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03.06.2014 - 12:06 Uhr


Hasebe: Japans Kapitän soll Inui pushen

Selbstbewusst und erfahren: Japans Nationalelf-Kapitän Makoto Hasebe organisiert künftig Frankfurts Mittelfeld. 149 Mal lief er in der Bundesliga bereits auf

Sein künftiger Kollege in Frankfurt, Takashi Inui (M.), wurde nicht für die WM nominiert. Inui war zuletzt formschwach, Hasebe ist trotz Verletzung Japans unangefochtener Leader

München - "Vielleicht können sie sich gegenseitig helfen. Inui zeigt Hasebe Frankfurt und der zieht ihn dafür auf dem Platz wieder mit nach oben." Dass Frankfurts Neuzugang Makato Hasebe positiven Einfluss auf seinen künftigen Teamkollegen Takashi Inui haben könnte, wie Neu-Trainer Thomas Schaaf der "Bild" sagte, war wohl nur einer der Gründe, warum die Eintracht den Sechser vom 1. FC Nürnberg verpflichtete.

Nicht nur seine Führungsqualitäten, die der zuletzt formschwache Inui bitter nötig hätte, sondern auch seine fußballerischen Fähigkeiten sollen bei der Eintracht die Lücke füllen, die Kapitän Pirmin Schwegler hinterlassen hat. Schaaf: "Hasebe ist ein technisch versierter Spieler, hat große Erfahrung, auch international. Er steht für hohe Qualität. Nicht umsonst ist er Kapitän der japanischen Nationalmannschaft."

Comeback erst am 34. Spieltag

Die Blue Samurai führt der Neu-Frankfurter in Brasilien an. In Nürnberg hat er eine Rückrunde zum Vergessen hinter sich. Im Januar riss er sich den Außenmeniskus im rechten Knie und feierte erst am 34. Spieltag sein Comeback. Auch Hasebe konnte den Abstieg da nicht mehr abwenden. Dabei hatte er in der Hinrunde für den Club durchaus überzeugt: Insgesamt spielte er 14 Mal für Nürnberg, jeweils 90 Minuten lang. Mit 56 Prozent gewonnenen Duellen war er zudem einer der zweikampfstärksten Mittelfeldspieler der Saison.

In Frankfurt sollen wieder erfolgreichere Zeiten anbrechen für Hasebe, der seinen größten Triumph 2009 feierte: Deutscher Meister mit dem VfL Wolfsburg. Auch davon kann er Inui dann erzählen, und vielleicht von noch mehr. Nötig wäre dafür nur ein japanisches Fußball-Wunder in Brasilien.

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