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12.09.2013 - 19:27 Uhr


Hoffnung für die Sieglosen

Licht am Ende des Tunnels? Braunschweig peilt gegen die ebenfalls sieglosen Nürnberger den ersten Sieg an

Michael Wiesinger meint: "Mit solchen Situationen muss man umgehen ..."

Das Team von Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht weist eine Tordifferenz von minus acht auf

München - Am Sonntag kommt es zum Showdown im Tabellenkeller: Eintracht Braunschweig und der 1. FC Nürnberg belegen nach vier Spieltagen die direkten Abstiegsplätze, die zwei Vereine sind die beiden letzten in Pflichtspielen noch sieglosen Bundesligisten. Nun steigt das direkte Duell (Sonntag, ab 17 Uhr im Live-Ticker).
Ein Grund für Nervosität? Nicht für die Trainer der Teams. "Wir müssen jetzt Ruhe und Geduld ausstrahlen und den Kopf oben lassen, auch wenn der Hals schmutzig ist”, sagt Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht. Nürnbergs Trainer Michael Wiesinger meint: "Mit solchen Situationen muss man umgehen, sachlich bleiben und sich auf das Wesentliche konzentrieren."

Auch wenn sich die beiden Übungsleiter mehr erhofft haben vom Start: Im Kampf gegen den Abstieg ist noch lange keine Vorentscheidung gefallen. bundesliga.de nennt Gründe, die der Eintracht und dem "Club" Mut machen dürften.


Geschichte wiederholt sich

: Insgesamt waren vor Braunschweig 13 Mannschaften mit vier Niederlagen gestartet - nur vier davon stiegen am Ende auch ab. Der "Club" ist zum sechsten Mal in der Bundesliga nach vier Spieltagen noch sieglos, abgestiegen sind die Franken dann aber kein einziges Mal.


Gute Erfahrungen am 5. Spieltag

: Auch vor drei und vor vier Jahren war Nürnberg nach vier Runden noch ohne Sieg, beide Male gelang dann am 5. Spieltag der erste Sieg: 1:0 gegen Mönchengladbach beziehungsweise 2:1 gegen Stuttgart.


Pech mit Aluminiumtreffern

: Nürnberg traf als einzige Mannschaft in allen vier Spielen je einmal Pfosten oder Latte - gehen die Bälle alle rein, hat der "Club" fünf Punkte mehr und keiner spricht von einer Krise.


Neue Hoffnungsträger

: Beide Teams haben gegen Ende der Transferperiode nachgerüstet und wollen so ihre großen Schwächen beheben: Für die Eintracht ist Karim Bellarabi der neue Hoffnungsträger im Sturm. Der Ex-Leverkusener stand zuletzt beim HSV erstmals seit seiner Rückkehr in der Startelf und war dabei sehr eifrig, er gab die meisten Torschüsse in seinem Team ab (fünf) und führte auch die meisten Zweikämpfe bei den Braunschweigern (34; 44 Prozent gewonnen). Nürnberg holte mit Makoto Hasebe einen Wolfsburger Meisterspieler von 2009, der eigentlich gleich auf zwei Positionen gebraucht wird: Der Japaner spielte beim VfL meist als Rechtsverteidiger oder im defensiven Mittelfeld - zwei Positionen, auf denen der "Club" momentan die größten Probleme hat.
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