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23.07.2014 - 15:18 Uhr


BVB-Debütanten unter besonderer Beobachtung

"Leider hat es mit meinem ersten Tor nicht geklappt", sagte Ciro Immobile nach seinem BVB-Debüt (© imago)

Dong-Won Ji freute sich über seinen Einsatz: "Es war schön, das erste Mal für den BVB auf dem Platz zu stehen." (© imago)

Innenverteidiger Neven Subotic gab nach seinem Kreuzbandriss sein Startelf-Comeback (© imago)

Köln/Dortmund - Ciro Immobile, Dong-Won Ji und Adrian Ramos: Mit geballter Offensiv-Power geht Borussia Dortmund in die kommende Saison. Doch das Erbe, das die drei Neuzugänge anzutreten haben, ist schwer. Gemeinsam sollen sie den zum FC Bayern abgewanderten Bundesliga-Torschützenkönig Robert Lewandowski ersetzen.

Während Ramos, der mit der kolumbianischen Nationalmannschaft im WM-Viertelfinale stand, noch verlängerten Urlaub genießen darf, standen der Italiener Immobile und der Südkoreaner Ji am Dienstag im Testspiel gegen den VfL Osnabrück (Spielbericht) erstmals für den BVB auf dem Platz.

Klopp: "Es war keine optimale Situation"

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"Wichtig war, dass sie ihre Torgefährlichkeit angedeutet haben“, resümierte BVB-Coach Jürgen Klopp nach dem 1:1-Unentschieden in Niedersachsen. Sowohl Ji, als auch Immobile kamen zu einer guten Torchance, konnten diese aber nicht nutzen. "Sie haben nach drei Tagen Training, davon nur 20 Minuten gemeinsam mit der Mannschaft, zum ersten Mal gespielt. Für sie war es keine optimale Situation, gleich gegen einen Drittligisten ran zu müssen und zudem unter besonderer Beobachtung zu stehen", erklärte Klopp weiter.

Die beiden Debütanten selbst drückten zunächst ihre Freude über ihren ersten Einsatz in schwarz-gelb aus. "Ich bin sehr, sehr glücklich, heute mein erstes Spiel gemacht zu haben", sagte Immobile und Ji ergänzte: "Es war schön, das erste Mal für den BVB auf dem Platz zu stehen."

Leistungsbewertung kaum möglich

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Jeweils 45 Minuten agierten die beiden Angreifer in der Osnatel-Arena, erst an diesem Mittwoch steigen sie aber voll ins Mannschaftstraining ein. "Von daher war das, was sie heute gespielt haben, auch gar nicht zu bewerten", so Klopp.

Dies sieht Immobile ähnlich: "Wir hatten heute sehr schwere Beine und ich denke, dass wir noch sehr an uns arbeiten müssen." Dennoch dankte er seinem Trainer für den ersten Einsatz. Vor seiner Einwechslung zur Halbzeit hatte der Coach seinen Stürmer lange in den Arm genommen und ihm gut zugeredet: "Jürgen Klopp hat mir gesagt, ich solle ruhig bleiben und einfach Spaß am Fußballspielen haben", verriet der Neuzugang vom FC Turin.

Selbstbewusst und bescheiden

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Auch wenn sowohl Immobile, als auch Ji bei ihrem Debüt nicht mit Toren begeistern konnten, so versprach der 24-Jährige Italiener doch selbstbewusst, dass diese im Laufe der Zeit kommen werden: "Leider hat es mit meinem ersten Tor nicht geklappt. Aber es kommen noch viele Spiele und somit auch viele Möglichkeiten, um Tore zu erzielen."

Sein südkoreanischer Kollege blieb etwas bescheidener. Ihm war die Freude über seinen Wechsel an die Strobelallee deutlich anzumerken. "Als Kind war ich schon BVB-Fan, nun darf ich hier spielen. Das ist einfach großartig", sagte der 23-Jährige. "Ich möchte mich in erster Linie gut in die Mannschaft integrieren und in der kommenden Saison regelmäßig auf dem Platz stehen, um dem Team zu helfen."

Subotic mit Comeback in der Startelf

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Beim Debüt der beiden neuen BVB-Stars rückte ein ebenso beachtliches schwarz-gelbes Comeback ein wenig in den Hintergrund. Neven Subotic stand, nach einem Kurzeinsatz am vergangenen Samstag gegen Heidenheim, nun gegen Osnabrück nach achtmonatiger Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf der Westfalen (Neven Subotic: Mit aller Macht zurück). Der Serbe agierte bis zu seiner Auswechslung zur Halbzeit sogar als Abwehrchef, denn die restlichen drei Innenverteidiger des BVB (Hummels, Sokratis, Ginter) befinden sich noch im WM-Urlaub.

Dennis-Julian Gottschlich

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