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28.02.2014 - 18:59 Uhr


Hoffenheim will die Revanche gegen Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg um Kevin de Bruyne (r.) trifft in Sinsheim auf Hoffenheim und Sejad Salihovic

Im Viertelfinale des DFB-Pokals vor knapp drei Wochen setzte sich der VfL durch. Ricardo Rodriguez (r.) traf doppelt

Nun wollen Jannik Vestergaard (r.) und Co. die Revanche

München - Am Sonntanachmittag trifft 1899 Hoffenheim in der Neuauflage des Pokal-Viertelfinalspiels auf Wolfsburg (ab 15 Uhr im Live-Ticker).  Während sich die TSG mittlerweile im gesicherten Mittelfeld befindet, hat der VfL die Champions-League-Plätze ins Auge gefasst. Nur zwei Punkte trennen die Niedersachsen vom Viertplazierten Schalke 04, das beim FC Bayern ran muss.

Erst 18 Tage ist es her, als die Wölfe nach Sinsheim reisten, wo sie den Einzug ins Pokal-Halbfinale mit einem 3:2-Sieg klar machten. "Wir freuen uns auf diese neue Aufgabe. Ich denke, die Ergebnisse nach dem Pokalspiel haben gezeigt, dass sich da vor zwei Wochen schon zwei richtig gute Mannschaften gegenüberstanden. Ich persönlich fahre immer gerne nach Hoffenheim - das mag auch an den Ergebnissen liegen", sagte Manager Klaus Allofs. 

Hecking: "Positive Anspannung"

Ebenso erfolgreich wie im Pokal soll auch dieses Mal die Reise enden. "Bei uns in der Mannschaft ist eine positive Anspannung zu spüren. Es ist wichtig, dass wir unsere Saisonziele erreichen, danach sieht es bis hierhin sehr gut aus. Wenn mehr daraus wird, umso besser", erklärte Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking.

"Mehr" wäre auch eine Qualifikation für die Champions League. Mit einem Sieg gegen Hoffenheim könnten die Wolfsburger an Schalke, das mit Bayern eine Mammut-Aufgabe zu bewältigen hat, vorbei ziehen. "Ich habe Lust auf die Champions League. Wenn wir so weiter machen, dann schaffen wir das auch", meinte Linksverteidiger und Pokal-Doppeltorschütze Ricardo Rodriguez gegenüber dem "Kicker". Dennoch meint Hecking, dass es wieder von vorne los gehe und will dem Pokalspiel nicht zu viel Gewicht beimessen. 

"Die Eindrücke sind sicher noch frisch, Hoffenheim hat aber in der Zwischenzeit Stuttgart geschlagen und in Gladbach einen Punkt geholt, war dort zudem die bessere Mannschaft. Das zeigt uns: Der Gegner hat Selbstvertrauen und wird alles versuchen, uns dieses Mal zu schlagen", warnt der 49-Jährige, dem am Samstag ein fast kompletter Kader zur Verfügung steht. Nur Vieirinha ist nach seinem Kreuzbandriss noch im Aufbautraining und fehlt in Sinsheim.

Volland: "Haben noch eine Rechnung offen"

Bei den Hoffenheimern sind die Erinnerungen an Wolfsburg weniger schön. "Bei allen im Trainerteam und bei den Spielern sind die Erinnerungen an das Spiel präsent", meinte 1899-Coach Markus Gisdol. Dennoch blicken Sejad Salihovic und Co. nach vorne: "Die Niederlage hat direkt nach Abpfiff wehgetan, aber wir haben ein gutes Spiel abgeliefert. Darauf, und auf den in den letzten Wochen gezeigten Leistungen, können wir aufbauen." 

"Wenn man zwei Mal in so kurzer Zeit auf denselben Gegner trifft, verändert das die Vorbereitung natürlich", erklärt Gisdol. Besonders vor Kevin De Bruyne warnt der 44-Jährige: "Er ist ein Ausnahmespieler. Man wird ihn nie für 90 Minuten aus dem Spiel nehmen können."

Personell kann Gisdol aus dem Vollen schöpfen. Sven Schipplock, der unter der Woche etwas kürzergetreten war, ist auf einem guten Weg, wieder einsatzbereit zu sein. Auch Verteidiger David Abraham soll nach seinen Adduktorenproblemen wieder dabei sein. Ein Grund mehr für 1899, mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung zu gehen. "Wir haben in der Liga die letzten beiden Heimspiele gewonnen und mit dem VfL Wolfsburg haben wir nach dem unglücklichen 2:3 im Pokal noch eine Rechnung offen. Das ist ein großer Ansporn, um auch den dritten aufeinanderfolgenden Bundesliga-Heimsieg zu feiern", freut sich Kevin Volland auf die Partie.

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