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15.08.2013 - 11:44 Uhr


Lisicki: "Drücke Bayern die Daumen"

Sabine Lisicki kämpfte sich beim prestigeträchtigen Turnier in Wimbledon bis ins Finale

Dort verlor sie gegen die Französin Marion Bartoli (l.)

München - Seit dem Wimbledon-Finale war es etwas ruhiger um sie geworden. Nach fünf Wochen Wettkampfpause ist Tennis-Star Sabine Lisicki in dieser Woche beim Turnier in Cincinnati mit einer knappen Erstrunden-Niederlage gegen Jelena Jankovic wieder auf den Court zurückgekehrt. Vor den am 26. August beginnenden US Open wird die Berlinerin kommende Woche noch beim Turnier in New Haven an den Start gehen.
Wie sehr ihr Herz auch für den Fußball schlägt, erklärt die 23-Jährige bei bundesliga.de. Im Interview verrät sie, welchem Verein sie die Daumen drückt, was sie von der Bundesliga-Saison erwartet und welchen Wunsch sie sich bald erfüllen möchte.

bundesliga.de: Sabine Lisicki, mit welchen Gefühlen denken Sie mit etwas Abstand an Wimbledon zurück?

Sabine Lisicki: Es war einfach ein unglaubliches Turnier mit Erinnerungen, die einem für immer erhalten bleiben. Es war wirklich toll anzusehen, dass Tennis in Deutschland wieder mehr in den Fokus geraten ist.

bundesliga.de: Viele deutsche Sport-, darunter auch Fußball-Stars wie Nationalmannschafts- und Bayern-Kapitän Philipp Lahm, haben Ihnen öffentlich für das Wimbledon-Finale die Daumen gedrückt. Wie sehr freut Sie diese Unterstützung aus anderen Sportarten?

Lisicki: Es ist einfach klasse, die Unterstützung von anderen Sportlern zu bekommen. Vor allem von unseren Fußball-Stars. Ich respektiere ihre Leistungen und freue mich sehr darüber, dass sie mich so toll unterstützen.

bundesliga.de: Inwieweit verfolgen Sie den deutschen Fußball?

Lisicki: Das Champions-League-Finale war für mich ein Muss und einfach super anzuschauen. So ein hohes Niveau von beiden Mannschaften zu sehen, war wirklich beindruckend. Noch schöner wäre es natürlich gewesen, live im Stadion dabei zu sein. Auch bei Welt- und Europameisterschaften verfolge ich die Spiele der deutschen Mannschaft immer mit vielen Emotionen.

bundesliga.de: Welchem Verein drücken Sie in der Bundesliga die Daumen?

Lisicki: Dem FC Bayern München. Ich fand es vor allem toll, wie sie aus der Niederlage im Champions-League-Finale im Vorjahr gestärkt hervorgekommen sind, die Erfahrungen daraus genutzt und sich den Titel geholt haben.

bundesliga.de: Wie bewerten Sie den aktuellen Hype um den FC Bayern und Trainer Pep Guardiola?

Lisicki: Er hat mit Barcelona viel erreicht und scheint ein toller Trainer zu sein. Aber ich glaube, er tritt ein schweres Erbe an, nachdem die Bayern in der letzten Saison drei Titel unter Jupp Heynckes geholt haben.

bundesliga.de: Was erwarten Sie von der kommenden Saison? Wird es wieder einen Bayern-Durchmarsch geben?

Lisicki: Die Bayern sind sicherlich wieder absoluter Favorit. Aber Dortmund hat im Supercup bereits gezeigt, dass Sie alles tun werden, um die Bayern zu ärgern. Vielleicht gibt es ja auch eine Überraschungsmannschaft. Das wäre auch interessant.

bundesliga.de: Was sagen Sie als Berlinerin zur Rückkehr von Hertha BSC in die Bundesliga?

Lisicki: Ich freue mich sehr, dass die Hertha wieder in der Bundesliga spielt. So eine tolle Stadt braucht doch einen Verein in der 1. Liga. Ich wünsche den Berlinern viel Erfolg für die Saison.

bundesliga.de: Welche Kindheitserinnerungen haben Sie an die Bundesliga?

Lisicki: Ich war ein sehr aktives Kind und habe immer draußen gespielt. Daher habe ich fast nicht fern gesehen.

bundesliga.de: Haben Sie einen Lieblingsspieler?

Lisicki: Es gibt viele richtige gute Spieler. Da ist es echt schwer, einen einzelnen zu erwähnen. Aber ich muss sagen, dass Manuel Neuer sowohl bei den Bayern als auch in der Nationalmannschaft herausragend hält.

bundesliga.de: Gehen Sie ab und zu ins Stadion?

Lisicki: Leider habe ich noch nie die Gelegenheit gehabt, ins Stadion zu gehen und die tolle Atmosphäre zu erleben. Hoffentlich wird sich das bald ändern.

bundesliga.de: Zurück zum Tennis. Wie lauten Ihre nächsten Ziele?

Lisicki: Im Moment trainiere ich in den USA, um mich zu akklimatisieren und bei ein paar Vorbereitungsturnieren für die US Open fit zu machen. Mein nächstes Ziel sind die Top 10!

Das Gespräch führte Markus Hoffmann
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