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29.03.2014 - 22:11 Uhr


Traditions-Duell mit verschiedenen Vorzeichen

Einsatz ist gefragt: Gladbach mit Max Kruse (l.) und Hamburg mit Tolgay Arslan kämpfen um Europa bzw. den Klassenerhalt

Das Hinspiel entschied Max Kruse (r.) mit einem Doppelpack

Milan Badelj (l.) muss am Sonntag passen. Er sitzt eine Gelbsperre ab

München - Mit 42 Zählern hat Borussia Mönchengladbach vor dem direkten Aufeinandertreffen mit dem Hamburger SV fast doppelt so viele Punkte auf dem Konto wie der Bundesliga-Dino. Demzufolge geht es für die Fohlen um den Europapokal und für den HSV um die Existenz (ab 15 Uhr im Live-Ticker).

Eines haben die Clubs trotz der äußert unterschiedlichen Voraussetzungen aber dennoch gemeinsam. Unter der Woche musste sowohl der HSV als auch die Borussia ein Negativerlebnis verarbeiten. Dennoch bleibt Coach Mirko Slomka optimistisch: "Wir bleiben dabei: Nach dem 34. Spieltag wollen wir auf dem 15. Tabellenplatz stehen."

Misslungene Generalprobe

Für Hamburg gab es zuletzt nur ein bitteres Heimremis gegen den direkten Konkurrenten aus Freiburg, der damit vor den Hanseaten bleibt. Gladbach verlor in Frankfurt mit 0:1, blieb aber weiterhin in den Europa-League-Rängen.

"Das Gegentor entstand aus einem Einwurf. Das darf natürlich nicht passieren", ärgerte sich Borussen-Keeper Marc-Andre ter Stegen immer noch über den Treffer des Tages in Frankfurt. Coach Lucien Favre ortete auch Probleme im Offensivspiel. "Uns hat oft der letzte Pass und die letzte Bewegung gefehlt", sagte Favre. Mitunter sei auch das Tempo am Ball zu gering gewesen. "Wir hätten schneller spielen müssen, aber trotzdem geduldig."

Auswärtsschwäche trifft auf Heimstärke

Während die Gladbacher trotz der Niederlage immer noch von Europa träumen dürfen, steckt Hamburg mitten im Albtraum Abstiegskampf. "Wir kennen diese Situation selbst noch aus eigener Erfahrung", sagte Gladbachs Trainer Favre. "Daher wissen wir, dass ein hartes Stück Arbeit auf uns wartet."

Den Norddeutschen steht das Wasser nicht nur bis zum Hals, sondern schon eher bis zur Nasenspitze. Erst recht, wenn man an die Auswärtsbilanz denkt. Nur neun Punkte holte die Elf von Mirko Slomka in der Fremde, unter ihm aber noch keinen einzigen. Der letzte Auswärtsdreier liegt Monate zurück. Da trifft es sich äußerst ungünstig, dass man gerade jetzt mit Gladbach auf das zweitbeste Heimteam der Liga trifft. 29 Punkte holte die Elf vom Niederrhein schon im Borussia-Park. Die HSV-Aufgabe in Gladbach wird auch durch die Sperre von Milan Badelj (fünfte Gelbe Karte) erschwert.

Hinspiel: Vorteil Gladbach

Hamburg helfen in der Vorbereitung auf das Spiel nicht einmal die guten Erinnerungen an das Hinspiel. Denn: Es gibt keine guten Erinnerungen, der HSV unterlag durch zwei Treffer des gebürtigen Hamburgers Max Kruse mit 0:2.

Ein Blick auf die vergangenen Jahre macht da aus Sicht der Gäste schon mehr Sinn. In den letzten drei Spielen bei der Borussia punktete der HSV nämlich immer (ein Sieg, zwei Remis). Dieses Mal wollen die Hamburger wieder offensiv zu Werke gehen. Slomka stellte Jaques Zoua und Pierre-Michel Lasogga Einsätze als Doppelspitze in Aussicht.

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