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19.08.2013 - 17:59 Uhr


Mkhitaryan: So lief sein Debüt

Henrikh Mkhitaryan (r.) hatte 57 Ballkontakte im Spiel gegen Braunschweig

Die neun Torbeteiligungen des Armeniers waren nicht von Erfolg gekrönt

Dortmund - Nachdem er das Bundesliga-Debüt am 1. Spieltag wegen einer Verletzung aufschieben musste, holte Henrikh Mkhitaryan seinen Einstand eine Woche später nach. Und auch wenn spielerisch noch Luft nach oben war, durfte der Armenier am Ende jubeln.
"Das wichtigste sind die drei Punkte. In der ersten Halbzeit hatten wir einige Schwierigkeiten, nach der Pause lief es dann besser. Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gezeigt, vor allem in der zweiten Hälfte. Der Sieg ist verdient", lautete das Fazit des 24-Jährigen bei bundesliga.de.

Die persönliche Bilanz Mkhitaryans beim 2:1-Sieg gegen Eintracht Braunschweig weist seinen Arbeitseifer durchaus nach: Der Offensivmann war insgesamt an neun Torschüssen beteiligt (vier Schüsse, fünf Vorlagen). Seine vier Torschüsse überbot bei der Borussia nur Robert Lewandowski (acht), die fünf Torschussvorlagen waren sogar der Bestwert der Partie - auch wenn dabei etwas Zählbares nicht heraus kam.

55 Prozent gewonnene Zweikämpfe



"Ich hatte zwei gute Gelegenheiten, die ich nicht genutzt habe. Heute hatte ich kein Glück. Hoffentlich ändert sich das im nächsten Spiel", sagte Mkhitaryan, der mit seiner Elf am kommenden Freitagabend den 3. Spieltag gegen Werder Bremen eröffnet.

Mkhitaryan gewann ordentliche 55 Prozent seiner direkten Duelle, war aber noch nicht der große Spielgestalter: Der Armenier hatte "nur" 57 Ballkontakte, während mit Sokratis, Mats Hummels, Nuri Sahin und Kevin Großkreutz vier Spieler sogar dreistellige Werte aufwiesen.

Vielleicht musste sich Mkhitaryan auch erst an die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park gewöhnen: "Nicht nur die Stimmung auf der Südtribüne ist beeindruckend, sondern die im ganzen Stadion. Alle Fans singen mit und machen Stimmung. Sie wollen einfach, dass der BVB gewinnt. Jedes Spiel, jeden Tag", sprudelte es aus ihm heraus. Nur gut, dass das nächste Heimspiel bereits fünf Tage später ansteht.
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