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10.04.2014 - 16:53 Uhr


Schalke zum Dritten?

Den 30. Spieltag eröffnen der FC Schalke 04 und Eintracht Frankfurt in der Veltins Arena in Gelsenkirchen. Im Hinspiel (3:3) vergaben die Schalker eine 2:0-Führung

Huntelaar (2.v.l.) und Co. liegen auf Champions-League-Kurs und haben Platz 2 im Visier

Eintracht Frankfurt hat acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und möchte den Klassenerhalt auch rein rechnerisch festmachen

Gelsenkirchen - Mit einem Sieg am Freitag gegen Eintracht Frankfurt (ab 20 Uhr im Live-Ticker) könnte der FC Schalke schon fast sicher für die Königsklasse planen. Mindestens sieben Punkte Vorsprung vier Runden vor Schluss wären ein ganz dickes Polster. Die dritte Teilnahme in Folge ist zum Greifen nah und wäre ein Novum in der Schalker Vereinsgeschichte.

Bei der Auslosung der Champions-League-Gruppen im August könnte Schalke tatsächlich im Topf der Großen landen. Derzeit liegen die Gelsenkirchener, die im Achtelfinale gegen Real Madrid (1:6, 1:3) völlig überfordert waren, auf Platz 13 der UEFA-Rangliste. "Möglicherweise könnten wir sogar in Lostopf eins landen", sagte Sportvorstand Horst Heldt. Allerdings wären nach derzeitigem Tabellenstand nur sechs Clubs, die vor ihnen liegen, direkt für die Königsklasse qualifiziert - Schalke wäre also Siebter.

Hoffen auf die Bayern

Gegen Frankfurt soll die Erfolgsserie, die Schalke zur zweitbesten Rückrundenmannschaft macht, fortgesetzt werden. "Wir müssen aber eine Leistungssteigerung bringen", mahnte Nationalspieler Julian Draxler. Beim 1:1 am vergangenen Samstag bei Werder Bremen hatte die Leistung erstmals seit Wochen nicht gestimmt. "Wir müssen wieder besser auftreten", forderte auch Heldt.

Schalke, das 25 von möglichen 27 Punkten aus den letzten neun Heimspielen holte und gegen Frankfurt auf Klaas-Jan Huntelaar, Draxler und die zuletzt länger verletzten Jefferson Farfan und Felipe Santana zurückgreifen kann, schielt auch noch auf Platz 2. Der Revierrivale Borussia Dortmund liegt drei Zähler vor den Königsblauen - und muss am Samstag beim FC Bayern München antreten. 

Veh sieht keine Garantie

Die Eintracht ist zwar nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen fast gerettet. Mit 35 Punkten und acht Zählern Abstand zum Relegationsplatz ist der Abstiegskampf offiziell aber noch nicht beendet. "Niemand kann mir garantieren, dass die 35 Punkte reichen", sagte Trainer Armin Veh.

In Gelsenkirchen fehlen dem Eintracht-Coach wieder einige Stammkräfte, sodass Veh gezwungen ist umzustellen. "Über die Aufstellung entscheide ich erst vor dem Spiel", erklärte der 53-Jährige. Hinter den beiden Leistungsträgern Pirmin Schwegler und Carlos Zambrano steht ein Fragezeichen. Sicher nicht dabei ist Johannes Flum: Der Mittelfeldspieler zog sich gegen Mainz 05 eine Schulterverletzung zu und muss operiert werden.

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