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22.11.2013 - 12:36 Uhr


Gladbach mutig zum Angstgegner

In der vergangenen Saison setzte sich der VfB mit 2:0 durch. Gladbachs Dominguez (Mitte) schoss ein Eigentor

Zuletzt feierte die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Schneider einen 3:1-Sieg in Freiburgj

Gladbach setzte sich mit 3:1 gegen Nürnberg durch

Stuttgart - Wenn Borussia Mönchengladbach am Freitagabend den 13. Spieltag beim VfB Stuttgart eröffnet (ab 20 Uhr im Live-Ticker), dann treffen die Fohlen auf einen ihrer größten Angstgegner. Von den vergangenen 30 Bundesligaspielen gegen die Schwaben konnte Gladbach nur zwei gewinnen, in der Vorsaison verlor man beide Duelle.
Klar, dass Borussias Verantwortliche mit einem mulmigen Gefühl nach Stuttgart fahren: "Es wird auf jeden Fall ein kompliziertes Spiel, denn Stuttgart ist eine Mannschaft, die uns nicht unbedingt liegt”, meinte Sportdirektor Max Eberl.

Zwei Rückkehrer bei der Borussia



Allerdings schöpfte der Tabellenvierte aus zuletzt drei Siegen in Folge viel Selbstvertrauen und geht damit gestärkt in die Partie. Zudem entspannt sich die personelle Lage durch die Rückkehr von Roel Brouwers und Havard Nordtveit. Ob Cheftrainer Lucien Favre allerdings sein zuletzt so erfolgreiches Team umkrempelt, darf bezweifelt werden. Die notgedrungenen Veränderungen (Julian Korb als Rechtsverteidiger und Tony Jantschke ins Abwehrzentrum) erwiesen sich als Glückstreffer.

Ein großes Lob hält Favre für seinen VfB-Kollegen Thomas Schneider bereit: "Sie sind eine sehr gute Mannschaft, die zu Beginn der Saison etwas Probleme hatte, inzwischen ist es aber sehr schwierig, gegen sie zu spielen. Sie spielen in einem klassischen 4-4-2-System und sind dabei sehr gut organisiert."

Stuttgart mit Gladbach auf Augenhöhe?



Der VfB darf sich auf die Rückkehr von Antonio Rüdiger freuen. Der deutsche U-21-Nationalspieler, der unter der Woche beim 2:2 gegen Rumänien traf, dürfte nach abgelaufener Sperre in die Innenverteidigung rücken. "Wir wollen nach dem Erfolg in Freiburg zuhause nachlegen und mit unseren Fans einen Sieg feiern", hofft VfB-Coach Thomas Schneider.

Die Heimbilanz des neuen Coaches ist mit nur einem Dreier in vier Heimspielen (zuletzt drei Remis) ausbaufähig. Ob es gegen die spielstarken Gäste vom Niederrhein reicht, ist fraglich. "Gladbach hat eine starke Mannschaft mit guten Einzelspielern. Wir müssen sehr kompakt stehen", gibt Schneider die Richtung vor.

Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic sieht seinen VfB trotz des Sechs-Punkte-Rückstandes auf Augenhöhe mit den Fohlen. "Wieso besser?", sagte Bobic in der "Bild" auf die Frage, wie viel besser die Borussia derzeit als Stuttgart sei: "Ich sehe Gladbach nicht weit weg von uns." Bleibt abzuwarten, ob die Gäste den VfB-Sportdirektor am Freitagabend widerlegen...


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