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15.01.2014 - 19:59 Uhr


Fohlen siegen und verlieren Jantschke - FSV schlägt FSV

Gladbachs Tony Jantschke (u.) verletzte sich nach einem Zusammenprall mit Herthas Per Skjelbred (M./ © Imago)

Nicht zu halten: Max Kruse (r.) zieht Fabian Lustenberger davon. Kruse erzielte das 2:0 (© Imago)

Mainz-Coach Thomas Tuchel war zufrieden mit dem 4:2 seiner Elf gegen den FSV Frankfurt - auch, wenn es sein Team unnötig spannend machte

München - Neun Tage noch bis zum Rückrundenstart: Auch am Mittwoch nutzten vier Bundesligisten die Gelegenheit, den Ernstfall zu proben. Gladbach zeigte Hertha im Bundesliga-Duell die Grenzen auf und musste anschließend - ohne den verletzten Tony Jantschke - noch gegen St. Gallen ran. Mainz testete gegen den FSV Frankfurt. Die Übersicht...

Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC 3:0

Mönchengladbach hat sich neun Tage vor dem Rückrundenauftakt gegen Rekordmeister Bayern München in ansprechender Form präsentiert. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre besiegte Ligarivale Hertha BSC vor 850 Zuschauern im türkischen Belek mit 3:0. Amin Younes (25.), Max Kruse (60.) und Peniel Mlapa (79.) erzielten die Treffer des fünfmaligen deutschen Meisters. Gladbach bangt um Tony Jantschke, der bei einem Zweikampf mit Per Skjelbred den Ellenbogen ins Gesicht bekam und noch während der Partie ins Krankenhaus gebracht werden musste (33.)  Es besteht Verdacht auf Jochbeinbruch. Auch Amin Younes blieb angeschlagen in der Kabine. Das Spiel wurde bereits in der 88. Minute abgepfiffen, da sich ein Schiedsrichter-Assistent verletzt hatte. Mit dem Auftreten war man bei der Borussia zufrieden: "Wir haben hinten sicher gestanden und vorne unsere Chancen genutzt“, sagte Gladbachs Havard Nordtveit nach der Partie.

Gladbach: ter Stegen - Korb, Jantschke (33. Brandenburger), Dominguez, Daems - Nordtveit, Xhaka (65. Schulz) - Younes (46. Ritter), Hrgota - Kruse, Mlapa

Hertha BSC: Jarstein - Pekarik (46. Janker), Langkamp (46. Syhre), Lustenberger (46. Franz), van den Bergh (46. Holland) - Hosogai (46. Kobiashvili), Skjelbred (46. Niemeyer) - Allagui (46. Ndjeng), Ronny (46. Mukhtar), Schulz (46. Sahar) - Ramos (46. Wagner)

Borussia Mönchengladbach - FC St. Gallen 2:1

Auch das zweite Testspiel hat die Borussia für sich entschieden, nachdem nur drei Stunden zuvor Hertha BSC klar besiegt worden war. Thorben Marx (74.) nach einer schönen Einzelleistung und Oscar Wendt (80.) nach Vorlage von Patrick Herrmann drehten das Spiel nach Rückstand gegen den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen, den Martin Stranzl per Eigentor (60.) besorgt hatte. Vor 300 Zuschauern in Belek hatte Trainer Lucien Favre diesmal auf eine komplett andere Startelf gesetzt. Für Gladbach war es der zweite Sieg im dritten Testspiel 2014, gegen Besiktas Istanbul hatten die Fohlen 1:1 gespielt.

Gladbach: Heimeroth - Rupp, Stranzl, Brouwers, Wendt - Kramer, Marx (75. Schulz), Herrmann, Arango (75. Ritter) - Raffael, de Jong

1. FSV Mainz 05 - FSV Frankfurt 4:2

Mainz 05 verspielte gegen den Zweitligisten fast eine 3:0-Führung. Nachdem Yunus Malli per Doppelpack (8./18.) und Eric-Maxim Choupo-Moting (29.) die Rheinhessen vor 752 Zuschauern in Mainz in Führung geschossen hatten, kam Frankfurt durch Probespieler Mario Engels (72.) und Neuzugang Andrew Wooten (73.) noch einmal heran. Sebastian Polter (90.) sorgte schließlich für den Endstand und den Sieg des Favoriten. Mainz-Coach Thomas Tuchel sah "insgesamt ein gutes Spiel. Nach der Pause mit zehn Wechseln der Frankfurter begann es im Grunde noch einmal von vorne. Auch wir haben dann gewechselt und brauchen natürlich etwas Zeit, um wieder rein zu kommen. Leider haben wir zwei Torchancen zugelassen und Frankfurt hat das gut gemacht, insofern war es gut, dass wir am Ende dann noch für die Entscheidung sorgen konnten." 

Mainz: Karius - Pospech, Noveski, Bell, Park - Geis, Soto - Choupo-Moting, Malli, Müller - Okazaki

Mainz (ab 64.): Wetklo - Schilk, Svensson, Rossbach, Diaz - Zimling, Soto - Parker, Saller, Malli - Polter

Frankfurt: Klandt - Huber, Schlicke, Oumari, Epstein - Görlitz, Kruska, Heitmeier, Leckie - Rukavytsya, Yelen

Frankfurt (ab 46.): Klandt - Teixera, Konrad, Kaffenberger, Kandziora - Roshi, Kauko, Toski, Nefiz - Wooten, Engels

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