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13.03.2014 - 12:03 Uhr


Augsburg will endlich einen Großen schlagen

Max Meyer (M.) setzt sich gegen Hong (l.) und Verhaegh durch. Der Schalker Mittelfeldmann erzielte beim 4:1-Hinspielerfolg ein Tor

Aber Werner (M.) und der FCA befinden sich im Aufwind. Aus den letzten fünf Spielen holten die Augsburger zehn Punkte

Ebenso viel wie Klaas-Jan Huntelaar (2.v.l.) und Schalke 04. Die Königsblauen schossen am vergangenen Samstag Hoffenheim mit 4:0 aus der Arena

Augsburg - In der SGL arena in Augsburg treffen am Freitag zwei der stärksten Rückrundenteams aufeinander (ab 20 Uhr im Live-Ticker). Schalke belegt Rang 3, ein Platz dahinter steht Augsburg. Doch der FCA hat gegen die Königsblauen eine Bilanz zum Fürchten.

Noch nie hat das Team von Markus Weinzierl gegen Schalke gewinnen können. Vier Niederlagen und zwei Remis - beide zuhause. Kein Grund schon vor der Partie den Kopf in den Sand stecken. "Wir haben in den vergangene Woche öfters gehört, dass wir noch kein Spiel gegen bestimmte Mannschaften gewinnen konnten", sagte Augsburgs Jan Moravek exklusiv zu bundesliga.de (zum Interview). Gegen Schalke wolle man diese Statistik natürlich gerne verbessern. 

Fragezeichen hinter Callsen-Bracker

Nachdem der FC Augsburg das Saisonziel Klassenerhalt so gut wie erreicht hat, wollen jetzt die Schwaben die Spitzenteams der Liga ärgern. "Wir wollen schauen, ob wir eine Top-4-Mannschaft schlagen können", sagte Trainer Markus Weinzierl. Nur eine Niederlage kassierte der FCA in den vergangenen zwölf Begegnungen, mit 38 Punkten ist der Vereinsbestwert aus der Saison 2011/12 bereits egalisiert - und das nach 24 Spieltagen. 

An Selbstvertrauen mangelt es den Augsburgern daher nicht. "Es macht uns Spaß, uns mit Schalke zu messen. Wir können befreit aufspielen und freuen uns auf die Herausforderung", sagte Weinzierl. Der 38-Jährige kann vor der Partie am Freitagabend fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Einzig Kapitän Paul Verhaegh und der Langzeitverletzte Sascha Mölders werden am Freitagabend nicht helfen können. Hinter des Einsatzes von Jan-Ingwer Callsen-Bracker steht noch ein Fragezeichen.

Keller: "Müssen den nächsten Schritt machen"

Der FC Schalke hat, nach einem kurzen Zwischentief mit zwei heftigen Niederlagen gegen Real und den FC Bayern, am Samstag gegen Hoffenheim seine Wunden lecken können. Dank eines gut aufgelegten Klaas-Jan Huntelaar schossen die Königsblauen die Kraichgauer mit 4:0 aus der eigenen Arena. Der niederländische Torjäger selbst steuerte drei Tore bei und hätte beinahe noch ein viertes erzielt. Seinen schwach geschossenen Elfmeter parierte 1899-Schlussmann Koen Casteels. 

Trotzdem: Der souveräne Auftritt schafft Selbstvertrauen, besonders weil Schalke mit dem Dreier wieder an Leverkusen, und somit an der direkten Champions-League-Qualifikation, dran ist. "Wenn man in Schlagdistanz ist, dann will man auch den nächsten Schritt machen", kündigte Jens Keller an. Jedoch müsse man erst die eigenen Hausaufgaben erledigen. Das wird schwer genug, weiß auch Keller. "Sie machen einen super Job und stehen zurecht dort oben", sagte der Schalker Coach zur Serie der Augsburger. Davon werde man sich aber nicht beeindrucken lassen, meinte der S04-Coach. Auch Sportdirektor Horst Heldt zollt dem Europa-League-Anwärter Respekt. "Beim FCA passt im Moment alles wie die Faust aufs Auge. Am Ende kommt dann solch ein Erfolg dabei heraus. Man kann vor dieser Leistung nur den Hut ziehen", sagte Heldt.

In der Fuggerstadt wird wieder Kygrios Papadopoulos nach abgesessener Rot-Sperre zum Kader zählen. Christian Fuchs hingegen wird den Königsblauen fehlen. Der Österreicher musste sich einer Knie-OP unterziehen (zur Meldung). Außerdem sind Jefferson Farfan (Kniereizung), Felipe Santana (Muskelfaserriss), Marco Höger, Dennis Aogo (beide Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Jan Kirchhoff (Syndesmoseverletzung), Atsuto Uchida (Muskelfaserriss) und Christian Clemens (Schambeinverletzung) nicht einsatzbereit.

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