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06.11.2013 - 13:13 Uhr


Zahlenspiele zum 12. Spieltag

96-Kapitän Lars Stindl (l.) und Braunschweigs Karim Bellarabi (r.) treffen erstmals in einem Derby aufeinander

96-Kapitän Lars Stindl (l.) und Braunschweigs Karim Bellarabi (r.) treffen erstmals in einem Derby aufeinander

München - Der 12. Spieltag steht im Zeichen der Rekordbrecher: Die Bayern können die HSV-Bestmarke von 36 Spielen in Folge ohne Niederlage endgültig in die Historie verbannen, Gegner Augsburg teilt ein ähnliches Schicksal mit dem VfL Bochum. Außerdem ist ein verschollen geglaubtes Derby wieder zurückgekehrt. Die Zahlenspiele zum 12. Spieltag.
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Verschollenes Derby ist wieder da

37 Spielzeiten musste die Bundesliga ohne das Lokalduell zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig auskommen. Diese Partie gab es zuletzt in der Saison 1975/76. Das letzte Aufeinandertreffen endete am 17. April 1976 mit 2:0 für die 96er. So eine lange Zeitspanne bis zu einem Wiedersehen gab es sonst nur bei Nürnberg gegen Aachen, jene Paarung hatte es zwischen 1969 und 2006 nicht gegeben. (Bild: © imago)

Historisches bahnt sich an: Die Bayern sind seit 36 Bundesliga-Spielen ungeschlagen, haben damit den uralten Bundesliga-Rekord des Hamburger SV eingestellt. Mit einem Punkterfolg gegen den FC Augsburg hätte der FCB die Norddeutschen endgültig überholt.

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Ungeschlagen an der Linie

Auch auf der Trainerbank ist der Triple-Sieger rekordhungrig. Pep Guardiola ist der erste Bayern-Trainer der Bundesliga-Geschichte, der keines seiner ersten elf Bundesliga-Spiele mit den Bayern verlor - folgt nun Spiel Nummer zwölf?

Der FC Augsburg war schon sieben Mal in der Allianz Arena zu Gast, hat vier Siege eingefahren - damit ist der FCA zusammen mit dem VfL Bochum das Gästeteam, das in der Münchner Heimstätte am häufigsten gewonnen hat. Mit dem fünften Sieg wären die Augsburger alleiniger Rekordhalter. Allerdings gelangen diese Dreier nur bei 1860 München. Nun haben die Fuggerstädter die Bayern vor der Brust. Die Bilanz ist nicht vielversprechend: vier Spiele, vier Niederlagen.

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Vom Punkt eine Bank

Hannover verwandelte die letzten 18 Bundesliga-Strafstöße. In der Geschichte gab es nur zwei längere Serien, gehalten von zwei Ruhrpott-Clubs. Der VfL Bochum war, von Januar 1978 bis Oktober 1982, 24 Mal in Folge vom Punkt erfolgreich. Ähnlich eiskalt aus elf Metern netzte Borussia Dortmund ein. Von April 1984 bis Mai 1987 landeten 20 Strafstöße in Serie im gegnerischen Kasten.

1899 Hoffenheim traf in allen elf Bundesliga-Spielen dieser Saison, kassierte aber auch immer mindestens ein Gegentor. Saisonübergreifend erzielten die Kraichgauer in den letzten 15 Spielen immer mindestens einen Treffer, damit haben sie den Vereinsrekord bereits eingestellt. Die 17 Spiele in Folge ohne ein Zu-Null sind dagegen längst ein neuer vereinsinterner Negativrekord.

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Hoffenheimer Jubilar

Kevin Volland hat mit fünf Treffern großen Anteil an der Hoffenheimer Torfabrik. Der U21-Nationalspieler wird gegen Hertha BSC sein 50. Pflichtspiel für die Kraichgauer bestreiten. In seinen bisherigen 49 Partien kommt der ehemalige Sechziger auf elf Tore und 15 Vorlagen.

Den Schwaben geht schnell die Puste aus. In den letzten vier Spielen lag der VfB Stuttgart in der Anfangsviertelstunde stets mit 1:0 in Führung, zum Sieg reichte es aber nicht ein Mal - eine solche Serie gab es in der Historie zuvor noch nie bei einem Team.

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Im ruhenden Ball liegt die Kraft

Stuttgart gelang in den vergangenen neun Partien jeweils exakt ein Tor nach einer Standardsituation, davon fünf nach Ecken und je zwei nach Freistößen und Elfmetern. Der Protagonist dabei ist Alexandru Maxim. Der Rumäne führte alle Standards aus, holte dabei auch die zwei Strafstöße heraus. Übrigens: Seit 1993 gab es noch noch nie ein Team, das in zehn Spielen in Folge per Standard traf. (Bild: © imago)

Mönchengladbach gewann alle fünf Heimspiele dieser Saison. Die ersten sechs Partien daheim gewann die Borussia nur ein Mal: im Jahr 1987/88. Gegen den 1. FC Nürnberg können die Fohlen dieses Kunststück nun wiederholen.

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