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02.11.2013 - 20:30 Uhr


Klaus: "Davon träumt jeder Fußballer"

Felix Klaus (2.v.r.) erzielt mit seinem ersten Bundesligator im Freiburger Trikot die Führung in Nürnberg

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Nürnberg - Ausgerechnet der Ex-Fürther Felix Klaus brachte mit seinem ersten Saisontor den SC Freiburg beim 1. FC Nürnberg auf die Siegerstraße. Am Ende gelang den Breisgauern mit dem 3:0 beim "Club" der langersehnte erste Saisonsieg. Im Interview sprach Torschütze Klaus über sein Erfolgserlebnis, Aufmunterungen aus Fürth und die Bedeutung des Sieges.
Frage: Herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Und für Sie ist das doch heute ein Tag wie gemalt, oder?

Felix Klaus: Auf jeden Fall, davon träumt sicher jeder Fußballer.

Frage: Kein Wunder: Sie sind in der Startelf und dann schießen Sie auch noch gleich ein Tor... und das als ehemaliger Fürther.

Klaus: Ja, viele meiner ehemaligen Fürther Kollegen haben mir heute Morgen noch SMSen geschrieben, in denen stand, dass das heute mein Tag werden wird.

Frage: In der vergangenen Saison haben Sie hier ja noch mit Ihrem alten Verein gespielt - und ebenfalls gewonnen. Fahren Sie jetzt noch - wie damals - in die Fürther Gustavstraße, um dort noch ein bisschen zu feiern?

Klaus: Das würde ich gerne, es wäre wirklich toll, hier noch mit ein paar Kumpels zu feiern. Aber natürlich geht es jetzt zurück nach Freiburg, wir haben ja am Donnerstag gleich das nächste Spiel in Portugal vor der Brust.

Frage: Das allerdings mit einem Erfolgserlebnis zur rechten Zeit.

Klaus: Das stimmt natürlich. So ein 3:0-Sieg ist in unserer Situation natürlich eine Riesensache. Absolut großartig. Zumal wir gut die Bälle haben laufen lassen, auch schon im ersten Durchgang.

Frage: Wann haben Sie denn erfahren, dass Sie in der Startformation stehen würden?

Klaus: Eigentlich erst heute Morgen, aber geahnt habe ich es schon in den Tagen vorher ein bisschen. Im Training war ich zum Beispiel bei den Standardtrainings dabei. Das war so ein Zeichen.

Frage: Sind Sie denn am Donnerstag wieder in der Startformation?

Klaus: Das weiß ich jetzt noch nicht, keine Ahnung, das entscheide ja auch nicht ich.

Frage: Aber die Kraft würde schon reichen? Immerhin haben Sie gerade erst eine langwierige Verletzung auskuriert.

Klaus: Das auf jeden Fall. Wir haben alle in der Vorbereitung so hart gearbeitet, jeder von uns kann ohne Ende laufen. Das gilt natürlich auch für mich.

Aus Nürnberg berichtet Christoph Ruf
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