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20.01.2014 - 15:07 Uhr


Kumbela: "Nielsen wird uns sehr helfen"

Endlich zu hundert Prozent fit und heiß auf die Rückrunde: Braunschweigs Torjäger Domi Kumbela, hier als Kapitän in einem Testspiel im Winter (© Imago)

Gemeinsam mit Neuzugang Harvard Nielsen will er sein Team zum Klassenerhalt schießen. Aktuell hat Braunschweig drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz (© Imago)

Im Vorjahr war Kumbela (r., mit Coach Torsten Lieberknecht) Zweitliga-Torschützenkönig mit 19 Treffern. In der Hinrunde musste er verletzungsbedingt oft zuschauen und steht aktuell bei zwei Saisontoren

Düsseldorf - Eintracht Braunschweig hat sich beim letzten Test vor dem Rückrundenauftakt in ordentlicher Verfassung präsentiert. Spielerisch wussten die Niedersachsen beim Wintercup in Düsseldorf durchaus zu gefallen. Doch vor dem gegnerischen Tor offenbarte die Eintracht nicht nur bei der 0:1-Finalniederlage gegen Bayer Leverkusen wieder alte Schwächen. "Wir müssen unsere Chancen besser nutzen", erkannte auch Eintracht-Stürmer Domi Kumbela im Interview mit bundesliga.de.

bundesliga.de: Herr Kumbela, die Vorbereitung auf die Rückrunde ist abgeschlossen, am Sonntag wird es in Bremen wieder ernst. Wie weit ist die Eintracht schon?

Domi Kumbela: Wir sind zufrieden mit der Vorbereitung und der Art und Weise wie sie gelaufen ist. Wir haben uns in vielen Belangen verbessert und lernen immer mehr dazu, aber haben noch sehr viel Luft nach oben. Wir sind für das Spiel in Bremen gut vorbereitet.

bundesliga.de: Beim Wintercup in Düsseldorf hatte die Eintracht wieder Defizite bei der Chancenverwertung. Sogar ein Elfmeter wurde verschossen. Das war auch das große Problem in der Hinrunde. War das ein bisschen symptomatisch?

Kumbela: Das könnte man meinen. Wir hatten im Finale auch gegen Leverkusen die besseren Chancen und verlieren dann unglücklich durch einen abgefälschten Ball. Wir müssen unsere Chancen besser nutzen und Spiele öfter für uns entscheiden, wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen. Das ist keine Frage.

bundesliga.de: Wie gut tut der Eintracht der Neuzugang Harvard Nielsen?

Kumbela: Er hat sich gut eingefügt. Er kam in der Vorbereitung dazu und wurde gut aufgenommen und integriert. In den Freunschaftsspielen hat er gezeigt, dass er ein guter Fußballer ist. Wir freuen uns über ihn und glauben, dass er uns sehr helfen wird.

bundesliga.de: Inwieweit wurde die Hinrunde noch einmal aufgearbeitet. Was muss vor allem besser werden?

Kumbela: Wir haben einiges aufgearbeitet. Wir haben uns noch einmal einige Spiele der Hinrunde angeschaut und die negativen, aber auch die positiven Dinge angesprochen. Jetzt geht es darum, die Fehler abzustellen und uns gut auf die Rückrunde vorzubereiten. Jeder Spieler weiß Bescheid, was er zu tun hat.

bundesliga.de: Ab dem 8. Spieltag, dem Sieg in Wolfsburg, hat die Eintracht gezeigt, dass sie konkurrenzfähig ist. Wie bewerten Sie die Chancen im Abstiegskampf?

Kumbela: Wir sind nicht weit weg von den Plätzen, die uns ermöglichen, in der Bundesliga zu bleiben. Es sind nur drei Punkte bis zum Relegationsplatz und vier bis Platz 15. Deswegen werden wir die Hoffnung nicht aufgeben und bis zum letzten Spieltag alles dafür tun, damit wir noch das rettende Ufer erreichen.

bundesliga.de: Sie selbst hatten praktisch die ganze Vorrunde mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Sind Sie jetzt richtig fit?

Kumbela: Die Verletzung, die ich hatte, hat mich sehr weit zurückgeworfen. Ich hatte die ganze Vorrunde mit meiner Form zu kämpfen. Jetzt bin ich wieder fit und für das Team da, egal ob ich von Anfang spiele oder später reinkomme. Ich werde wie in der Vergangenheit auch immer alles für meine Mannschaft geben.

bundesliga.de: Gegen Werder Bremen, den Gegner am Sonntag, hat die Eintracht nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel noch eine Rechnung offen.

Kumbela: Das stimmt. Gegen Bremen haben wir das Hinspiel unglücklich zuhause verloren. Das war bitter. Das wollen wir nun in Bremen unbedingt ändern. Wir wollen der Konkurrenz zeigen, dass wir auswärts punkten können und mit uns zu rechnen ist.

Das Gespräch führte Tobias Gonscherowski

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