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23.02.2014 - 20:45 Uhr


Guardiola "Nach der Führung war es leichter"

Pep Guardiola feierte mit dem FC Bayern den 14. Bundesliga-Sieg in Folge

München - Pep Guardiola ist zufrieden mit dem letztlich souveränen Auftritt in Hannover, sein Gegenüber zumindest mit dem Beginn seiner Mannschaft. Mirko Slomka freut sich über einen Sieg zum Einstand als HSV-Trainer, gibt aber zu, dass der Erfolg einen Tick zu deutlich ausfiel. Die Trainerstimmen... 

Hannover 96 - FC Bayern München 0:4

Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96): "Die ersten 25 Minuten haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht, aber wir haben auch gegen eine Mannschaft mit brutaler Qualität gespielt. Gegen so ein Top-Team reicht es einfach nicht, nur phasenweise seinen Plan abzurufen. Die Bayern nutzen ihre Möglichkeiten eiskalt aus."

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Wir sind sehr zufrieden. Wir haben die Chance genutzt, unseren Vorsprung auszubauen. Zu Beginn hatten wir ein paar Schwierigkeiten. Nach dem Führungstreffer war es dann leichter, und wir haben besser gespielt."

Eintracht Frankfurt - Werder Bremen 0:0

Armin Veh (Frankfurt): "Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit dem Punkt. Der Platzverweis für Bremen hat uns nicht gutgetan. Weil sie in der Defensive gut gestanden haben, wollten wir nicht in einen Konter laufen. So ein Spiel musst du zu Hause gewinnen, bei 21:3 Torchancen. Es ist sicherlich kein Vorteil, wenn du bereits donnerstags spielst."

Robin Dutt (Bremen): "Dieser kleine moralische Sieg kann uns helfen. Wir wissen noch nicht, für was der Punkt gut ist, aber für irgendwas wird er gut sein." 

VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen 3:1

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Entscheidend ist, dass wir Woche für Woche punkten. Dann wird sich zwangsläufig ergeben, ob wir noch rankommen. Ricardo Rodriguez kann auch den nächsten Elfmeter schießen."

Sami Hyypiä (Teamchef Bayer Leverkusen): "Das Spiel von uns war okay, aber Wolfsburg hat unsere fehlende Konzentration bestraft. Das Toreschießen war heute schwer. In der ersten Halbzeit haben wir einen guten Charakter gezeigt."

Hamburger SV - Borussia Dortmund 3:0

Mirko Slomka (Trainer Hamburg): "Das Ergebnis war in dieser Höhe nicht ganz verdient. Wir haben es aber über weite Strecken in der Defensive gut gemacht und die Mannschaft kann auf diese Punkte stolz sein. Heute war eines von 13 Spielen, und wir werden nie aufhören zu arbeiten."

Jürgen Klopp (Trainer Dortmund): "Ein hochverdienter Sieg des HSV, den wir uns sowas von selber eingebrockt haben. In der Halbzeit haben wir alles ändern wollen. Aber die erste Hälfte hatte dem Gegner gut getan. Das dritte Tor hat Hamburg wohl für die vergangenen Monate entschädigt. Ein sehr bescheidenes Spiel von uns." 

1. FC Nürnberg - Eintracht Braunschweig 2:1

Gertjan Verbeek (Trainer Nürnberg): "Wir haben in den kommenden Tagen viel zu besprechen. Ich hoffe, dass meine Spieler dann wacher sind und nicht so schlafen wie in der ersten Halbzeit. Das war schrecklich. So geht es nicht. Die zweite Halbzeit war in Unterzahl viel besser. Da muss die Mannschaft sich fragen, was bei ihnen im Kopf vorgegangen ist. Natürlich bin ich glücklich über den Sieg. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, dass es geht, wenn die Einstellung stimmt. Das ist eine gute Lektion, ich hoffe, dass das angekommen ist. Ich habe Mühe, erfreut zu sein."

Torsten Lieberknecht (Trainer Braunschweig): "Das war Werbung für den Fußball mit einer bitteren Niederlage für uns. In der ersten Halbzeit haben wir ein perfektes Spiel gemacht. Dann gab es die zwei Minuten nach der Halbzeit, die uns geschockt und sehr weh getan haben. Wir hatten danach noch genügend Torchancen. Aber Raphael Schäfer war wieder einmal der Garant dafür, dass der FCN das Spiel gewonnen hat. Wir sind weiterhin optimistisch. Der 1. FC Nürnberg hat es vorgemacht, wie man sich rausarbeiten kann." 

Borussia Mönchengladbach - 1899 Hoffenheim 2:2

Lucien Favre (Trainer Mönchengladbach): "Wir haben sehr gut angefangen. Wir wollten das 3:0 machen, weil wir wussten, wie gefährlich diese Mannschaft ist. Das 1:2 war unnötig. Wir haben zu wenig Ballbesitz gehabt. Das ist eine große Enttäuschung. Es ist eine sehr schwere Zeit für uns. Wir müssen realistisch sein, defensiv und offensiv, um mehr zu punkten. In der Hinrunde ist alles sehr gut für uns gelaufen, jetzt ist es schwerer geworden für uns."

Markus Gisdol (Trainer Hoffenheim): "Ich hatte von Anfang an das Gefühl, wir sind gut im Spiel drin. Ehe ich mich richtig hingesetzt habe, liegen wir 0:2 hinten. Wir haben dann versucht, uns in der Halbzeit uns neu zu ordnen, den Druck ein bisschen zu erhöhen. Wir sind mit zwei Spitzen angelaufen und haben mit einer Raute im Mittelfeld gespielt. Wir haben verdient diesen Punkt gemacht."

SC Freiburg - FC Augsburg 2:4

Christian Streich (Trainer Freiburg): "Wir sind wie so oft in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit haben wir zu unruhig gespielt und zu viele Bälle weggegeben. Nach der Führung hatten wir dann offensichtlich was zu verlieren, Angst ist aufgekommen. Wir haben ein wichtiges Spiel verloren, die Enttäuschung ist groß. Wir müssen wie schon oft in dieser Saison wieder aufstehen, um beim nächsten Spiel in Berlin mit klarem Kopf auf dem Platz zu stehen."

Markus Weinzierl (Trainer Augsburg): "Das tut unheimlich gut. Wir haben ein sehr emotionales Spiel gesehen. Dieser Sieg ist unheimlich viel wert. Es spricht für die Qualität und das Selbstvertrauen, dass wir nach dem 1:2 nicht auseinandergebrochen sind. Ich bin unheimlich stolz auf diese Mannschaft."

VfB Stuttgart - Hertha BSC 1:2

Thomas Schneider (Trainer Stuttgart): "Wir sind wahnsinnig enttäuscht. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt, sie hat alles reingeschmissen. Ich bin absolut überzeugt, dass wir unsere Punkte einfahren, wenn wir beharrlich daran arbeiten".

Jos Luhukay (Trainer Hertha): "Es war ein etwas glücklicher Sieg. Wir hatten über 90 Minuten eine gute Kontrolle, es war von beiden ein intensives Spiel, beide wollten gewinnen. Es ist beeindruckend, wie erfolgreich wir auswärts sind". 

FC Schalke 04 - 1. FSV Mainz 05 0:0

Jens Keller (Trainer Schalke): "Wir können heute mit dem Punkt leben. Vor allem in der ersten Hälfe haben wir uns sehr schwer getan, deshalb müssen wir mit dem Unentschieden zufrieden sein. Man kann nicht verlangen, dass wir alle aus dem Stadion schießen. Mainz war ein starker Gegner, deshalb ist das Ergebnis in Ordnung. Jetzt freuen wir uns auf Real Madrid. Wir gehen nicht zum Trikottauschen in dieses Spiel." 

Thomas Tuchel (Trainer Mainz): "Wir waren sehr mutig. Die letzten Ergebnisse haben uns Selbstvertrauen gegeben. Es ist dennoch etwas Besonderes, bei einem Champions-League-Teilnehmer, der in diesem Jahr vier Siege vorzuweisen hat, einen Punkt zu holen. Ich bin sehr glücklich."

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