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11.08.2013 - 10:52 Uhr


HSV auf Schalke: Echter Gradmesser

Der FC Schalke 04 um Youngster Julian Draxler (r., gegen Marcell Jansen) hat den Hamburger SV zu Gast

"Wir haben einen Saisonstart vor unseren Fans. Mit ihnen im Rücken wollen wir das Spiel natürlich gewinnen", sagt Knappen-Coach Jens Keller

HSV-Stürmer Artjoms Rudnevs droht wegen einer Erkältung auszufallen

München - Ein echtes Traditions-Duell beschließt den 1. Spieltag der neuen Bundesliga-Saison. Der FC Schalke 04 empfängt den Hamburger SV - ein Spiel, das in vielerlei Hinsicht Spannung verspricht. Beide Mannschaften starten mit internationalen Ambitionen in die Spielzeit und zeigten bei ihren Pokal-Siegen noch Luft nach Oben. Ein Spiel also, das getrost als Gradmesser für die eigenen Ambitionen gewertet werden kann.
Auf Schalke herrscht Aufbruchsstimmung. Der Gegner für die Champions-League-Qualifikation steht fest - es geht gegen den ukrainischen Vizemeister Metalist Kharkiv - die Pflichtaufgabe im Pokal beim FC Nöttingen wurde gemeistert und der lang ersehnte Bundesligaauftakt steht endlich bevor. Wenn es am Sonntag gegen den Hamburger SV geht (ab 17 Uhr im Live-Ticker), haben die Knappen die Ehre, zum ersten Mal seit der Saison 2008/2009 wieder eine Saison in der heimischen VELTINS-Arena zu eröffnen. Ein nicht zu vernachlässigender Faktor. "Wir haben einen Saisonstart vor unseren Fans. Mit ihnen im Rücken wollen wir das Spiel natürlich gewinnen", sagt S04-Coach Jens Keller.

Keller: "Hamburg hat eine sehr gute Mannschaft"



Den Bundesliga-Dino gilt es allerdings trotz einer durchwachsenen Vorbereitung nicht zu unterschätzen. "Hamburg hat eine sehr gute Mannschaft", warnt Keller und hält das 0:4 der Hanseaten gegen den Zweitligisten Dynamo Dresden für wenig richtungsweisend. "Man kann auch eine gute Saison spielen, wenn die Vorbereitung nicht optimal gelaufen ist."

Zum fünften Mal treffen beide Teams zum Saisonauftakt aufeinander, dabei blieb der HSV bisher ungeschlagen (drei Siege, ein Remis). Um diese Serie zu beenden, kann Keller auf den zuletzt angeschlagenen Jefferson Farfan zählen. Ausfallen werden bei den Königsblauen indes Kyriakos Papadopoulos, Chinedu Obasi und Anthony Annan (alle Reha).

Schalke als echter Gradmesser



Die Hanseaten durchlebten in den letzten Wochen eine echte Berg-und-Tal-Fahrt. Negativer Höhenpunkt war die 0:4-Testspielblamage bei Zweitligist Dynamo Dresden. Dafür rehabilitierte sich die Elf von Trainer Thorsten Fink allerdings mit einem 4:0-Erfolg im Pokal gegen SCHOTT Jena. Prognosen über die Leistungsfähigkeit der Elbstädter fallen also vor dem ersten Spiel schwer. Entsprechend respektvoll äußert sich Trainer Fink im Vorfeld: "Schalke ist ein starker Gegner. Ein echter Gradmesser, nach dem wir sehen, wo wir stehen."

Auch wenn die Probleme beim HSV unübersehbar sind, will sich Fink nicht schon im Vorfeld mit einer möglichen Niederlage beschäftigen: "Höhen und Tiefen hat jedes Team in der Vorbereitung. Wir sind gut vorbereitet und im Pokal weitergekommen. Jetzt wollen wir diesen Weg weiter gehen."

Rudnevs-Einsatz auf der Kippe



Rein statistisch liegt den Rothosen das Pflaster Gelsenkirchen. Die Hamburger feierten historisch nur beim VfB Stuttgart mehr Auswärtssiege (14) als auf Schalke. Allerdings verloren die Hamburger drei der letzten vier Spiele gegen die Knappen.

Allerdings droht Top-Stürmer Artjoms Rudnevs - Doppeltorschütze im Pokal gegen Jena - wegen einer Erkältung auszufallen. "Sein Einsatz ist nicht ausgeschlossen", hofft Fink noch auf eine Blitzgenesung des Letten. Sicher fehlen werden Johan Djourou (Leistenoperation), Ivo Ilicevic (Adduktorenprobleme) und Michael Mancienne (Bänderdehnung im Sprunggelenk).


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