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10.06.2014 - 18:00 Uhr


Ginczek: Nächster Schritt mit Handicap

Stürmer Daniel Ginczek sucht beim VfB Stuttgart eine neue Herausforderung

Der 23-Jährige (r.) erzielte in der abgelaufenen Saison drei Tore für den 1. FC Nürnberg

Ginczek (r.) absolvierte allerdings nur 17 Partien, da er sich Anfang Februar einen Kreuzbandriss zuzog

München - Von vielen umworben, vom VfB verpflichtet: Sturmtalent Daniel Ginczek sucht in Stuttgart eine neue Herausforderung, um den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen. Der 23-Jährige bringt auch alle Qualitäten mit, um sich am Neckar durchzusetzen: Er ist schnell, körperlich robust, durchsetzungsstark, verfügt über einen guten Schuss und hat einen Torriecher. Allerdings wechselt Ginczek mit einem Handicap zu den Schwaben. Der Torjäger befindet sich noch im Aufbautraining, nachdem er sich Anfang Februar einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. 

 "Daniel ist ein Stürmer, der mit seinen 23 Jahren und seinem enormen Potenzial sehr gut zu uns passt", sagte Sportvorstand Fredi Bobic zur Verpflichtung Ginczeks, der beim VfB einen Vier-Jahres-Vertrag bis Sommer 2018 unterzeichnet hat. "Er hat bei seinen bisherigen Stationen seine Torgefahr unter Beweis gestellt. All das erfüllt genau unsere Anforderungen." 

Aufbautraining nach Kreuzbandriss 

Ginczek wird im Angriff der Schwaben mit Routinier Vedad Ibisevic und Youngster Timo Werner konkurrieren müssen. Beim Hauen und Stechen um die Stammplätze wird der Neuzugang aber erst einmal im Nachteil sein. Ginczek befindet sich derzeit noch im Aufbautraining nach einen Kreuzbandriss aus, den er sich Anfang Februar gegen den FC Bayern zugezogen hatte. Die Vorbereitung kann der gebürtige Arnsberger aber größtenteils mitmachen. 

"Ich hatte bis zu meiner Verletzung eine gute Zeit in Nürnberg, wollte aber unbedingt weiter in der Bundesliga spielen", erklärte Ginczek seinen Wechsel. "Deshalb freue ich mich jetzt auf Stuttgart, den VfB und die Fans dort. Der Verein hat eine große Tradition und ist eine sehr gute Adresse im Profifußball. Für mich der nächste Schritt in meiner Entwicklung." Der Stürmer bestritt in der Bundesliga und 2. Bundesliga bisher für den VfL Bochum, den FC St. Pauli und den 1. FC Nürnberg insgesamt 77 Spiele und traf 26 Mal. 

David Schmidt

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