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Europa League

20.08.2014 - 19:08 Uhr


Favre: Sarajevo ist eine interessante Aufgabe

Branimir Hrgotra traf für Mönchengladbach bereits im Pokal doppelt.

Gladbachs Trainer Lucien Favre erwartet eine schwere Aufgabe.

Christoph Kramer wird Borussia gegen Sarajevo noch fehlen.

Mönchengladbach - Vor dem Europa League-Playoffs gegen FK Sarajevo ist sich Borussias Trainer Lucien Favre über die Rollenverteilung im Klaren (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker). Sein Team ist deutlich favorisiert. Für den Trainer aber kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

„Jeder sagt, dass wir es schaffen müssen, weil die Bundesliga im Vergleich zur bosnischen so stark ist. Aber ich erwarte zwei sehr interessante Spiele", so Favre auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Sarajevo. "Mainz ist zum Beispiel in der letzten Runde der Europa League gegen den Sechsten der griechischen Liga ausgeschieden. Und der FK Sarajewo hat gegen den Vierten aus Griechenland gewonnen – das sagt alles über die Qualität dieser Mannschaft.“

Mannschaft intensiv vorbereitet

Natürlich hat sich Borussias Coach im Vorfeld wie gewohnt intensiv mit dem morgigen Gegner beschäftigt, „wir haben vier Spiele von ihnen gesehen“, so der Schweizer. „Das ist einfach eine gute Mannschaft, das werden wir alle morgen sehen. Sie haben technisch sehr gute Spieler und spielen sehr schnell.“ Darauf und auf andere Dinge will sich Borussia vorbereiten, ein gutes Pressing spielen, im Gegenzug ein sicheres Aufbauspiel aufziehen und hellwach sein. „Wir haben ihr Spiel gegen Velez Mostar gesehen“, so Favre. „Da haben sie zum Beispiel sehr gutes Pressing gespielt. Da müssen wir aufpassen.“

Ohne Kramer und Kruse

Wie die Startelf aussieht, wollte Favre natürlich noch nicht verraten. Einer, der gute Chancen hat, morgen von Beginn an aufzulaufen, ist Branimir Hrgota. Der Schwede, der im wenige Kilometer von Sarajewo entfernten Jajce geboren wurde, aber kurz darauf mit seiner Familie nach Schweden gezogen ist, war am vergangenen Wochenende in Homburg zweifacher Torschütze und brennt darauf, auch in seinem Geburtsland auflaufen zu dürfen. „Das ist irgendwo natürlich ein spezielles Spiel für mich“, sagt er. „Aber das blende ich aus. Ich muss Gas geben und nicht groß darüber nachdenken. Wir wollen uns natürlich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel kommende Woche in Mönchengladbach erarbeiten."

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