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11.02.2014 - 08:51 Uhr


Vettel: "Wünsche mir eine Rückrunde ohne Zittern"

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ist großer Fan von Eintracht Frankfurt und informiert sich auch im Ausland regelmäßig über die Bundesliga

Am 17. März startet die neue Saison, in der Vettel seinen WM-Titel erneut zu verteidigen versucht

Bei der Lieblingsmannschaft des Heppenheimers, Eintracht Frankfurt, geht es derzeit wieder bergauf. Heute Abend spielen die Hessen im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund

Frankfurt/Main - Neue Stadt, neues Hotel, neue Rennstrecke - Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ist fast das gesamte Jahr über unterwegs. Doch egal wo der 26-Jährige auch gerade ist, Eintracht Frankfurt ist mit im Gepäck.

Der bekennende Fan der Adlerträger informiert sich auf Reisen regelmäßig via Internet über die Ergebnisse seines Herzensvereins. Im Interview mit bundesliga.de verrät der jüngste Formel-1-Champ aller Zeiten, was er sich für den restlichen Saisonverlauf von der Eintracht wünscht und welche Clubs in der Bundesliga für eine Überraschung sorgen könnten.

bundesliga.de: Was ist aus Ihrer Sicht wahrscheinlicher: Der FC Bayern wird die nächsten drei Jahre Deutscher Meister oder Sie weitere drei Mal Formel-1-Weltmeister?

Sebastian Vettel: Wie sich der FC Bayern momentan aufstellt und auch verstärkt für die Zukunft, ist er in der Bundesliga die Übermannschaft. Der beste Kader bringt aber nichts, wenn er nicht zusammenspielt. Genauso ist es in der Formel 1. Ich denke, wir haben die richtigen Leute an Bord, aber das Klima muss immer passen.

bundesliga.de: Welche Mannschaften sind in der Rückrunde für positive oder negative Überraschungen gut?

Vettel: Niemand liest gerne, dass er zu den negativen Überraschungen gehört, positiv wünsche ich mir natürlich die Rückrunde von Eintracht Frankfurt - nach einer nicht so guten Hinrunde, so dass wir am Ende der Saison nicht um den Ligaerhalt bangen müssen. Ansonsten könnten Schalke und Wolfsburg in der Rückrunde überraschen.

bundesliga.de: Wie verfolgen Sie im Laufe einer Saison die Bundesliga? Wie integrieren Sie das in Ihren Alltag und kommen Sie ab und zu noch ins Stadion?

Vettel: Am liebsten würde ich natürlich jedes Wochenende im Stadion sitzen. Ansonsten wie man halt die Bundesliga verfolgt:  Wenn ich am Wochenende Zuhause bin, dann im Fernsehen, sonst übers Internet oder Telefon, so dass man die neusten Ergebnisse immer live mitbekommt.

bundesliga.de: Sie sind bekennender Fan von Eintracht Frankfurt: Wie ist das entstanden und was fasziniert Sie an der Bundesliga allgemein?

Vettel: Entstanden ist es durch die Nähe zu meinem Heimatort Heppenheim, was knapp eine halbe Stunde entfernt von Frankfurt liegt. Eintracht Frankfurt war der einzig große Fußballverein in der Gegend und deswegen war das erste Stadion, in das man dann ging, das Waldstadion in Frankfurt. Und wenn man sich einmal seinen Club ausgesucht hat, bleibt man dem treu.

bundesliga.de: Was glauben Sie, wie die restliche Saison für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga und in den Pokalwettbewerben verlaufen wird?

Vettel: Die Dreifachbelastung ist im Moment mit Sicherheit nicht einfach. Ich wünsche mir, dass man im Pokal (das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den BVB ab 20:30 Uhr im Live-Ticker) und in der Europa League so weit wie möglich kommt, vor allem nach so einer fantastischen Vorrunde in der Europa League. In der Bundesliga, dem Hauptgeschäft, wünsche ich mir eine super Rückrunde, so dass man am Ende nicht zittern muss.

Die Fragen stellte Alexander Dionisius

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