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09.12.2013 - 14:25 Uhr


Weltfußballer: Ribery darf weiter hoffen

Franck Ribery hat es in die Auswahl der besten drei Spieler der Welt geschafft

Der Franzose ist bereits zu Europas Fußballer des Jahres gewählt worden

Nun kämpft er mit Real Madrids Cristiano Ronaldo (h.) und Lionel Messi vom FC Barcelona um den Ballon d'Or

München - Bayern-Star und Europas Fußballer des Jahres Franck Ribery darf im Kampf der drei Giganten auf den Goldenen Ball hoffen. Der Franzose steht wie der viermalige Sieger Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, der die Wahl 2008 gewann, in der am Montag vom Weltverband FIFA veröffentlichten Vorauswahl. Einer der drei wird nach Abstimmung von Kapitänen und Trainern sämtlicher Nationalmannschaften sowie ausgewählten Journalisten am 13. Januar auf der World Player Gala in Zürich als Weltfußballer gekürt.

Als letzem Deutschen war Matthäus die Ehre bei der Wahl-Premiere 1991 zuteil geworden. 1992 kam Thomas Häßler auf Rang drei, Jürgen Klinsmann belegte 1995 ebenfalls den dritten Platz. Der letzte Deutsche unter den Top 3 war Bayern-Torhüter Oliver Kahn, der 2002 wie bei der Weltmeisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft Zweiter wurde.

Lahm votet für Ribery

Diesmal waren fünf deutsche Nationalspieler in der engeren Wahl: Kapitän Philipp Lahm, sein Vertreter Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer und Thomas Müller (alle Bayern München) sowie Mesut Özil vom FC Arsenal. Aus der Bundesliga durften zudem Bayern-Star Arjen Robben sowie Robert Lewandowski (Borussia Dortmund) hoffen - wie sich am Montag herausstellte, aber vergeblich.

DFB-Kapitän Lahm hat sich bei der Wahl laut "Sport Bild" für Ribery entschieden, Ronaldo und Messi wählte er auf die Plätze zwei und drei. Auch der Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld votierte für Ribery, Bundestrainer Joachim Löw indes enthielt sich der Wahl. Weil gleich mehrere deutsche Spieler in Frage kamen, habe sich Löw in der "Zwickmühle" gesehen, hieß es vonseiten des Deutschen Fußball-Bundes. Bei der Abstimmung 2012 hatte Löw als einziger Wahlberechtigter seine ersten beiden Stimmen für Mesut Özil (damals Real Madrid) und Neuer abgegeben. An dritte Position setzte er den Spanier Xavi vom FC Barcelona. Özil belegte Platz 14, Neuer Rang 19.

Messi nur Außenseiter

Messi, Offensivspieler des FC Barcelona, hatte die Wahl in den vergangenen vier Jahren für sich entschieden. Nach zahlreichen Enttäuschungen im Kalenderjahr 2013 und einigen Verletzungen ist der Argentinier nun Außenseiter. Der Portugiese Ronaldo dagegen warb mit starken Auftritten in Champions League und Primera Division zuletzt ebenso für sich wie mit vier Toren in den Play-offs zur WM in Brasilien gegen Schweden (1:0, 3:2). Der Viererpack glückte ihm aber erst, als die Wahl eigentlich schon hätte abgeschlossen sein sollen.

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