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18.06.2014 - 20:41 Uhr


Großer statt kleiner Ball, Breisgau statt Franken

Mittelfeldspieler Mike Frantz soll in der kommenden Saison die linke Außenbahn beim SC Freiburg beleben

Der 27-Jährige spielte sechs Jahre lang für den 1. FC Nürnberg. Nun zieht es den gebürtigen Saarländer in den Breisgau

München - In seiner Jugend spielte Mike Frantz Tischtennis. Und zwar erfolgreich. Der gebürtige Saarbrücker wurde Saar-Jugendmeister, entschied sich dann aber für den Sport mit dem größeren Ball. Eine gute Entscheidung, hat der 27-Jährige mittlerweile doch 109 Bundesliga- und 16 Zweitliga-Spiele für den 1. FC Nürnberg auf dem Buckel.

Nach sechs Jahren in Franken zieht es Frantz nun in den Breisgau zum SC Freiburg. Der Mittelfeldspieler bewahrt sich durch seinen Wechsel zum Sport-Club die Erstklassigkeit, da der "Club" den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten muss.

"Es war immer unangenehm, gegen den SC zu spielen. Umso angenehmer ist es, dass ich jetzt für den Sport-Club spielen darf", meinte Frantz. "Die Art und Weise, wie beim SC Freiburg Fußball gespielt wird, hat mir schon immer imponiert."

Auf links außen eingeplant   

Frantz ist in der Mannschaft von Trainer Christian Streich auf der linken Außenbahn eingeplant und wird dort mit dem ehemaligen Fürther Felix Klaus um einen Stammplatz konkurrieren. Zudem kann der Neuzugang auch zentral auf der Sechs spielen. Gertjan Verbeek, der den FCN von Oktober 2013 bis April 2014 coachte, schulte ihn vom Außenbahn- zum defensiven Mittelfeldspieler um.  

"Wir glauben, dass er unserer Mannschaft mit seiner Qualität, Erfahrung und Vielseitigkeit weiterhelfen wird", sagte SC-Sportdirektor  Jochen Saier. "Wir hatten sehr gute Gespräche mit Mike Frantz, in denen schnell klar wurde, dass er vom Typ und von der Einstellung sehr gut zu uns passt."

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