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Bundesliga

17.08.2013 - 23:15 Uhr


Überraschungsteams unter sich

Siegerlächeln: Hertha-Coach Jos Luhukay (M.) feiert den Auftaktsieg mit seiner Mannschaft

Trifft "Club"-Neuzugang Daniel Ginczek auch im dritten Pflichtspiel in Folge?

Im letzten Aufeinandertreffer der beiden Clubs steuerte Alexander Esswein am 21. Januar 2012 einen Treffer zu Nürnbergs 2:0-Erfolg bei

München - Am 1. Spieltag der 51. Bundesligasaison gab es schon einige Überraschungen. Nürnberg und Hertha BSC waren zwei jener Teams, die zum Auftakt besonders positiv auf sich aufmerksam machten. Diesen Trend hofft das Duo nun im direkten Duell am 2. Spieltag fortzusetzen (ab 15 Uhr im Live-Ticker).
Die Franken holten in Hoffenheim nach einem 0:2-Rückstand noch ein Remis (2:2), hatten in der Schlussminute durch Neuzugang Josip Drmic sogar noch die Chance auf den Auswärtssieg. Hertha deklassierte nach dem souveränen Aufstieg Eintracht Frankfurt gleich mit 6:1 und untermauerte damit eine eindrucksvolle Frühform.

Gebhart fällt aus, Nilsson vielleicht



FCN-Coach Michael Wiesinger hat in Hoffenheim noch nicht alles gefallen. "Im Defensivbereich müssen wir kompakter auftreten. Das haben wir intensiv trainiert und wollen es am Sonntag umsetzen", sagte der 40-Jährige.

Beim Versuch, den Auswärtspunkt im Kraichgau zuhause mit einem Sieg zu vergolden, müssen die Nürnberger auf Timo Gebhart verzichten. Der Kreativspieler meldete sich unter der Woche wegen muskulärer Probleme ab und fehlt deshalb gegen den Hauptstadt-Club. Offen ist der Einsatz von Innenverteidiger Per Nilsson. Der Schwede musste im Länderspiel bereits nach 24 Minuten vom Feld. Ob er auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig.

"Wollen zuhause eine Macht sein"



Im Januar 2012 trafen die beiden Mannschaften in der Bundesliga zuletzt aufeinander, der "Club" siegte mit 2:0 (Tore durch Maroh und Esswein). Auch in der Hinserie der Saison 2011/2012 siegten die Nürnberger in Berlin mit 1:0.

Nicht ganz überraschend hofft Wiesinger aufgrund der guten Bilanz gegen die Hertha auf einen Sieg - und bringt einen weiteren Aspekt ins Spiel. "Wir haben in der letzten Saison gezeigt, dass wir zuhause eine Macht sein können." Dies soll sich nun fortsetzen, wenn es nach den Nürnbergern geht. Doch die Hertha hat etwas dagegen.

Personalsorgen bei Luhukay



Am 1. Spieltag verzauberte die "Alte Dame" mit ihrem Offensivspiel die Hauptstadt und die gesamte Bundesliga gleichermaßen. Mit 6:1 fegte die Elf von Trainer Jos Luhukay über Europa-League-Starter Frankfurt hinweg. Doch schon vorm Auswärtsspiel in Nürnberg plagen den Aufsteiger kleinere Personalprobleme. Mit Johannes van den Bergh und Marcel Ndjeng fallen gleich zwei Außenverteidiger verletzungsbedingt aus. Zudem fehlt auch Talent Hany Mukhtar.

Als Linksverteidiger für das Spiel im Frankenland bringt Luhukay Fabian Holland, Levan Kobiashvili und Bastian Schulz ins Gespräch. Auf der gegenüberliegenden Seite könnten Peter Pekarik oder Christoph Janker einspringen. Sorgen mache sich Luhukay aufgrund der Ausfälle nicht, "lediglich Gedanken".

"Tabelle hat keine Aussagekraft"



Nicht einmal Gedanken macht sich Manager Michael Preetz über die Tabellenkonstellation. Hertha reist als Spitzenreiter nach Nürnberg. Das ist für den 46-Jährigen allerdings kein Thema. "Nach einem Spieltag hat die Tabelle keine Aussagekraft", erklärte Preetz.

In der Hauptstadt wird nicht mehr geträumt, sondern malocht. Deshalb denkt Coach Luhukay an den kommenden Gegner, von dem er eine hohe Meinung hat. "Der 'Club' ist jedes Jahr gut aufgestellt und funktioniert immer als Team. Auch wenn es mal nicht so läuft, kann man dort auf die Ruhe im Umfeld vertrauen."

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