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21.03.2014 - 16:50 Uhr


Leverkusen "scharf" auf Lieblingsgegner Hoffenheim

Bayer Leverkusen trifft auf seinen Lieblingsgegner 1899 Hoffenheim. Im Hinspiel hatte Stefan Kießling (l.) mit einem "Phantomtor" für Schlagzeilen gesorgt - die Werkself gewann 2:1

Für die Kraichgauer war das damals ein echter Schock, mittlerweile hat Trainer Markus Gisdol das Thema aber abgehakt

Nach sechs sieglosen Spielen in Serie brauchen die Rheinländer dringend wieder einen Dreier, sonst droht die Mannschaft von Teamchef Sami Hyypiä die Champions League zu verspielen

München - Mit drei wichtigen Begegnungen innerhalb von nur sieben Tagen steht Bayer Leverkusen vor einer echten Woche der Wahrheit: In der Tabelle ist die Werkself nach sechs sieglosen Spielen in Serie von Platz 2 auf 4 abgerutscht, die Trendwende muss her - und zwar dringend. Da trifft es sich ganz gut, dass am Sonntag mit 1899 Hoffenheim (ab 17 Uhr im Live-Ticker) ein Lieblingsgegner wartet. 

Die Rückschläge der vergangenen Wochen scheinen die Rheinländer hinter sich gelassen zu haben - abgehakt, aus und vorbei. Bayers Blick geht wieder nach vorn. "Die Trainingswoche war sehr gut. Die Mannschaft hat gut mitgezogen und hart gearbeitet", sagte Teamchef Sami Hyypiä im Vorfeld und schob nach: "Alle sind richtig scharf auf das Spiel. Physisch und mental sind wir definitiv bereit, um 90 Minuten lang richtig Gas zu geben und konzentriert um die drei Punkte zu kämpfen."

"Phantomtor" im Hinspiel

Schließlich bietet die englische Woche die willkommene Möglichkeit, sich binnen weniger Tage zu rehabilitieren - das haben auch die Spieler erkannt. "Wir müssen jetzt einfach punkten. Was gibt es da Schöneres, als drei Spiele in einer Woche zu haben?", meinte Mittelfeldmotor Lars Bender und warnte vor den wankelmütigen Kraichgauern: "Wir treffen auf eine Mannschaft mit zwei Gesichtern. Es kann sehr schwierig für uns werden. Aber wir müssen auf uns schauen und werden alles dafür tun, dass wir die Punkte zuhause in der BayArena behalten."

Die Statistik erscheint durchaus vielversprechend, immerhin ist Leverkusen bei zehn von bislang elf Spielen gegen 1899 als Sieger vom Platz gegangen. So auch im Hinspiel (2:1), als Stefan Kießlings "Phantomtor" Schlagzeilen machte. Der Angreifer hatte das Leder damals durch ein schwer zu erkennendes Loch im Außennetz ins Tor geköpft, der Unparteiische gab den Treffer dennoch. 

"Dieses Tor wird einzigartig bleiben"

Für die Hoffenheimer ist das aktuell aber kein Thema mehr. "Dieses Tor wird in seiner Entstehung in der Bundesliga wohl einzigartig bleiben. Die Verarbeitung war schwer und ich will das nicht mehr erleben", sagte Trainer Markus Gisdol. "Das Spiel ist im Hinterkopf, deshalb wäre es schön, wenn uns jetzt etwas gelingen würde, aber mehr ist da nicht."

Personell kann der 44-Jährige dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen: Nur Abwehrspieler David Abraham, bei dem die Narbe einer Oberschenkelverletzung wieder eingerissen ist, wird der TSG fehlen. Bayer muss derweil auf Robbie Kruse (Kreuzbandriss) und Jens Hegeler (Syndesmoseriss) verzichten, Stefan Reinartz (Fersenprobleme) ist angeschlagen. Dafür hat sich Ömer Toprak wieder fit gemeldet.

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