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15.03.2014 - 11:03 Uhr


Wird Bayer für Bayern erneut zum Stolperstein?

Können Emir Spahic (r.) und Co. dem FC Bayern ein Bein stellen? Die Münchner sind seit 49 Bundesligaspielen ohne Niederlage und wollen diese Serie fortsetzen

Trotz der 1:2-Niederlage bei Paris Saint-Germain stimmten laut Sportchef Rudi Völler sowohl Engagement als auch Kampfgeist der Mannschaft

Der FC Bayern strotzt hingegen vor Selbstbewusstsein und möchte einen Punktverlust gegen die Werkself vermeiden

München - Ende Oktober 2012 verlor der FC Bayern München zum bislang letzten Mal ein Bundesliga-Spiel, Anfang Oktober 2013 gab der Rekordmeister zuletzt in Liga Punkte ab -  beide Male hieß der Gegner Bayer 04 Leverkusen. Am Samstag kommt es in der Allianz Arena zum erneuten Vergleich (ab 18 Uhr im Live-Ticker), doch unterschiedliche Formkurven versprechen nicht gerade ein Duell auf Augenhöhe.

Die Bayern wollen mit dem 17. Sieg in Serie zum 50. Mal in Folge ungeschlagen bleiben. "Wir müssen fokussiert sein, um unseren Titel so bald wie möglich zu verteidigen", sagte Bayern-Trainer Pep Guardiola vor der Partie gegen Bayer 04.

Bender bei Bayer vor Rückkehr

Der Gegner aus Leverkusen hat ganz andere Sorgen: Seit fünf Bundesliga-Partien wartet die Werkself auf einen Sieg, rutschte durch den Erfolg der Schalker in Augsburg sogar auf Platz 4 ab. Zuletzt zeigte sich die Werkself aber beim knappen 1:2 in der Champions League in Paris trotz der Niederlage formverbessert.

"Wenn wir mit der richtigen Einstellung auf den Platz gehen, können wir auch München das Leben schwer machen", meint Sami Hyypiä. Der Trainer der Leverkusener reiste nach dem CL-Aus in Frankreich mit seinem Team auf direktem Wege in die bayerische Landeshauptstadt. Gegen die Bayern hofft der Finne auf die Rückkehr von Lars Bender, der in der Champions League wegen Muskelproblemen passen musste.

Lahm: "Auf das Wesentliche konzentrieren"

Bei den Bayern sind - abgesehen vom Langzeitverletzten Holger Badstuber - alle Spieler einsatzfähig. Nach dem Urteil gegen Uli Hoeneß und dessen anschließendem Rücktritt von allen Ämtern beim FC Bayern gilt es, das Sportliche in den Fokus zu rücken. Die Bayern-Stars  hatten in den vergangenen Tagen mehrfach betont, dass sie sich "auf das Wesentliche konzentrieren können - und das ist der Fußball", sagte etwa Kapitän Philipp Lahm.

Sein Trainer Guardiola stieß vor dem Duell mit "einer der besten Mannschaften der Liga" ins gleiche Horn: "Wir müssen in der Lage sein, uns auf das Spiel zu konzentrieren." In sportlicher Hinsicht scheint die Bayern angesichts der derzeitigen Erfolgsbilanz ohnehin nichts aus der Bahn werfen zu können - außer vielleicht ein Stolperstein namens Leverkusen.

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