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13.01.2014 - 21:01 Uhr


"Wir sind stolz auf Franck"

Karl-Heinz Rummenigge und der FC Bayern sehen auch Platz 3 als Ehre für Franck Ribery

BSC-Manager Michael Preetz spendet ein wenig Trost: "2013 war sein Jahr - schade!"

Zürich - Die Entscheidung ist gefallen. Franck Ribery hat bei der Wahl zum "Weltfußballer 2013" den 3. Platz belegt. Den begehrten "Ballon d'Or" sicherte sich Cristiano Ronaldo.

Dennoch gab es für den deutschen Fußball allen Grund zur Freude. Jupp Heynckes und Silvia Neid wurden Trainer bzw. Trainerin des Jahres. Nadine Angerer holte sich den "Ballon d'Or" bei den Frauen. Gleich drei Bayern-Spieler schafften es in die Weltauswahl. bundesliga.de hat die Reaktion zur diesjährigen Verleihung zusammengefasst.

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern): "Wir sind stolz auf Franck Ribery. Er hat in der Mannschaftssportart Fußball alle wichtigen Meisterschaften und Pokale gewonnen, die es im Jahr 2013 national, in Europa und weltweit zu holen gab. Nach der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres ist dieser dritte Platz einmal mehr die Bestätigung seiner großartigen Leistungen, sowie der Titel, die er mit dem FC Bayern gefeiert hat.

Philipp Lahm und Manuel Neuer haben es mehr als verdient, neben Franck Ribery in der Weltelf zu stehen. Beide hatten entscheidenden Anteil am erfolgreichsten Jahr in der Geschichte des FC Bayern, und beide prägten den FC Bayern nicht nur durch ihre fantastischen sportlichen Leistungen, sondern auch durch ihre großartige Persönlichkeit und ihr Auftreten auf und neben dem Platz.“

Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball: "Die FIFA-Wahlen entsprechen der positiven Gesamt-Entwicklung des deutschen Fußballs. Die Glückwünsche der Bundesliga gehen an die Gold-Gewinner Jupp Heynckes, Silvia Neid und Nadine Angerer sowie an Philipp Lahm, Manuel Neuer und Franck Ribéry, die in die Weltelf gewählt wurden. Großen Respekt verdienen ebenfalls Franck Ribéry und Jürgen Klopp dafür, dass sie es in den Einzelwertungen zum Weltfußballer bzw. zum Welttrainer verdientermaßen unter die ersten drei geschafft haben."

Matthias Sammer (Sportvorstand FC Bayern): "Dass Ronaldo gewonnen hat, muss man anerkennen. Dennoch ist Ribery für uns der Beste, das ist doch klar. Da bleibt jetzt auch kein fader Beigeschmack, das muss man akzeptieren. Es ist ärgerlich. Aber Franck ist Europas Fußballer des Jahres und das ist schon eine Menge. Schade, traurig, aber so ist es eben."

Manuel Neuer (Spieler FC Bayern, Teil der Weltelf): "Als junger Spieler träumt man davon, Profi zu werden. Dann entwickelt man sich in kleinen Schritten weiter und kommt irgendwann in die Nationalmannschaft, persönliche Ziele gibt es dann nicht mehr so viele. Deshalb ist es eine große Ehre für mich, in die Weltauswahl gewählt und in einem Atemzug mit anderen großen Torhütern genannt zu werden. Jupp Heynckes wurde verdient Welttrainer, Franck Ribéry zudem 3. bei der Wahl zum Weltfussballer (für mich ist er gar der Sieger!): ein tolles Ergebnis für den FC Bayern München! Glückwunsch aber auch an Nadine Angerer und Silvia Neid, die zwei Titel für den deutschen Frauenfußball gewannen.

Bastian Schweinsteiger (Spieler FC Bayern): "Schade Franck! Aber das war nicht deine letzte Chance. Wir bekommen das hin, dass du den Pokal in die Hände bekommst. Gratulation an Nadine Angerer, Silvia Neid, Cristiano Ronaldo und Jupp Heynckes."

Kevin Trapp (Spieler Eintracht Frankfurt): "Herzlichen Glückwunsch an Manuel Neuer und Phillip Lahm zur Platzierung in der Fifa Weltauswahl des Jahres."

Thomas Müller (Spieler FC Bayern): "Schade, dass der Franck nicht gewonnen hat. Aber drei Spieler in der Elf des Jahres und den Trainer des Jahres zu stellen - das ist doch sensationell! Der FC Bayern ist stolz auf euch!"

Arne Friedrich (Ex-Nationalspieler): "Ronaldo ist weltklasse, aber niemand außer Ribery hätte diesen Sieg verdient gehabt.“

Michel Platini (UEFA-Präsident): "Ich bin enttäuscht, es tut mir sehr leid für Franck Ribery."

Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident): "Nadine Angerer, Silvia Neid und Jupp Heynckes haben Sensationelles geleistet und sind dafür zu recht geehrt worden. Der Abend in Zürich hat aber auch gezeigt, welch hohen Stellenwert und Respekt der deutsche Fußball aktuell in der Welt genießt."

Jupp Heynckes (Preisträger "Trainer des Jahres 2013"): "Ich freue mich, dass ich meine Laufbahn mit so einer Auszeichnung krönen kann. Es ist etwas, dass ich mir vor zehn Jahren nicht erträumt habe. Natürlich freue ich mich über den Titel, das ist doch selbstverständlich. Ich habe in fast 50 Jahren im Fußball alles erlebt, natürlich ist es schön, heute hier zu sein (Heynckes im Exklusiv-Interview: "Vor zehn Jahren wäre ich an die Decke gesprungen"). "

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