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04.11.2013 - 12:10 Uhr


Frankfurt läutet Abstiegskampf ein

Enttäuschung bei den Frankfurtern um Marco Russ (r.): Die Eintracht wartet nach der 1:2-Pleite gegen Wolfsburg weiter auf den ersten Heimsieg der Saison (© Imago)

Bereits in der zweiten Minute war die Eintracht durch ein Eigentor von Anderson (M.) in Rückstand geraten

"Wir sind zum Ende des Spiels einfach zu unkonzentriert in der Abwehr und so etwas wird bestraft", analysiert Trainer Armin Veh die Schwächen seiner Mannschaft

Frankfurt - Es hat wieder nicht geklappt. Weiterhin wartet Eintracht Frankfurt auf den ersten Heimsieg der Saison und damit den 400. in ihrer Bundesligageschichte. Nach der Niederlage gegen Wolfsburg sind die Hessen in der Bundesliga auf Platz 15 und damit im Tabellenkeller angekommen.
"Wir betreiben zu viel Aufwand für unser Spiel und am Ende fehlt uns die Kraft", analysiert Heribert Bruchhagen, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, "unsere Situation ist ernst, aber wir können der Mannschaft keinen Vorwurf machen."

Veh: "Keine Leichtigkeit im Spiel"



Die Doppelbelastung aus Bundesliga und Europa League macht den Hessen sichtlich zu schaffen. "Uns fehlt momentan die Leichtigkeit im Spiel, wir haben keine klare spielerische Linie und bekommen keinen Zugriff auf den Gegner", so Trainer Armin Veh, "das hat natürlich mit der schwierigen Lage zu tun, in der wir uns befinden."

Ein weiteres Zeichen für die fehlende Kraft sind die späten Gegentore. "Wir sind zum Ende des Spiels einfach zu unkonzentriert in der Abwehr und so etwas wird bestraft", erklärt Marco Russ frustriert.

Meier: "Bundesliga wichtiger als der Europacup"



Für Alex Meier, dem Torschützen der Eintracht gegen Wolfsburg, ist eines klar: "Die Tabelle lügt nicht und wir müssen uns auf die neue Situation schnellstmöglich einstellen. Für uns ist die Bundesliga das Wichtigste und nicht der Europacup." Damit rückte Meier erneut die Bedeutung der Europa League und die dort erzielten Erfolge für die Eintracht zurecht. Zumal die Gegner international schwächer einzustufen sind als in der Bundesliga.

In der Europa League steht am Donnerstag das Rückspiel gegen Maccabi Tel Aviv auf dem Programm. Schon mit einem Unentschieden kann sich die Eintracht für die K.o.-Phase im nächsten Jahr qualifizieren und damit europäisch alles klar machen. Doch das Spiel bedeutet wieder eine Reise, die eine geordnete Vorbereitung auf das wichtige Derby gegen Mainz 05 nächsten Sonntag erheblich verkompliziert. Danach folgen in der Liga weitere schwere Spiele gegen Schalke 04 und bei den heimstarken Hannoveranern.

Veh: "Wir müssen drei Mannschaften hinter uns lassen"



Die nächsten Aufgaben in der Bundesliga geht Armin Veh mit einer neuen Ausrichtung an: "Es geht jetzt darum ruhig zu bleiben und in der Bundesliga wieder gute Ergebnisse zu holen. Am Ende müssen wir darum kämpfen, drei Mannschaften hinter uns zu lassen."

Klarer kann ein Trainer nicht verdeutlichen, dass seine Mannschaft im Abstiegskampf der Bundesliga angekommen ist.

Alexander Dionisius
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