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31.08.2014 - 14:08 Uhr


Mario Vrancic: "Haben unsere Chancen eiskalt genutzt"

Mario Vrancic spielt seit 2012 für den SC Paderborn

Am 2. Spieltag gewinnt Paderborn mit 3:0 beim Hamburger SV. Vrancic trifft zum 2:0 (© Imago)

Vom 1. FSV Mainz 05 trennt sich Paderborn am 1. Spieltag mit einem 2:2-Unentschieden

Hamburg - Am letzten Spieltag der Vorsaison sicherte Mario Vrancic dem SC Paderborn 07 mit seinem Treffer zum 2:1-Endstand gegen den VfR Aalen den direkten Aufstieg. Ein Remis hätte die Teilnahme an der Relegation bedeutet.

Nur wenige Monate später sorgten die Ostwestfalen in der Bundesliga gleich erneut für Furore - und Vrancic traf dabei auch schon wieder. Beim 3:0 in Hamburg (Spielbericht) erzielte der Spielmacher den beruhigenden zweiten Treffer.

"Auftritt in Hamburg war überragende Leistung"

Mit einem Remis und einem Sieg ist der Saisonstart des SCP also geglückt. Für Vrancic, der in der Bundesliga vor sieben Jahren mit dem 1. FSV Mainz 05 schon einmal einen Kurzeinsatz hatte, ist die Rückkehr auf die ganz große Fußballbühne etwas Besonderes. "Dieses Gefühl, endlich wieder in der Bundesliga zu spielen, ist viel, viel geiler, als das was ich bislang erlebt habe. Vor 54.000 Zuschauern aufzulaufen ist einfach brutal schön", erklärte der 27-Jährige im Interview mit bundesliga.de.

Vrancic analysierte auch die Partie beim HSV und sein Tor gegen Rene Adler, sprach über die anstehende Länderspielpause und wagte einen Ausblick auf die nächste Partie gegen den 1. FC Köln.

bundesliga.de: Herr Vrancic, nach dem Remis zum Auftakt hat es im ersten Auswärtsspiel beim Hamburger SV mit dem ersten Bundesliga-Dreier für Paderborn geklappt. Was sagen Sie dazu?

Mario Vrancic: Wir sind einfach nur super glücklich. Der Auftritt in Hamburg war wieder eine überragende Leistung. Aber dieses Mal haben wir aus unseren Fehlern gelernt und die Führung nicht aus der Hand gegeben. Insgesamt war der Sieg auch völlig verdient.

"Wir waren perfekt auf den HSV vorbereitet"

bundesliga.de: Beschreiben Sie Ihren Treffer zum 2:0.

Vrancic: Das wichtigste war, dass ich diesen Pass des Hamburgers erahnt habe. Und dann stand ich auf einmal allein vor Rene Adler. Zwar hätte ich den Ball auch quer legen können, habe mich aber entschieden, Adler auszuspielen. Das hat dann zum Glück auch geklappt.

bundesliga.de: Was war der Schlüssel zum Sieg in Hamburg?

Vrancic: Wir waren perfekt auf den HSV vorbereitet. Das war die Grundlage für den Erfolg. Darüber hinaus haben wir unsere Chancen eiskalt genutzt und nur ganz wenig Möglichkeiten zugelassen.

bundesliga.de: Beeindruckend war, mit welchem Einsatzwillen die Mannschaft über 90 Minuten gelaufen ist. Wie gelingt so ein Kraftakt?

Vrancic: Uns war von vornherein klar, dass wir über die Laufbereitschaft kommen müssen. Die anderen Teams haben schon große individuelle Klasse. Wenn wir da nicht als Mannschaft kompakt auftreten und um jeden Meter kämpfen, dann werden wir in der Bundesliga nicht viele Punkte holen

bundesliga.de: Präsident Wilfried Finke hatte nach dem Mainz-Spiel zehn Punkte aus den ersten vier Spielen als Ziel ausgegeben. Der erste von dafür drei nötigen Siegen ist geglückt. Ist das also ein realistisches Ziel?

"Druck bauen wir uns nicht auf"

Vrancic: Das ist von unserem Präsidenten sehr optimistisch gedacht. Wir werden natürlich versuchen, auch in den beiden nächsten Heimspielen zu punkten. Aber Druck bauen wir uns nicht auf.

bundesliga.de: Der nächste Gegner ist Mitaufsteiger Köln. In der vergangenen Saison hat es zu einem Remis und einem Auswärtssieg gereicht. Und dieses Mal?

Vrancic: Klar, letzte Saison haben wir gut gegen Köln ausgesehen. Aber die Kölner haben sich extrem gut verstärkt. Da müssen wir uns jetzt ganz neu drauf vorbereiten.

bundesliga.de: Nach sieben Jahren sind Sie zurück in der Bundesliga. Was bedeutet Ihnen das?

Vrancic: Dieses Gefühl, in der Bundesliga zu spielen, ist viel, viel geiler, als das was ich bislang erlebt habe. Vor 54.000 Zuschauern aufzulaufen ist einfach brutal schön. Auch wie unsere Fans uns unterstützt haben, das war einfach grandios.

Das Gespräch führte Michael Reis

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