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30.05.2014 - 13:05 Uhr


Gemeinsam im Sinne der Sicherheit

Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten der DFL, sieht eine sehr positive Entwicklung

Michael Kammerer, Geschäftsführer Organisation und Verwaltung des 1. FSV Mainz 05, zeigte sich von der Arbeit im Bereich der Fanbetreuung und Sicherheit beeindruckt

Zwischenzeitlich bleibt auch noch Zeit für ein Gruppenfoto

Köln - Die Sicherheit aller Stadionbesucher war Themenschwerpunkt des zweitägigen Arbeitstreffens, das die Fan- und Sicherheitsbeauftragten der Bundesliga und 2. Bundesliga am 27. und 28. Mai in Mainz abhielten. Tagungen der beiden Netzwerkpartner finden seit 2010 jährlich statt, seit die Lizenzierungsordnung der DFL Deutsche Fußball Liga hauptamtliche Fan- und Sicherheitsbeauftragte vorsieht.

Am ersten der beiden von DFL und DFB organisierten Veranstaltungstage analysierten Fan- und Sicherheitsbeauftragte jeweils getrennt den Stand ihrer Zusammenarbeit. Dabei entwickelten beide Gruppen Fragen und Themenschwerpunkte, die am zweiten Tag mit allen der etwa 90 Teilnehmer erörtert wurden.

Zufriedenheit auf allen Seiten

Sowohl Fan- als auch Sicherheitsbeauftragte zeigten sich mit der Kooperation sehr zufrieden; Details, wie einheitlichere Richtlinien bei der Genehmigung von Fan-Utensilien, ließen sich aber noch weiter optimieren.

Michael Kammerer, Geschäftsführer Organisation und Verwaltung des gastgebenden 1. FSV Mainz 05, zeigte sich von der Arbeit im Bereich der Fanbetreuung und Sicherheit sehr beeindruckt: "Die Clubs sind extrem gut aufgestellt und verfügen über sehr viel Kompetenz. Situative Entwicklungen an einem Spieltag können wir nicht beeinflussen, aber wir können uns optimal auf alle Eventualitäten vorbereiten. Der eingeschlagene Weg sollte weitergeführt werden."

"Sicherheit durch Prävention"

Auch Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten der DFL, sieht eine sehr positive Entwicklung: "Die gute Zusammenarbeit von Fan- und Sicherheitsbeauftragten ermöglicht Sicherheit durch Prävention. Die Qualität ist eine ganz andere als noch vor fünf Jahren. Die Clubs verfügen mittlerweile über hochprofessionelle Netzwerke, die sehr gut funktionieren."

Bei intensiven Diskussionen wurde deutlich, welche Herausforderungen sich den Netzwerkpartnern in Zukunft stellen werden. So wurden die Möglichkeiten einer besseren Schulung des Ordnungsdienstes ebenso erörtert wie ein noch reibungsloserer Ablauf bei der Organisation am Spieltag.

Entwicklung soll weitergehen

Die gemeinsame Arbeit und die jährlichen Veranstaltungen der Fan- und Sicherheitsbeauftragten haben das Verständnis füreinander geschärft - trotz der unterschiedlichen Funktionen in der Sicherheitsarchitektur des Fußballs.

Thomas Schneider betonte die Bedeutung der regelmäßigen Arbeitstreffen und versprach: "Wir werden die positive Entwicklung beim Thema der Sicherheit aller Stadionbesucher auch künftig vorantreiben."

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