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26.10.2013 - 21:03 Uhr


Veh: "Mussten Europa Tribut zollen"

Eintracht-Coach Armin Veh glaubt, dass seine Mannschaft unter der Woche in der Euro-Leauge  zu viel Kraft gelassen hat

Eintracht-Coach Armin Veh glaubt, dass seine Mannschaft unter der Woche in der Euro-Leauge zu viel Kraft gelassen hat

Stuttgart - Eintracht Frankfurt hat sich bei Borussia Mönchengladbach eine deftige 1:4-Auswärtspleite abgeholt. Es war die vierte Niederlage der Saison. Trainer Armin Veh sieht die Gründe vor allem im Kraftverlust unter der Woche. Seine Mannschaft habe in der Euro-League zu viel Körner gelassen.
Gladbach - Frankfurt 0:3

Trainer Lucien Favre (Gladbach): "Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Von Beginn an haben wir es verstanden, Überzahlsituationen zu schaffen. Juan Arango hat uns mit einem schönen Freistoß in Führung gebracht. Das 1:1 war unnötig. Zum Glück hat Oscar Wendt schnell nach dem Ausgleich das 2:1 gemacht. Wir haben gegen eine unheimlich starke Frankfurter Mannschaft, die in der Offensive enorme Qualität hat, 4:1 gewonnen. Natürlich sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Selbstverständlich wollen wir auch auswärts gerne punkten, aber wir dürfen die Geduld nicht verlieren. In der Bundesliga ist jedes Spiel ein Kampf, das darf man nicht vergessen."

Trainer Armin Veh (Frankfurt): "Wir mussten heute erstmals dem Europapokal Tribut zollen. Man konnte relativ früh sehen, dass wir in den Zweikämpfen oft einen Schritt zu spät gekommen sind, so konnten wir unser Spiel natürlich nicht durchdrücken und unsere PS-Zahl auf den Platz bringen. Borussia hat es gut gemacht, aus dem Spiel heraus gut kombiniert und die Chancen gnadenlos ausgenutzt. Wir möchten weiter in allen drei Wettbewerben Vollgas geben, da wird es immer mal wieder vorkommen, dass man drei Tage nach einem Europapokalspiel nicht so frisch ist wie der Gegner."


SC Freiburg - Hamburger SV 0:3

Trainer Christian Streich (SC Freiburg): "Ich hab schon ein paar Sachen erlebt, diese Niederlage ist nur eine weitere Geschichte mehr. Das ist sehr unglücklich gelaufen für uns. Wir haben richtig gut angefangen, dann wurde es schwieriger und dann sind die Dinge passiert, die passiert sind. Damit müssen wir in der kommenden Woche jetzt umgehen und uns sammeln, vor dem schweren Spiel beim 1. FC Nürnberg."

Trainer Bert van Marwijk (Hamburger SV): "Wir haben dieses Spiel verdient gewonnen. Natürlich hat wir bei den Toren auch das Glück auf unserer Seite, doch wir waren klar die bestimmende und bessere Mannschaft. Unsere Organisation war gut, wir haben kaum etwas zugelassen. Bei Ballbesitz machen wir aber noch zu viele Fehler und der letzte Pass kam nicht immer. Doch insgesamt war erneut ein Entwicklungsschritt zu erkennen, deshalb können wir zufrieden nach Hause fahren und uns direkt auf das nächste Spiel konzentrieren."


FC Schalke 04 - Borussia Dortmund 1:3

Trainer Jens Keller (FC Schalke 04): "Wir sind natürlich enttäuscht. Dortmund ist sicherlich besser ins Spiel gekommen. Wir machen zwei Fehler und laufen sofort 0:1 hinterher. Wir hätten durch den Elfmeter in das Spiel zurückkommen können, aber kriegen wieder aus dem Nichts ein Tor. Mit der Einwechslung vom Max Meyer haben wir nochmal Alarm gemacht. Dann haben wir wieder in der Vorwärtsbewegung einen Fehler gemacht und dann war die Moral gebrochen."

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Es war ein super-intensives Spiel mit dem besseren Beginn für uns. Wir sind mit einer tollen Aktion 1:0 in Führung gegangen, dann ist das Spiel offener geworden, und wir haben Räume hergegeben. Dann machen wir das 2:0 mit einem Supertor und setzen einen Sensationskonter zum 3:1. Dann haben wir das Spiel ganz gut im Griff gehabt und nicht ganz unverdient gewonnen."


VfL Wolfsburg - Werder Bremen 3:0

Trainer Dieter Hecking (VfL Wolfsburg): "Wir haben von der ersten Sekunde an deutlich gemacht, dass wir gewinnen wollen. Wir haben ein superhohes Tempo eingeschlagen. Die Mannschaft hat heute sehr vieles richtig gemacht und sich die Chancen erarbeitet."

Trainer Robin Dutt (Werder Bremen): "Wir haben kein gutes Spiel gemacht, vor allem in der ersten Halbzeit. Wir konnten den Gegner nie in Bedrängnis bringen. Dazu kamen viele Ballverluste."


FC Bayern München - Hertha BSC 3:2

Trainer Pep Guardiola (FC Bayern München): "Berlin war die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben. Bei uns war der Wille da, aber unsere Beine haben nicht gut funktioniert. Die Spieler brauchen Zeit, sich auszuruhen, sie waren müde. Wenn wir jetzt eine komplette Woche Zeit haben, können wir unsere Ideen besser einbringen."

Trainer Jos Luhukay (Hertha BSC): "Es war ein gutes Auswärtsspiel, wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben aber durch die Wechsel bei den Bayern die Sicherheit verloren. Die Einwechslungen haben das Spiel entschieden. Wir haben immer wieder mutig nach vorne gespielt und sind auch nach dem Rückstand nicht eingeknickt. Aber bei den Gegentoren hatten wir zu wenig Widerstand, um die Bayern zu neutralisieren."


Bayer Leverkusen - FC Augsburg 2:1

Trainer Sami Hyypiä (Bayer Leverkusen): "Meine Mannschaft hatte das Spiel vom Mittwoch noch in den Beinen, aber hat ihre mentale Stärke gezeigt. In der zweiten Halbzeit war es ein ganz anderes Spiel, deshalb bin ich sehr froh über den Sieg. Die Mannschaft hat sich durch die Müdigkeit durchgebissen und wurde am Ende dafür belohnt."

Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Das ist sehr sehr bitter für uns, es haben sieben Minuten gefehlt, um uns für unseren Einsatz zu belohnen. Für einen Punkt hätten wir ein bisschen Glück und Cleverness gebraucht, das hat uns gefehlt."


Hannover 96 - 1899 Hoffenheim 1:4

Mirko Slomka (Trainer Hannover 96): "Wir hatten uns wahnsinnig viel vorgenommen, waren elektrisiert und wollten ins obere Tabellendrittel. Nach dem Elfmeter und der Roten Karte für Mame Diouf wurde es dann für uns sehr schwierig. Beide Elfmeter-Situationen hätte ich nicht bewertet. Nicht mit einer Gelb-Roten Karte für Mame und nicht mit einem Strafstoß gegen Christian Schulz. Trotzdem müssen wir unsere Emotionen besser im Griff haben. Darüber müssen wir reden."

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Wir haben eine sehr aufregende Woche hinter uns. Nun bin ich sehr glücklich, weil wir auch in schwierigen Phasen Stabilität gezeigt und dem Gegner in Überzahl den Nerv gezogen haben. Großes Lob an meine Mannschaft. Für uns war es vielleicht von Vorteil, dass die ersten neun Partien bei uns fast alle so abliefen. Es kommen immer wieder extreme Situationen in unseren Spielen vor. Es kann schon sein, dass wir deswegen so ruhig geblieben sind. Ich bin sehr zufrieden mit diesen drei Punkten."


1. FSV Mainz 05 - Eintracht Braunschweig 2:0

Thomas Tuchel (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Ich weiß nicht, ob Erleichterung das richtige Wort ist. Wir sind sehr froh. Wir hatten uns vorgenommen, eine typische erste Viertelstunde abzuliefern, in der wir Druck entwickeln, vielleicht früh in Führung gehen und Sicherheit bekommen. Wir haben mit sehr viel Leidenschaft und Herz verteidigt. Dass wir besser spielen können, steht außer Frage. Das war erst der Beginn von zwei richtungsweisenden Spielen."

Torsten Lieberknecht (Trainer Eintracht Braunschweig): "Wenn wir 0:1 in Rückstand geraten, ist das auch ein Stück weit Naivität. Insgesamt haben wir einen ordentlichen Auswärtsauftritt gezeigt. Wir sind enttäuscht, aber mein Job ist es, die Jungs wieder aufzurichten, wieder die neue Woche anzugehen und wieder positive Dinge aus diesem Spiel mitzunehmen. Der Kopf bleibt oben, auch wenn wir die Punkte wieder nicht geholt haben."


VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg 1:1

Thomas Schneider (Trainer VfB Stuttgart): "Schon wieder ein Unentschieden, damit können wir natürlich nicht zufrieden sein. Wir wollten die drei Punkte, wir wollten gewinnen, im ersten Moment ist das daher enttäuschend. Wenn man die Tore nicht macht, kann man so ein Spiel auch nicht gewinnen. Schlimmer wäre es aber, wenn wir gar keine Chancen gehabt hätten."

Gertjan Verbeek (Trainer 1. FC Nürnberg): "Das Ergebnis ist nicht so schlecht. Aber das Spiel muss besser werden, der Ball war zu schnell wieder weg. Defensiv haben wir gut gekämpft. Wir hätten auch noch ein zweites Mal treffen können. Aber ich bin zufrieden. Das erste Spiel ist immer wichtig für einen neuen Trainer. Wir haben einen Plan, zum Teil ist der aufgegangen. Mit dem Ergebnis kann ich leben. Nächste Woche gegen Freiburg muss der Sieg kommen."

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