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28.02.2014 - 15:48 Uhr


Schalkes nächste Mammut-Aufgabe

Bruder-Duell in München: Jerome Boateng (r.) empfängt mit dem FCB am Samstag Kevin-Prince und den FC Schalke 04 in der Allianz Arena

Im Hinspiel in Gelsenkirchen setzte sich der Rekordmeister deutlich mit 4:0 durch

In der Champions League unterlag Schalke unter der Woche Real Madrid mit 1:6 - nun wartet mit dem FC Bayern das nächste Star-Ensemble

München - Eigentlich ist auf Schalke noch Wunden lecken angesagt, denn die 1:6-Niederlage gegen Real Madrid sitzt noch tief. Doch während sogenannter englischer Wochen bleibt keine Zeit. Die nächste Aufgabe steht unmittelbar bevor - und könnte im Falle der Königsblauen kaum schwieriger zu bewältigen sein. Ausgerechnet an diesem Wochenende (Sa., ab 18 Uhr im Live-Ticker) muss S04 zum FC Bayern München - dem Liga-Primus, dem Triple-Sieger, dem Club-Weltmeister.

"Die sind noch besser", hatte Horst Heldt am Mittwoch nach dem Real-Spiel im Hinblick auf die nächste Mammut-Aufgabe gesagt. "Wir wissen, dass uns eine ganz schwere Aufgabe erwartet", erklärte Jens Keller vor der Partie beim Rekordmeister, den der 43-Jährige als "unglaublich ballsicher, im Spiel nach vorne sehr schnell und wahnsinnig torgefährlich" beschreibt.

Schalke fehlen "die Antworten"

Damit es in München binnen vier Tagen nicht die zweite Klatsche setzt, müsse sich das Team steigern und "alles machen, was wir gegen Real nicht gemacht haben", sagte Kapitän Benedikt Höwedes dem "Münchner Merkur".

Leichter gesagt als getan, zumal hinter dem Einsatz gleich mehrerer Schalker ein Fragezeichen steht: Kevin-Prince Boateng (muskuläre Probleme), Roman Neustädter (Knieprobleme) und Sead Kolasinac (Kieferprellung) werden unter Umständen nicht zur Verfügung stehen. Innenverteidiger Felipe Santana wird wegen eines Muskelfaserrisses definitiv fehlen.

Daher fällt auch die Prognose eines Ex-Schalkers für das Duell mit den Münchnern negativ aus. "Ich befürchte, dass Schalke defensiv momentan nicht die Antworten hat", sagte Christoph Metzelder bei einer Benefizveranstaltung von Gazprom und seiner eigenen Stiftung in Berlin. 

Bayern wollen ihr "Niveau" halten

Ganz anders stellt sich die Stimmungslage an der Isar dar. Dort erwartet man keinen angeknacksten Gegner, der nur das Schlimmste verhindern will. Vielmehr rechnet Bayern-Trainer Pep Guardiola mit einer Trotzreaktion der Schalker. Es sei zwar nicht sein "Business", sagte der Spanier vor der Partie, doch er sei "sicher: Sie werden wie eine wichtige deutsche Mannschaft auftreten. Wenn man die Spieler analysiert, sind sie top: Draxler, Boateng, Meyer, Huntelaar. Wenn wir nicht gut sind, können sie gewinnen." 

Damit das nicht geschieht, wollen sich die Bayern, bei denen Franck Ribery und wohl auch Xherdan Shaqiri kommende Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen werden (zur Meldung), nicht mit dem Gegner beschäftigen, sondern sich auf die eigene Leistung konzentrieren.

"Wir wollen unser Niveau halten", so Guardiola. Und das war in den vergangenen Wochen gar nicht so weit von dem Real Madrids entfernt: Freiburg und Frankfurt, die letzten beiden Gäste in der Allianz Arena, wurden mit einem 0:4, beziehungsweise einem 0:5 wieder nach Hause geschickt. 

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