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02.11.2013 - 21:25 Uhr


Weinzierl: "Es war nervenaufreibend"

Augsburgs Übungsleiter Markus Weinzierl musste bis zum Ende um den Dreier bangen (© Imago)

Augsburgs Übungsleiter Markus Weinzierl musste bis zum Ende um den Dreier bangen (© Imago)

München - Der FCA feiert nach drei Niederlagen wieder einen Sieg, Coach Markus Weinzierl muss allerdings bis zum Ende zittern. Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht, weiß wem er den ersten Dreier vor heimischem Publikum zu verdanken hat. Der Plan von Hoffenheims Coach Markus Gisdol gegen den FC Bayern geht "ganz gut" auf - abgesehen vom Ergebnis. Und Lucien Favre ist der erste Gladbacher Auswärtssieg sogar "wichtiger als mein Geburtstag". Die Trainerstimmen des 11. Spieltags.
Werder Bremen - Hannover 96 2:1

Robin Dutt (Trainer Werder Bremen): "Von uns ist eine Last abgefallen. Wir hatten eine gute Wettkampfmentalität. Die Mannschaft arbeitet die Woche über hart und hat sich heute belohnt."

Mirko Slomka (Trainer Hannover 96): "Wir sind für viele kleine Fouls bestraft worden, die den Bremern in die Karten gespielt haben. Aus einer Standardsituation ist auch das 2:3 gefallen. Das ist eine ärgerliche Niederlage."


FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 2:1

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Zum Schluss war es nervenaufreibend. Das lag an der Geschichte der letzten Wochen, als wir kurz vor dem Ende immer ein Gegentor bekommen haben. Wir haben aber eine überragende erste Hälfte gespielt."

Thomas Tuchel (Trainer Mainz 05): "Wir wollten mindestens einen Punkt hier mitnehmen. Das haben wir nicht geschafft, deshalb sind wir sehr enttäuscht."


Eintracht Braunschweig - Bayer 04 Leverkusen 1:0

Torsten Lieberknecht (Trainer Eintracht Braunschweig): "Unsere Fans haben uns zu diesem Sieg getragen. Meine Jungs haben Leidenschaft gezeigt und sich den Sieg wirklich verdient. Eigentlich darf ich gar keinen Spieler herausheben, aber unser Torwart hat uns heute eindeutig im Spiel gehalten."

Sami Hyypiä (Trainer Bayer Leverkusen): "Die Braunschweiger haben mehr Willen gezeigt, daher war es schwer für uns, ein solches Spiel zu gewinnen. In der ersten Halbzeit hatten wir genügend Chancen, aber es kommt im Fußball vor, dass man sie nicht nutzt. Gut ist, dass wir am Dienstag in der Champions League schnell wieder die Möglichkeit haben, es besser zu machen."


Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg 1:2

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir hätten in Führung gehen können oder müssen. Das Gegentor hat uns natürlich überhaupt nicht geholfen. Aufgrund unserer Situation haben wir keine Leichtigkeit in unserem Spiel. Wir sind in einer Situation, in der wir nicht sein wollten."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Ich bin sehr froh, dass wir gewonnen haben. Wir haben eine fantastische erste halbe Stunde gespielt. In der zweiten Halbzeit war es ein Schlagabtausch, aber wir sind nicht so unter Druck geraten, wie es sich die Eintracht vielleicht vorgestellt hat."


1899 Hoffenheim - FC Bayern München 1:2

Trainer Markus Gisdol (1899 Hoffenheim): "Unser Plan ist ganz gut aufgegangen. Wir wollten Bayern den Nerv rauben. Und wir haben ihnen tatsächlich das eine oder andere Mal Probleme bereitet. Wir haben abgerufen, was wir konnten. Am Ende haben wir aber nur Ansehen gewonnen und keinen Punkt."

Trainer Pep Guardiola (Bayern München): "Hoffenheim hat sehr gut gespielt. Es war schwierig, hier zu gewinnen. Das war es für Bayern in der Vergangenheit aber immer in Hoffenheim. Es war nicht unsere beste Leistung, aber wir haben gewonnen. Ich bin zufrieden. Wir sind da."


1. FC Nürnberg - SC Freiburg 0:3

Gertjan Verbeeck (Trainer 1. FC Nürnberg): "Bis zum 1:0 haben wir defensiv die Kontrolle gehabt. Wir haben auch viele Chancen bekommen, aber wir haben keine Tore gemacht und das ist ein Problem, wenn man Spiele gewinnen will. Das Resultat ist sehr schlecht. Ich verstehe, dass die Fans sauer sind, das sind wir auch. Aber die Zuschauer haben auch gesehen, dass die Mannschaft bis zum Schluss alles gegeben hat."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Man hat heute immer wieder gesehen, dass die Nürnberger gut sind, dass sie vorne Wucht haben. Wir haben versucht, kompakt zu spielen und dann auch immer wieder Fußball zu spielen, das war in der ersten Halbzeit ordentlich, nach der Halbzeit haben wir gewackelt. Dann hatten wir Oliver Baumann, der herausragend gespielt hat, und hatten dann auch das Glück das uns bis heute gefehlt hat."


Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach 0:2

Bert van Marwijk (Trainer Hamburger SV): "Wir haben gegen eine gute Mannschaft verloren, aber in meinen Augen das beste Spiel gemacht, seit ich hier angefangen habe. Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. Es bleibt unglaublich tragisch, dass man keinen Punkt geholt hat."

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Der Sieg ist wichtiger als mein Geburtstag. Die zweite Halbzeit war schwer, wir haben aber Geduld bewiesen und einen Konter gut ausgespielt. Unser Ziel bleibt ein einstelliger Tabellenplatz."


Hertha BSC - FC Schalke 04 0:2

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): "Die Niederlage fühlt sich für mich sehr schlecht an, denn wir haben über 90 Minuten ein gutes Spiel gemacht. Nach der Halbzeit hätten wir das Tor machen müssen, doch wir hatten einfach nicht das nötige Glück. Das ist besonders bitter für uns, weil wir im Spiel nach vorne wirklich alles versucht haben. Davon müssen wir uns nun schnell erholen."

Jens Keller (Trainer Schalke 04): "Wir sind sehr froh, dass wir durch eine Standardsituation in Führung gegangen sind, denn über solche Dinge wurde in der letzten Woche oft gesprochen. Wir haben um jeden Ball gefightet und können auch aus unserer Defensivleistung viel Kraft für die nächsten Aufgaben schöpfen. Wir haben als Mannschaft zusammengestanden und sind einfach froh über diesen Sieg."


Borussia Dortmund - VfB Stuttgart 6:1

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Vor dem 0:1 müssen wir schon 2:0 führen. Wir haben aber am Anfang die letzte Konsequenz vermissen lassen. Nach dem Ausgleich ist das Ding ins Rollen gekommen. Wir hatten mal kurze Konzentrationsstörungen, aber schnell wieder den Hebel umgelegt."

Trainer Thomas Schneider (VfB Stuttgart): "Das war ein bitteres Spiel. Am Ende geht die Niederlage auch in dieser Höhe in Ordnung. Man braucht einen Sahnetag, um Dortmund derzeit zu schlagen. Und den hatten wir heute nicht."
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