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25.08.2013 - 17:55 Uhr


Veh: "Habe nicht viel zu nörgeln"

Frankfurts Cheftrainer Armin Veh feierte m Sonntag mit den Hessen den ersten Saisonsieg

Frankfurts Cheftrainer Armin Veh feierte m Sonntag mit den Hessen den ersten Saisonsieg

München - Einen Tag nach Dortmunds 1:0-Sieg gegen Bremen haben auch die Verfolger nachgelegt. Der FC Bayern, Leverkusen und Mainz haben nach drei Spieltagen die volle Punktzahl, wohingegen Schalke nach einem 1.2 in Hannover noch immer auf den ersten Sieg wartet. Am Sonntag gewann Frankfurt das Eintracht-Duell in Braunschweig. Die Trainerstimmen des 3. Spieltags...
FC Augsburg - VfB Stuttgart 2:1

Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): Wir sind natürlich alle glücklich und erleichtert. Der Sieg geht in Ordnung. Wir haben im richtigen Moment die Tore gemacht - das hat uns geholfen. Für meine Nerven wäre es allerdings besser gewesen, wenn wir einen unserer Konter besser ausgespielt hätten. Am Ende haben wir den Erfolg mit Glück und Geschick verteidigt.

Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen. Wir haben die Zweikämpfe nicht gesucht, obwohl du genau das hier in Augsburg tun musst. Das habe ich in der Pause klar angesprochen. In der zweiten Hälfte haben wir dann eine veränderte Mannschaft gesehen. Einige Umstände haben uns dann aber das Genick gebrochen. Mit Glück machen wir noch in Unterzahl den Ausgleich. Aber letztlich haben wir die Niederlage aufgrund unserer schwachen ersten Hälfte selbst verschuldet.


Eintracht Braunschweig - Eintracht Frankfurt 0:2

Trainer Torsten Lieberknecht (Eintracht Braunschweig): Wir sind heute knallhart für unsere Fehler bestraft worden. In der ersten Hälfte habe ich bei uns Angst gespürt, in der zweiten Hälfte war es nur unwesentlich besser. Frankfurt hat völlig verdient gewonnen. Es ist positiv, dass Kumbela sein Comeback gegeben hat. Aber er ist auch kein Heilsbringer für uns.

Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): Wir haben in Baku schon gut gespielt und wollten diesen Schwung mitnehmen. Wir wollten das Spiel von Beginn an bestimmen, das ist uns gelungen. Wir hätten aus unserer Überlegenheit in der ersten Halbzeit schon ein Tor machen müssen. Unter dem Strich habe ich aber nicht viel zu nörgeln.


Hertha BSC - Hamburger SV 1:0

Trainer Jos Luhukay (Hertha BSC): Es war von der ersten bis zur letzten Minute ein enges Spiel. Wir konnten dann aber Gott sei Dank das entscheidende Tor erzielen. Adrian Ramos hat erneut das wichtige erste Tor für uns gemacht, er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Das war er schon in der 2. Liga.

Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): Wir haben in der ersten Halbzeit gefightet, in der zweiten haben wir ein gutes Spiel gemacht. Dann haben wir einmal nicht aufgepasst. Meine Mannschaft hätte einen Punkt verdient gehabt. Den haben wir aber leider nicht bekommen, deswegen bin ich nicht zufrieden.


1899 Hoffenheim - SC Freiburg 3:3

Trainer Markus Gisdol (1899 Hoffenheim): Nach so einem Spiel muss man erst einmal wieder einen klaren Kopf bekommen. Man muss versuchen, die Emotionen runterzufahren und alles zu analysieren. Für alle Beteiligten war es unglaublich intensiv, ein richtiges Erlebnis. Es war ein berauschendes Spiel. Wir nehmen das 3:3 mit gemischten Gefühlen hin.

Trainer Christian Streich (SC Freiburg): Es war ein Spiel, das total schwer zu beurteilen ist. Wir machen einen Fehler und bekommen das 0:1. Dann macht ein Hoffenheimer Spieler einen Fehler, und was dann passiert, ist Wahnsinn. Hoffenheim hat gekämpft, meine Mannschaft hat gekämpft.


Hannover 96 - FC Schalke 04 2.1

Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): Wir haben jetzt zwei sehr emotionale Heimspiele erlebt, mit allem was sich der Fan wünscht. Es war für mich und sicher auch für Jens sehr anstrengend. Mein 200. Bundesligaspiel war was Besonderes, weil wir auch noch gegen meinen Ex-Klub gespielt haben.

Trainer Jens Keller (Schalke 04): Der Elfmeter und die Rote Karte waren sehr unglückliche Entscheidungen. Wenn ein Spieler nicht getroffen wird, kann es keinen Elfmeter und keine Rote Karte geben. Drei Spiele und nur ein Punkt sind sicher nicht das, was wir uns auf Schalke erwarten.


FC Bayern München - 1. FC Nürnberg 2:0

Trainer Pep Guardiola (Bayern München): Für alle im Verein ist es wichtig, die ersten Spiele zu gewinnen. Aber wenn du im Mai, Juni die Titel gewinnen willst, ist die Spielweise wichtiger. Gegen Gladbach haben wir noch zu viele Konter zugelassen. Gegen Frankfurt und Nürnberg waren es eher zufällige Konter - das ist eine gute Entwicklung. Götze hat gut gespielt für sein erstes Spiel nach seiner langen Verletzung. Vor allem in den ersten 15 Minuten hat er mir gut gefallen. Dass er am Ende müde war, ist ganz normal.

Trainer Michael Wiesinger (1. FC Nürnberg): Es war klar, dass die Bayern uns wenig Raum für Konter geben würden, denn sie sind eine Maschine. Sie haben die Geduld nicht verloren, daher geht die Niederlage in Ordnung. Meine Mannschaft hat toll gekämpft und Leidenschaft bewiesen. Daher bin ich zuversichtlich für die nächsten Spiele.


1. FSV Mainz - VfL Wolfsburg 2:0

Thomas Tuchel (Trainer FSV Mainz 05): Wolfsburg hat ein sehr gutes Spiel gemacht und damit ist klar, was für eine Leistung das von uns heute war. Das war eine sehr reife Leistung in allen Bereichen. Das dicke Kompliment war, bei der individuellen Qualität der Wolfsburger dagegenzuhalten und solche Spiele, die nicht nach einem Heimsieg riechen, für uns zu entscheiden.

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): Was soll ich großartig sagen? Ich habe ein richtig gutes Spiel gesehen mit dem negativen Zusatz, das die hochkarätigen Torchancen gefehlt haben. Von der Spielanlage her war alles okay. Wir passen bei einer Standardsituation nicht auf und dann kommt der Platzverweis. So verliert man ein Spiel, das man nicht hätte verlieren brauchen.


Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach 4:2

Trainer Sami Hyypiä (Bayer Leverkusen): Es ist sehr gut, was die Mannschaft macht. Wir haben aber zehn Minuten die Konzentration verloren und Gladbach war zurück im Spiel. Die Reaktion danach war sehr gut.

Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): Wir wollten manchmal zu viel. Wir haben viele unnötige Konter bekommen. Das ist gegen eine Mannschaft wie Leverkusen brandgefährlich.


Borussia Dortmund - Werder Bremen 1:0

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): Wir haben druckvoll gespielt, sind aber nicht durchgekommen. Die Führung war natürlich wichtig. Das 25. Tor kann jeder schießen. Es freut mich, dass Lewandowski das Tor geschossen hat. Er hat gearbeitet wie ein Stier. Zum Schluss mussten wir noch etwas arbeiten, aber gezittert habe ich nicht.

Trainer Robin Dutt (Werder Bremen): Wir hatten schon etwas Glück, dass nicht vorher das 1:0 für Dortmund gefallen ist. Wir haben spielerisch noch ganz viel Arbeit vor uns. Die erste Viertelstunde haben wir es noch gut gemacht.
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