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30.11.2013 - 20:30 Uhr


Lewandowski: "Miki wollte schießen"

Hier verwandelt Robert Lewandowski (r.) in der 78. Minute der Partie in Mainz seinen ersten Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:1 für den BVB

Als Schiri Deniz Aytekin in der Nachspielzeit noch einmal auf den Punkt zeigt, will Henrikh Mkhitaryan (l.) schießen. "Miki hatte sich den Ball hingelegt, ein Missverständnis", sagt Lewandowski

So kommt der Pole also zu seinem elften Saisontor - so viele hatte er nach 14 Spieltagen bisher noch nie auf dem Konto

Mainz - Robert Lewandowski ist besser als je zuvor! Dass man diesen Satz nach dem 3:1-Sieg von Borussia Dortmund mit Fug und Recht aufschreiben darf, liegt weniger an den ersten 77 Minuten der Partie als an den letzten 13 plus Nachspielzeit. Da nämlich verwandelte der BVB-Stürmer kompromisslos zwei Elfmeter und hat nun elf Saisontore auf seinem Konto - so viele wie noch nie nach 14 Spieltagen.
Wie auch Coach Jürgen Klopp nach der Partie erklärte, wäre es zu Lewandowski zweiten Strafstoßtor fast nicht gekommen: "Das geht auf meine Kappe. Miki war zurecht enttäuscht, und Lewi hätte ihn auch schießen lassen. Aber ich hatte angezeigt, die '9' soll schießen. Das war etwas unglücklich. Ich habe mich schon bei ihm entschuldigt. Ich wollte nur, dass der Ball drin ist. Miki hätte ihn natürlich auch rein geschossen."

Im Interview spricht Lewandowski über die Szene vor dem Elfer, seinen Doppelpack und die starken Mainzer.

Frage: Robert Lewandowski, das war ein enges Spiel gegen Mainz 05. Woran hat es gelegen?

Robert Lewandowski: Wir haben nicht perfekt gespielt und hatten einige Probleme. Mainz war sehr bissig und hat uns das Leben schwer gemacht. In der Halbzeit haben wir das System umgestellt und dann lief es ja auch besser.

Frage: Welche Bedeutung hat dieser Sieg nach zwei Niederlagen in der Bundesliga?

Lewandowski: Diese drei Punkte sind für uns sehr wichtig. So bleiben wir oben dran und verlieren nicht gegenüber den anderen Vereinen. Wir haben heute in einem schwierigen Spiel gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft sind und auch mit Verletzungen umgehen können.

Frage: Und wie beurteilen Sie Ihre persönliche Leistung?

Lewandowski: In der ersten Hälfte hatte ich eine gute Chance, aber ich habe den Ball nicht sauber getroffen. Das kann passieren. Dafür habe ich nach der Pause die Elfmeter verwandelt und damit zwei Tore gemacht. Das ist gut für die Mannschaft und für mich.

Frage: Vor dem zweiten Elfmeter hatte sich Henrikh Mkhitaryan schon den Ball genommen. Wie kam es, dass Sie doch noch schießen durften?

Lewandowski: Eigentlich bin ich dafür eingeteilt, aber Miki hatte sich den Ball hingelegt. Von außen sah ich den Trainer erst nur zwei Hände hoch halten. Wir waren uns nicht sicher, ob er neun oder zehn Finger, also meine oder Mikis Rückennummer zeigt. Ich habe dann noch mal zu ihm hingeschaut und dann hat er deutlich auf mich gezeigt. Ein Missverständnis, so etwas kann passieren.

Frage: Am Dienstag wartet schon Saarbrücken im Pokal-Achtelfinale und am Samstag steht das Spitzenspiel gegen Leverkusen an. Wie bereiten Sie sich darauf vor?

Lewandowski: Wir arbeiten weiter konzentriert und wollen auch diese Spiele unbedingt gewinnen. Für uns zählt jeder Wettbewerb und jeder Punkt in der Bundesliga, besonders im direkten Duell mit Leverkusen.

Aus Mainz berichtet Alexander Dionisius
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