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Bundesliga

25.08.2014 - 19:00 Uhr


Die Top Ten der Bundesliga-Neuzugänge

In Dortmund aussortiert, in Berlin gefeierter Held: Julian Schieber.

Haris Seferovic überzeugte mit enorm viel Einsatz (©imago)

Adam Szalai traf mit seinem ersten Schuss

Ermin Bicakcic warf sich gegen Augsburg in jeden Zweikampf

Ibrahima Traore machte gegen seinen Ex-Club viel Dampf

Joselu will in Hannover endlich glücklich werden

Valon Behrami war beim HSV sofort Chef im Mittelfeld

Köln - Neue Besen kehren gut. Das ist die Hoffnung der 18 Bundesligisten vor jeder Saison. Am 1. Spieltag der laufenden Spielzeit feierten vor allem zwei alte Bekannte Traumeinstände für ihre neuen Clubs. Auch ein Neuzugang aus Japan machte auf sich aufmerksam - leider ohne Happy End.

Julian Schieber (Hertha BSC)

Der 25-Jährige sucht nach zwei glücklosen Spielzeiten bei Borussia Dortmund sein Glück bei der Hertha aus Berlin. Und der Start hätte vielversprechender nicht laufen können. Schieber war der einzige Spieler, der am 1. Spieltag doppelt traf. Zudem gab er die meisten Torschüsse ab (sechs) und stellte damit einen neuen persönlichen Rekord auf.

"Erstes Spiel, zwei Tore, und dann noch zu Hause. Das tut gut", sagte der Stürmer am Tag nach dem Remis. Er habe eine Menge Glückwünsche von alten Weggefährten erhalten. "Das kann jetzt ruhig so weitergehen."

Haris Seferovic (Eintracht Frankfurt)

Er traf mit seinem ersten Torschuss in der Bundesliga, führte die meisten Zweikämpfe aller Spieler auf dem Platz (32) und legte von allen Frankfurtern die meisten Sprints hin (30). Der Angreifer war ein Musterbeispiel für Einsatz und Wille.

"Bei so einer Situation muss ein Stürmer da sein - und ich war da. Das ist ein super Gefühl", meinte der von Real Sociedad San Sebastian verpflichtete Profi. "Besser hätte ich mir den Einstand nicht vorstellen können."

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Karim Bellarabi (Bayer 04 Leverkusen)

Der 24-Jährige erzielte das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte und krönte seine starke Leistung mit der Vorlage zum 2:0 von Stefan Kießling. Bellarabi übte permanent Druck auf die BVB-Defensive aus und ging keinem Zweikampf aus dem Weg. Legte zudem ligaweit die meisten Sprints hin (45).

"Das ist etwas Besonderes und macht mich wahnsinnig stolz. Ich muss das erst einmal verarbeiten", kommentierte der frühere U21-Nationalspieler sein Blitztor.

Adam Szalai (TSG 1899 Hoffenheim)

Der Ex-Schalker tat genau das, wofür er in den Kraichgau geholt wurde: er knipste. Mit seinem einzigen Torschuss brachte der Ungar 1899 wegweisend mit 1:0 in Front.

"Ein Sieg, drei Punkte, das ist wichtig für den Start. Ich freue mich sehr, dass wir die Vorbereitung gut durchgezogen und uns heute dafür belohnt haben", sagte Szalai nach der Partie.

Ermin Bicakcic (TSG 1899 Hoffenheim)

Auch der zweite Hoffenheimer Neuzugang in dieser Liste lieferte auf seiner Position eine tadellose Leistung ab. Der neue Abwehrchef gewann 78 Prozent seiner Zweikämpfe und war damit bester Mann auf dem Platz.

Anschließen gab es viel Lob vom neuen Coach Markus Gisdol: "Leidenschaft und Einsatz waren Trumpf, ich bin sehr zufrieden. Er hat alles abgerufen."

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Tin Jedvaj (Bayer 04 Leverkusen)

Der Kroate präsentierte sich für seine jungen 18 Jahre extrem abgebrüht. Jedvaj hatte seine rechte Seite gut im Griff, war enorm laufstark und absolvierte 40 Sprints.

"Ich bin einfach dankbar, dass der Trainer mir das Vertrauen geschenkt hat. Das hat mich sehr stolz gemacht", erklärte er bescheiden.

Ibrahima Traore (Borussia Mönchengladbach)

Der Mittelfeldspieler musste in seinem ersten Bundesliga-Spiel für die Fohlen gleich gegen seinen Ex-Club ran. Keine leichte Aufgabe, die er jedoch mit Bravour meisterte. Wirbelte wie schon in der vergangenen Saison über die linke Seite und war an so vielen Torschüssen beteiligt wie kein anderer Spieler (7).

„Ich habe zwar in Stuttgart immer noch viele Freunde. Aber ich denke, man hat auf dem Platz gesehen, dass ich da keine Freunde kenne“, betonte er.

Joselu (Hannover 96)

Bei seiner dritten Bundesliga-Station soll es für den 24-jährigen Spanier endlich klappen mit dem Durchbruch. Das erste Spiel hat durchaus Lust auf mehr gemacht. Er gab die meisten Torschüsse der Partie ab (vier), traf ein Mal ins Netz und ein Mal die Latte.

"Ich fühle mich sehr wohl in der Mannschaft. Meine Mitspieler haben mir den Start aber auch wirklich leicht gemacht", fand Joselu dankende Worte für seine Mitspieler.

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Genki Haraguchi (Hertha BSC Berlin)

Der Japaner wusste von der 1. Minute an zu überzeugen und beackerte seine linke Seite wie ein Duracell-Häschen. Er war an sechs Torschüssen beteiligt und bereitete das 2:0 durch Julian Schieber vor. Ein Happy End gab es für den 23-Jährigen dennoch nicht. In einem Zweikampf zog er sich eine Schultereckgelenks-Verletzung zu und muss mehrere Wochen pausieren.

"Das ist für uns sehr bitter", sagte Coach Jos Luhukay. "Genki hatte viele Momente im Spiel, in denen er seine Qualitäten gezeigt hat."

Valon Behrami (Hamburger SV)

Der Schweizer Nationalspieler kam vom SSC Neapel, um dem Mittelfeld der Hanseaten wieder mehr Stabilität zu verleihen. Fügte sich gut in die Mannschaft ein, führte die meisten Zweikämpfe (34) und spulte starke 12,2 Kilometer ab.

"Es war ein schnelles Spiel mit vielen Umschaltaktionen. Da hat man wenig Zeit zu denken. Doch wir standen sehr organisiert in der Abwehr und ließen wenig Chancen zu", zeigte sich Behrami zufrieden mit der Leistung seines Teams.

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