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Bundesliga

18.04.2014 - 16:05 Uhr


Ein Sieg für das große Ziel

Hiroshi Kiyotake (l.) braucht mit Nürnberg ebenso dringend die Punkte wie Lars Bender mit Leverkusen

Markus Feulner (l.) droht gegen Leverkusen auszufallen (© Imago)

Stefan Kießling hat seine Treffsicherheit wiedergefunden und steht bereits bei sechs Rückrunden-Treffern

München - Die Voraussetzungen vor dem Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen (ab 15 Uhr im Live-Ticker) könnten unterschiedlicher kaum sein. Die einen, Bayer, stehen auf Platz fünf. Die anderen, Nürnberg, liegen auf Platz 17. Und dennoch haben Franken und Rheinländer eines gemeinsam: Nur mit einem Sieg im direkten Duell könnten die Saisonziele wohl nur noch erreicht werden.

Nach drei Niederlagen in Serie und insgesamt acht Pleiten aus neun Spielen (ein Sieg) steht Nürnberg mehr denn je mit dem Rücken zur Wand. Denn viel Zeit bleibt der Elf von Gertjan Verbeek bei noch vier ausstehenden Spielen nicht mehr, um noch das rettende Ufer zu erreichen.

Mintal baut auf die Heimstärke

Für Co-Trainer Marek Mintal sind die Heimspiele der Schlüssel zu einem erfolgreichen Saison-Ausklang. "Die Mannschaft hat schon bewiesen, dass sie sich zuhause vor niemandem verstecken muss, wie man gegen Bayern oder davor auch gegen die Top-Teams wie Dortmund und Schalke gesehen hat." Spielerisch ist Nürnberg nämlich alles andere als ein Abstiegskandidat.

Die Personalsituation bei den Franken ist aber nach wie vor angespannt. Neben den Langzeitverletzten fehlt gegen Leverkusen Adam Hlousek wegen einer Gelbsperre. Hinter dem Einsatz von Routinier Markus Feulner steht ein Fragezeichen. Mittelfeldspieler Mike Frantz plant, trotz eines entzündeten Nervs aufzulaufen. "Ich will die Mannschaft nicht im Stich lassen", sagte er. Auch Coach Verbeek geht in die Vollen: "Der 'Club' muss in der Liga bleiben. Alles, was ich habe, setze ich dafür ein."

Brandt und Kießling im Blickpunkt

Während in Nürnberg um die Existenz gebangt wird, ist bei Bayer wieder etwas Ruhe eingekehrt. Nach der Entlassung von Ex-Coach Sami Hyypiä und der Beförderung von Sascha Lewandowski fuhr der "Aushilfs-Trainer" gegen Hertha BSC gleich einen 2:1-Erfolg ein. Damit blieb die "Werkself" vorerst auf Platz 4. Doch der VfL Wolfsburg ist am Samstag vorbeigezogen. Somit zählt für Leverkusen in Nürnberg erneut nur ein Sieg.

Im Duell mit der "Alten Dame" aus Berlin spielte sich Bayers Julian Brandt einmal mehr in den Mittelpunkt. Der 17-Jährige erzielte gegen Hertha bereits sein zweites Saisontor. "Er ist ein Juwel", lobte Lewandowski den Teenager. Für die Führung sorgte der wiedererstarkte Stefan Kießling, der in den vergangenen sechs Spielen fünf Mal traf.

Für ihn ist eine Rückkehr ins Frankenland natürlich etwas Besonderes. Erst Recht, da Kießling-Tore gegen den "Club" wohl dieses Mal gröbere Auswirkungen haben dürften für seinen ehemaligen Arbeitgeber, der dem Abstieg entgegen taumelt. "Auf uns wartet sicher eine unangenehme Aufgabe, die Nürnberger werden mit aller Härte und Intensität fighten", sagte Lewandowski. Sein Gegenüber Verbeek hat schon einen Plan, wie man Bayer stoppen könnte. "Kießling gefällt mir. Er ist ein sehr wertvoller Spieler für Leverkusen. Wenn er trifft, müssen wir zwei Tore schießen."

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