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07.12.2013 - 13:12 Uhr


Freiburgs "Vollgasfußball" fordert wachsame Wölfe

Beim letzten Aufeinandertreffen fielen sieben Tore: Wolfsburg gewann mit 5:2 in Freiburg

Matthias Ginter (r.) war im Pokal gegen Wolfsburg der Antreiber im Mittelfeld und traf zwischenzeitlich zum Ausgleich

Der Ex-Freiburger Daniel Caligiuri stand zuletzt zwei Mal in Folge in der Wolfsburger Startelf

München - Einzig das Ergebnis stimmte nicht. Trotz einer - abgesehen von den ersten zwölf Minuten - größtenteils dominanten Vorstellung, musste sich der SC Freiburg im DFB-Pokal mit 1:2 Bayer Leverkusen geschlagen geben. "Freiburg war die bessere Mannschaft", urteilte Dieter Hecking nach intensivem Videostudium. Und am Sonntag rechnet der Trainer des VfL Wolfsburg ebenfalls mit dem Freiburger "Vollgasfußball".

Läuferisch und im Zweikampfverhalten brauche seine Mannschaft daher eine Topleistung, um auch in diesem Auswärtsspiel (Sonntag, ab 15 Uhr im Live-Ticker) erfolgreich zu sein. Im Pokal gelang mit einem 2:1 gegen Ingolstadt der Viertelfinaleinzug, seit sechs Liga-Spielen sind die Wölfe nun ungeschlagen und mit 23 Punkten liegt der VfL auf Europapokal-Kurs. Auch die Erinnerung an das letzte Gastspiel in Freiburg ist durchweg positiv: Mit 5:2 gewannen die Wölfe und fügten dem SC die höchste Heimniederlage der vergangenen Saison zu.

Freiburg selbstbewusst zum ersten Heimsieg

In der laufenden Spielzeit warten die Breisgauer gar noch auf den ersten Sieg vor heimischem Publikum. Gegen die Niedersachsen will der Tabellen-16. das allerdings ändern, das Pokalspiel gegen Leverkusen dient als Mutmacher. "Wir haben gezeigt, dass wir gegen einen sehr guten Bundesligisten sehr gut mitspielen können", sagt Admir Mehmedi. "Und wenn wir diese Leistung im nächsten Spiel abliefern, werden wir sicherlich als Gewinner vom Platz gehen."

Zwar verließ der Tabellen-16. auch in der Liga beim 0:1 in Gladbach zuletzt das Feld als Verlierer, doch Trainer Christian Streich sah zuletzt viel Positives: "Beide Spiele waren eindeutige Schritte nach vorne, auch wenn man es ergebnismäßig nicht gesehen hat." Ob Streich daher erstmals in dieser Saison die gleiche Startformation aufbietet, lässt er in gewohnter Manier offen: "Es kann sein, dass es Veränderungen gibt, weil es sinnvoll ist. Aber ich weiß noch nicht, ob es sinnvoll ist."

SC weiter ohne vier - Koo vor Rückkehr

Unverändert ist die Situation bei den Verletzten: Julian Schuster, Jonathan Schmid, Mensur Mujdza und Vegar Hedenstad stehen nach wie vor nicht zur Verfügung. Beim VfL fehlen die Langzeitverletzten Christian Träsch und Vierinha. Ja-Cheol Koo steht nach überstandener Sprunggelenksverletzung indes vor der Rückkehr in den Kader. Dies sei laut Hecking "durchaus eine Überlegung". Auch der Ex-Freiburger Daniel Caligiuri wusste zuletzt zu überzeugen und könnte erneut in der Startelf stehen.

Egal, wer letztlich aufläuft - die Vorgaben von Christian Streich an sein Team sind klar: "Wir brauchen Jungs, die laufen, laufen, laufen - und pressen, pressen, pressen. Koste es, was es wolle." Eine Ansage, die auch bei Dieter Hecking angekommen zu sein scheint:  "Der Sportclub hat sich in den letzten Wochen deutlich in eine positive Richtung entwickelt. Es liegt an uns, das nicht zu sehr zum Tragen kommen zu lassen."

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