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28.03.2014 - 16:45 Uhr


Kann Freiburg "Club"-Star Drmic stoppen?

Im Hinspiel setzte sich der SC Freiburg mit Matthias Ginter (l.) 3:0 beim 1. FC Nürnberg durch. Doch Josip Drmic (r.) ist in bärenstarker Form

Der Schweizer (r.) schoss den VfB Stuttgart mit seinem Doppelpack quasi im Alleingang ab

Der Gastgeber aus Freiburg ist auch dank Vladimir Darida (2.v.l.) seit drei Spielen ohne Niederlage. Der Tscheche traf unter der Woche gegen den HSV (© imago)

Freiburg - Wenn es nach Freiburg und Nürnberg gehen würde, könnte die Saison gerne schon mit dem 27. Spieltag zu Ende gewesen sein: Beide standen vor der 28. Runde auf einem Nicht-Abstiegsplatz und hätten damit ihr Saisonziel erreicht. Am Samstagabend (ab 18 Uhr im Live-Ticker) treffen die Tabellennachbarn aufeinander. Für beide Teams ist es das dritte direkte Duell mit einem Konkurrenten im Abstiegskampf binnen einer Woche.

Der "Club" erholte sich nach der 2:5-Packung gegen Frankfurt und bezwang den VfB Stuttgart mit 2:0. Die Breisgauer schlugen zuerst Bremen und erkämpften sich anschließend einen Punkt beim HSV. 

Freiburg mit Mini-Serie

Der Sport-Club ist vor der Partie gegen Nürnberg also in guter Verfassung und hat zuletzt eine kleine Serie gestartet: Seit drei Spielen ist das Team von Christian Streich ohne Niederlage - das gab es in dieser Saison bisher noch nicht. Gegen Nürnberg will man den Lauf fortsetzen und einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. "Es ist gut, dass wir es selbst in der Hand haben", sagt Trainer Christian Streich. Trotzdem will er nichts von einem vermeintlich leichten Restprogramm wissen: "Ich verschwende keinen Gedanke daran."

Streich muss in den nächsten Wochen auf Außenverteidiger Mensur Mujdza verzichten. Der bosnische Nationalspieler laboriert an einem Syndesmoseanriss und Außenbandriss (zur Meldung). Außerdem stehen Vaclav Pilar und Mike Hanke für einen Einsatz nicht bereit.

Verbeek: "Mannschaft hat viel Vertrauen in Josip"

Der "Club" hat nach der 0:3-Heimpleite im Hinspiel gegen den Sport-Club noch eine Rechnung offen. Dank des Erfolgs über Stuttgart holten sich die Franken nach drei Niederlagen in Serie wieder Selbstvertrauen und wollen diesen Schwung mit ins Mage Solar Stadion nehmen. Der Hoffnungsträger des FCN ist einmal mehr: Josip Drmic. Der Schweizer erzielte in der Rückrunde so viele Tore wie kein anderer in der Bundesliga. Neun Mal jubelte Drmic bereits im Jahr 2014. "Die Mannschaft hat viel Vertrauen in Josip", sagt Verbeek über seinen Torjäger. "Gleichzeitig weiß Josip, dass er von der Arbeit der Kollegen profitiert."

Im Vergleich zum VfB-Spiel sind Javier Pinola und Ondrej Petrak wieder einsatzbereit und lindern die großen Abwehrsorgen beim "Club". Der Argentinier hat seine Rotsperre abgesessen und Petrak wird nach seinem Nasenbeinbruch wieder auflaufen können. Ob beide jedoch sofort in die Startelf zurückkehren, ließ der FCN-Coach offen. Weiterhin fehlen ihm die Langzeitverletzten Timothy Chandler, Per Nilsson, Timo Gebhart und Daniel Ginczek.

Streich: "Werden schauen, wer es besser macht"

Verbeek schätzt den Sport-Club als sehr unangenehmen Gegner ein. "Freiburg hat in den letzten Spielen gute Resultate erzielt. Der SC wird mit Selbstvertrauen auftreten, zudem wird er von der guten Atmosphäre im Stadion mit Sicherheit getragen", sagt der Niederländer.

Sein Kollege auf Freiburger Seite erwartet indes ein Duell auf Augenhöhe. "Nürnberg ist eine Mannschaft, die viel spielerische Qualität besitzt. Wir wollen auch spielen, obwohl wir wie Nürnberg voll im Abstiegskampf hängen", sagt SC-Trainer Streich. "Deshalb werden wir schauen, wer es am Samstag besser macht."

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