offizielle Webseite

Liveticker

Bundesliga

13.08.2013 - 12:45 Uhr


Zahlenspiele zum 2. Spieltag

Kandidaten für Jubiläen und Rekorde: Klopp, Kießling (oben, v.l.n.r.) die Bayern und Aubameyang (unten, v.l.n.r.)

Kandidaten für Jubiläen und Rekorde: Klopp, Kießling (oben, v.l.n.r.) die Bayern und Aubameyang (unten, v.l.n.r.)

München - Der Start in die 51. Bundesligasaison hätte kaum spektakulärer sein können: 37 Tore, ein Sensations-Aufsteiger und der Dreierpack eines Neuzugangs. Während die Torflut nicht rekordverdächtig war, setzte Hertha mit dem 6:1 gegen Frankfurt eine neue Bestmarke. BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang stellte mit seinen drei Toren gegen Augsburg den Debüt-Rekord ein.
Mit Blick auf den 2. Spieltag können sowohl die Berliner als auch der "Spiderman" nachlegen. Hertha benötigt einen Sieg in Nürnberg mit zwei Toren Unterschied, um bester Aufsteiger der Liga-Geschichte zu bleiben. Aubameyang müsste einen Doppelpack nachlegen, um alleiniger Rekordhalter zu werden. Die Bayern können einen Clubrekord aufstellen und zwei Dortmunder stehen vor einem Juiläum. bundesliga.de präsentiert die Zahlenspiele zum 2. Spieltag...
teaser-image

Aubameyang peilt Rekord an

Pierre-Emerick Aubameyang schaffte am 1. Spieltag etwas, was bislang nur fünf Spielern in 50 Jahren Bundesliga vorbehalten war: Beim Debüt in der deutschen Eliteliga drei Tore zu erzielen. Sollte der Dortmunder Neuzugang gegen Eintracht Braunschweig mit einem Doppelpack nachlegen, wäre er der erste Bundesliga-Debütant mit fünf Treffern nach zwei Spieltagen. Vier Tore erzielten bislang Gert Dörfel (HSV/1+3), Manfred Wuttich (Braunschweig/ 2+2) und Martin Fenin (Frankfurt/3+1).

Bayer Leverkusen setzte zum Auftakt gegen Freiburg (3:1) seine imposante Siegesserie fort: Gegen die Breisgauer feierte die Werkself saisonübergreifend den sechsten Bundesliga-Sieg in Folge, jetzt würde man mit einem Sieg in Stuttgart den Vereinsrekord egalisieren (im Herbst 2001 gelangen unter Klaus Toppmöller sieben Siege in Serie).

teaser-image

Kießling auf Fischers Spuren

Stefan Kießling kann am kommenden Spieltag gegen Stuttgart auch einen persönlichen Rekord knacken. In seinen vergangenen acht Spielen gegen den VfB hat der Bayer-Stürmer immer getroffen (insgesamt zwölf Mal). Das ist die zweitlängste Serie der Bundesliga-Geschichte: Historisch schaffte nur Klaus Fischer eine längere Torserie gegen einen Verein (von 1969 bis 1974 ebenfalls gegen Stuttgart neun Spiele).

Der "FC Nimmersatt" hat seine Serie aus der alten Saison mit dem 3:1-Sieg gegen Gladbach auch zum Start in die neue Spielzeit fortgesetzt. Der Rekordmeister ist nun seit sage und schreibe 26 Bundesliga-Spielen ungeschlagen (22 Siege, vier Remis). Mit dem 27. ungeschlagenen Spiel würde der FCB seinen Vereinsrekord egalisieren (87/88 und 88/89 jeweils unter Jupp Heynckes).

teaser-image

Macht "Kloppo" die Hundert voll?

Jürgen Klopp feierte als Trainer des BVB in 171 Bundesliga-Spielen 99 Siege, steht also unmittelbar von einem Jubiläum. Ein Erfolg gegen Aufsteiger Einteracht Braunschweig würde "Kloppos" 100. Bundesligasieg bedeuten. Erst zwölf Trainer zuvor erreichten mit einem Team eine dreistellige Anzahl an Siegen.

Auch für einen Schützling des BVB-Trainers steht ein Jubiläum an - und dafür muss er nicht einmal gewinnen. Robert Lewandowski wird gegen Braunschweig sein 100. Bundesliga-Spiel bestreiten. In 99 Partien erzielte der polnische Angreifer bislang starke 55 Tore.

teaser-image

Auf Bochums Spuren

Mit dem 6:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt hat Hertha BSC bereits Geschichte geschrieben und ist der beste Aufsteiger nach dem Saisonauftakt. Dies auch nach dem 2. Spieltag zu bleiben, ist jedoch alles andere als ein Pappenstiel. Der VfL Bochum legte 2002/03 unter Trainer Peter Neururer mit zwei Siegen und 8.1 Toren (3:1 beim FCN und 5:0 gegen Cottbus) eine beeindruckenen Start hin. Sollte die Luhukay-Elf also am Sonntag in Nürnberg mit zwei Toren Unterschied gewinnen, bliebe sie auf Rekordkurs.

Verwandte Artikel

Fan-Newsletter

Bundesliga
Service
Partner

© 2014 DFL Deutsche Fußball Liga GmbH