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03.04.2014 - 19:04 Uhr


PFiFF-Infoveranstaltung: Erwartungen wurden übertroffen

Thomas Schneider leitet die Abteilung Fanangelegenheiten der DFL Deutsche Fußball Liga und führte in Frankfurt durch die Veranstaltung

Frankfurt am Main - Seit Anfang des Jahres können sich interessierte Organisationen, Clubs, Vereine und andere Gruppen für Gelder aus dem "Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur", kurz PFiFF, bewerben. Ins Leben gerufen wurde der Pool von Die LIGA - Fußballverband e.V., der die DFL Deutsche Fußball Liga mit der operativen Umsetzung des Programms beauftragt hat. Am 31. März informierte die DFL in Frankfurt über den Bewerbungsprozess und gab potenziellen Bewerbern Hilfestellung.

500.000 Euro stellt der Ligaverband jährlich für das PFiFF-Programm zur Verfügung. Ziel ist es, Impulse zur Weiterentwicklung einer positiven Fußball- und Fankultur zu geben. Deshalb sollen insbesondere Aktivitäten für mehr Toleranz und zur Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements gefördert werden, die sich unter anderem gegen Ausgrenzung und Diskriminierung richten. In Braunschweig hat das von PFiFF unterstützte "Aktionsjahr für Toleranz, Vielfalt und Respekt" bereits mit ersten Maßnahmen begonnen (bundesliga.de berichtete).

Projekte werden mit bis zu 50.000 Euro gefördert

Einzelne Projekte können mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Um von den PFiFF-Fördermitteln zu profitieren, sind neben einer guten Idee auch korrekt ausgefüllte Antragsformulare nötig. "Mit dieser Veranstaltung wollten wir allen Parteien die Scheu vor dem Antrag nehmen und verdeutlichen, dass wir uns als Partner sehen", erklärte Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten der DFL. "Außerdem konnten sich unsere PFiFF-Partner vorstellen. Das war sehr wichtig", so Schneider weiter. Neben Ligaverband und der DFL sind die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH (EXIT), die Fachhochschule Potsdam sowie das Ministerium für Inneres und Kulturelles des Landes Nordrhein-Westfalen an der Durchführung des Programms beteiligt oder beraten die DFL.

Prof. Dr. Werner Steffan, Britta Klose und Heijo de Vries von der FH Potsdam waren mit ihrer wissenschaftlichen Expertise an Konzipierung und Einrichtung von PFiFF beteiligt und beraten DFL und ZDK bei Entscheidungen über Projektanträge. Darüber hinaus begleiten und dokumentieren die Wissenschaftler den gesamten Verlauf des Programms. Nach dem Ende einzelner Projekte sollen möglichst viele Partner von den Projektdarstellungen der FH Potsdam profitieren, damit ein nachhaltiger Nutzen aus jedem einzelnen geförderten Projekt entstehen kann.

Schneider: "Das Feedback der Teilnehmer war positiv"

Den aus ganz Deutschland angereisten Gästen wurden am Montag Hintergründe und Ziele der PFiFF-Initiative genau erläutert. Anschließend besprach die Gruppe gemeinsam die Antragsformulare, um etwaige Unklarheiten zu beseitigen. "Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv. Unsere Erwartungen an die Veranstaltung wurden sogar noch übertroffen", zeigte sich Schneider zufrieden.

In den nächsten Wochen und Monaten werden noch weitere Informationsveranstaltungen in anderen Regionen Deutschlands stattfinden. Wo genau, entscheidet Thomas Schneider mit seinem Team kurzfristig: „Wir wollen nah an den Clubs und Projekten sein und dahin gehen, wo Fragen auftauchen und Ideen zu PFiFF entstehen.“ Diesem Anspruch wurde die Auftaktveranstaltung in vollem Umfang gerecht.

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