayern machtlos. Mit Geschick und dem nötigen Quäntchen Glück bei Junior Malandas Riesenchance verhinderte Neuer weitere Gegentreffer und hatte so seinen Anteil am 2:1-Auftaktsieg des Titelverteidigers.

Insgesamt lief aber noch nicht alles rund bei den Münchnern. Und Neuer versuchte immer wieder mit Anweisungen an seine Vorderleute für Ordnung zu sorgen. Abstimmungsprobleme ließen sich jedoch nicht gänzlich vermeiden. Gegen vor allem in der zweiten Hälfte druckvoll agierende Wölfe musste der Schlussmann zudem gezwungenermaßen von seinem typischen Aufbauspiel abrücken. "Ich habe es lange nicht gesehen, dass Manuel Neuer so viele lange Bälle gespielt hat", meinte der Ex-Münchner Olic.

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Ob die Schalker nach dem Aus im Pokal und der Auftaktniederlage gegen Hannover den Münchner Schlussmann ähnlich unter Druck setzen können, bleibt abzuwarten. Jedenfalls werden die Königsblauen versuchen, einen kompletten Fehlstart in die Saison gerade noch abzuwenden. Und Manuel Neuer wird garantiert auch im vierten Gastspiel sein ganzes Können aufbieten müssen, um seinen Kasten wieder sauber zu halten.

Maximilian Lotz

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